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Rezension

Die Angst vor dem Tod treibt nicht nur „Jedermann“ um. Sie grassiert ständig und überall und so wirkt die Dombühne zunächst wie ein Gräberfeld. Zwischen offenen weißen Särgen formiert sich das Ensemble zum Chor und schreit seine Furcht heraus. Jedermänner- und Frauen sind sie alle, die jetzt in Panik geraten, bevor sie in die weißen Kisten klettern und die Deckel sie einschließen. Unter ihnen befindet sich auch Hugo von Hofmannsthals widerspenstiger Held, der danach mit ihnen von der Bühne flüchtet.

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Auch wenn sich bei den Erinnerungen an Georg Büchners Woyzeck aus der Schulzeit die Geister scheiden dürften, ist nicht zu leugnen, dass es sich bei ihm noch heute um eines der meistgespielten deutschsprachigen Theaterstücke handelt. Wie man diesen wohlbekannten Klassiker trotzdem in einem neuen Gewand auf die Bühne bringt, bewies das ThOP am vergangenen Samstag. Das Drama unter der Regie von Johanna Mohrmann, Inka Gerhardt und Ursula König zeigt dabei deutlich, wie das Umfeld einen in den Wahnsinn treiben kann und wozu der innere Dämon alles imstande ist.

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Romantische Chormusik überwiegend von Felix Mendelssohn Bartholdy stand auf dem Programm des Göttinger Vokalensembles, das mit seinem Leiter Andreas Jedamzik in der Göttinger Nikolaikirche konzertierte.
Jedamzik ist es gelungen, mit seinem Chor einen überaus homogenen Klang zu erzeugen. So entstand schon gleich zu Beginn in der Motette „Aus tiefer Noth schrei‘ ich zu dir“ ein phantastischer „Mendelssohn-Sound“, der die zahlreichen Besucherinnen und Besucher intensiv berührte.

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Prinzessinnen zu befreien ist natürlich viel spannender als Schlafen. Sich vorzustellen, jetzt in die Rolle von Robin Hood zu schlüpfen oder Schneewittchen wach zu küssen und dann noch dem fiesen Voldemort mal eben auszutricksen. Wendy (Samira Julia Calder) kennt so viele tolle Geschichten, mit denen sie die Fantasie ihres kleinen Bruders John (Jan Rogler) beflügelt. Damit durch das Schlafzimmer zu toben ist nochmal ein extra Spaß, wenn jetzt die Kuschelkissen durch die Luft segeln und dann der riesige Plüschbär. Auch die Bettdecke ist ein prima Requisit um sich jetzt in eine dieser Figuren hineinzuträumen.

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Hätte der gute Orpheus Kontrabass statt Laute gespielt – wer weiß, ob die Rettung seiner Gemahlin Eurydike aus dem Hades nicht glücklich abgelaufen wäre. Bei den Transportproblemen, die das sperrige Instrument bietet, blickt sich keiner freiwillig um.

Auf solche Assoziationen zu verfallen ist im Parthenonsaal, 2. Stock linkerhand in der Sammlung der Gipsabdrücke des Archäologischen Instituts der Universität, kein Kunststück. Die versunkene Welt der griechischen Antike steht hier in berückender Schönheit en masse im Raume herum.

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