Willkommen im Kulturbüro Göttingen

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Rezension

Natogipfel, Zuwanderung, Donald Trump bis Erich Honecker, und die Jugend von heute – diese und noch viele weitere aktuelle Themen und Entwicklungen aus Politik und Gesellschaft präsentierten, satirisch und humorvoll brillant verpackt, die Kabarettisten Nessi Tausendschön, Reiner Kröhnert und Arnulf Rating beim 1. Göttinger Kabarettgipfel.

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Die Abendplanung in dieser Woche gestaltete sich denkbar einfach: 19.45h, Clavier-Salon im Stumpfebiel. Es gibt Beethoven.

Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag. Sonntag. Und am Sonntag sogar gleich dreimal. Alle 32 Klaviersonaten in chronologischer Reihenfolge.

Gerrit Zitterbart hat mit seinen Studentinnen und Studenten der Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover, ebendort vor zwei Wochen dieses Projekt gestemmt. Nun steht die Wiederholung in Göttingen an. Alle 32 werden es dann nicht werden; eine Darbietung musste wegen Krankheit leider entfallen. Aber kleine Makel heben Schönheit nur hervor, oder?

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Gelegentlich macht sich der Erzähler lustig über seine Beobachtungen, als habe er die Rolle der Klatschbase übernommen. Doch die Stimme von Matthias Habich bekommt deswegen noch lange keine heitere Tonlage. Fast schon lakonisch klingen die Beschreibungen des Erzählers in Fjodor Dostojewskis Roman „Der Spieler“ über die Generalsfamilie, bei der er als Hauslehrer beschäftigt ist. Die steht kurz vor der Pleite. Der Schuldenberg wächst täglich, trotzdem lebt man auf großem Fuß und leistet sich weiterhin Leben das luxuriöse Leben mit edler Hotelunterkunft. Alle Hoffnungen ruhen auf der reichen Tante, die hoffentlich bald stirbt. Ihre Vermögenswerte werden schließlich dringend benötigt. Was für ein Schock, als statt der erwarteten Nachricht von ihrem Ableben, die Dame höchstpersönlich eintrifft.

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Der Nachrichtensprecher berichtet von einem Milchsäureanschlag und der Schließung einer Szenekneipe. Das war es dann wohl zum Thema „Bier für Frauen“, das ja auch die passende Kulisse braucht. Die ist jetzt auf der Studiobühne im Kloster Brunshausen vorübergehend mit Plastikfolie getarnt. Doch für das szenische Abenteuer mit Felicia Zellers Sammlung von Kneipengesprächen und Bruchstücken von Dialogen „Bier für Frauen“ ist bereits Rettung in Sicht. Unmittelbar bricht die Musik ab, in der James Brown „It’s a mans world“ verkündet.

Felicitas Heyerick ist passend gerüstet mit Schutzoverall und Vollbart und schultert einen Behälter mit hochprozentigem Wirkstoff. Mit 100 Prozent Alkohol lässt sich der gesellige Treffpunkt mit Sicherheit dekontaminieren. Und für die erste Runde Gesprächsstoff liegt das Material ja schon bereit. Da türmen sich die Bierdeckel mit Sprüchen, Kalauern, und Kommentaren, was nicht nur Frauen bei einem von vielen Bieren so durch den Sinn gegangen sein mag. Zum Beispiel über den „Super Abend“ oder das gesellige Desaster „das nicht mein Bier“. Die männliche Empfehlung folgt unmittelbar: „Frauen sollten kein Bier trinken. Trinken sie Alkohol werden sie albern und dann träge und sind dann zu nichts mehr zu gebrauchen.“

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Am 7. Juli 2018 besuchte ich im Auftrag des Kulturbüros Göttingen das Konzert des Göttinger Universitätschores und -Orchesters in der Aula am Wilhelmsplatz mit der Aufgabe, jetzt im Anschluss eine Kritik zu diesem Konzert zu schreiben. Erwarten sie jetzt eine knallharte Analyse des Chorklanges, scharfe Worte gegen einzelne Stimmgruppen im Orchester und ein vernichtendes Urteil über die Gesamtinterpretation? Dann besorgen Sie sich am besten eine überregionale Zeitung und lesen dort die Kritiken zu aktuellen Festspielen und Operninszenierungen in Frankfurt, Berlin oder Bayreuth.

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