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Rezension

Barocke Kostüme, gekünstelte Sprache, Gestik, Mimik versus Nacktheit. Zur Premiere des Stückes „Operette“ im Theater im OP in Göttingen wurde ein umfassendes Paket künstlerischer Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Problemen geliefert. Die Inszenierung (Felix Lentge) hinterließ einen lauten Knall sowie ein leises Nachsinnen über die tiefere Thematik.

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Die Stadthallensanierung kann zumindest ein Gutes verbuchen: St. Jacobi eignet sich akustisch wunderbar, um Brucknersymphonien aufzuführen. Und so unweigerlich das Begriffspaar „öffentliches Bauvorhaben/Kostensteigerung“ zu seien scheint – gilt dies gleicherweise für „Bruckner/monumental“. Das Konzert des Göttinger Symphonie Orchesters (GSO) unter der Leitung des Jacobikantors Stefan Kordes, in eben St. Jacobi, firmiert so auch unter dem Titel „Musica sacra – Monumental“ - doch ist es mehr als passend gewählt. Denn Bruckners Musik ist vieles – aber vor allem und zuvörderst dies: monumental.

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In früheren Interviews hatte Nather Henafe Alali immer wieder betont und auch ein bisschen beklagt, dass man als Journalist nicht viel über Gefühle schreiben dürfe. Darauf kommt er auch bei seiner Lesung im literarischen Zentrum zu sprechen. Eine Leerstelle empfand er bereits vor seiner Flucht aus Syrien bei Dokumentationen und Reportagen, wenn er dabei emotionale Distanz wahren musste. Er nennt es „Erfahrungen, die man als Journalist nicht so erzählen kann“ und dass ihn dieser Zwiespalt auch später als Spiegel-Kolumnist mit seinen Nahaufnahmen von Flucht- und Exilerschütterungen beschäftigt habe. Die Erfahrung, „ Man gibt den Leuten ein Gesicht“, machte erst der Schriftsteller und Autor des Romans „Raum ohne Fenster“.

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Auf dem Weg zum Strand weitet sich das Herz des Erzählers. Die Stimme strahlt und mit ihr das Gesicht von Joachim Król, der die Arme weit geöffnet hat wie für eine enthusiastische Umarmung. Den Schauspieler hält es kaum auf seinem Hocker, der ganze Körper ist in Bewegung. Der kleine Jungen, den Albert Camus in seinem Roman „Der erste Mensch“ beschreibt, erlebt gerade „ die Herrlichkeit meines Lichts“ und einen dieser glücklichen Momente, wo keine Großmutter mit dem Ochsenziemer über ihn wacht, während sich die innig geliebte Mutter in ihr oft so trostloses Schweigen hüllt.

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Auftakt. Zwei Wächter in Schwarz, mit Hut und Mantel stehen unter einem Schirm. Es ist kurz nach 12. Der Geist wird angekündigt. Stumm schreitet er von der einen Seite zur anderen. Eine Bedrohung durch die bloße Existenz des Übersinnlichen? Eine von vielen Fragen, die subtil aufgeworfen werden und letztlich offenbleiben müssen. Das Ensemble des Puppentheaters Bühnen Halle schafft es bei dem Gastspiel während der Göttinger Figurentheatertage im ersten Auftakt der Hamlet-Inszenierung, das Publikum in die grundlegende grüblerische Stimmung des Stückes zu versetzen.

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Figurentheatertage

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