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Neueste Meldungen

Ankündigungen

Junges Theater

Das Traurige gehört zum Komischen

Premiere am 29. November
St. Jacobi

Freitagskonzerte bis Weihnachten

Konzerte mit freiem Eintritt
Junges Theater

Die biblische Figur Judas

Vorgespräch zur Vorstellung am 24. November
Literaturherbst

Remix mit Benjamin von Stuckrad-Barre

Am 22. November in der Lokhalle
Kreuzberg on KulTour

Gewölbeklänge mit Ron Diva

Konzert am 22.11. im Kleinen Ratskeller

Rezension

In der Rathaus-Serenade „Genial“ am Montagabend gesellten sich gewissermaßen früh und spät zueinander. Im Mittelpunkt standen das frühe Streichquartett Nr.2 A-Dur von Crisóstomo de Arriaga (1806-1826), das er im Alter von erst 16 Jahren komponierte, und das Klarinettenquintett h-Moll op. 115, ein Spätwerk von Johannes Brahms (1833-1897) aus dem späten 19. Jahrhundert. Diese atmosphärisch und charakterlich vollkommen unterschiedlichen Werke ergaben, wie der Titel des Konzerts schon verriet, eine „geniale“ und facettenreiche Mischung.

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Liebes Aris-Quartett,

Du glaubst gar nicht, was ich für einen Sonntag hatte: am Morgen durfte ich mitwirken an der Aufführung der Bach-Kantate BWV 140 „Wachet auf, ruft uns die Stimme“. Anschließend habe ich noch zwei Texte über zwei sehr unterschiedliche Konzerterlebnisse geschrieben – über das Göttinger Jazzfestival und über das Konzert des Singkreis St. Paulus. Am Nachmittag erlebte ich eines der eindrücklichsten Konzerte in diesem Jahr in Göttingen: zum Gedenken an das Ende des ersten Weltkriegs vor hundert Jahren erklang unter anderem „In Terra Pax“ von Frank Martin. Das ging unter die Haut!

Etwas ermattet begab ich mich am Abend in die Aula der Universität. Mich erwartete ein Streichquartett eines spanischen Komponisten, stilistisch zwischen Haydn und Mozart angesiedelt, wie mir das Programmheft versprochen hat. („Schlicht“ nannte es Dein Cellist Lukas Sieber.) Etwas Leichtes also zur Vorspeise. Anschließend angewandte Zwölfton-Musik als Hauptgang – nun ja, das wird man überleben. Und als Dessert etwas Romantisches von Brahms.

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In der frisch renovierten St. Pauluskirche erklang in einer festlichen Abendmusik Musik von Wolfgang Amadeus Mozart und Marc-Antoine Charpentier.

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Im Jahr 2018 mussten wir in Göttingen bis zum 18. November warten, um einen solchen Abend erleben zu können: Stefan Kordes hat zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges vor einhundert Jahren in die St. Jacobikirche eingeladen und mit dem Kammerchor St. Jacobi, der Kantorei St. Jacobi, Solisten und der Jenaer Philharmonie ein Programm präsentiert, das an Intensität kaum zu überbieten war und zu den emotionalsten und wichtigsten Konzerterlebnissen des Jahres gehört.

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Das Saxofon spuckte befremdliche Töne in alle Richtungen. Auch eine Folge von Dissonanzen erinnert der Besucher eines New Yorker Jazz Clubs bei seiner ersten Begegnung mit dem Free Jazz und wie sie auf seine Hörnerven einprügelten. Die Freunde hätten ihn gewarnt, heißt es in der Erzählung von Friedrich Christian Delius „Die Zukunft der Schönheit“. Der junge Dichter, der am Abend vor seinem Abflug in ein Konzert mit dem Saxofonisten Albert Ayler geraten war, hätte seine Ohren lieber von dessen „Getöse, Gezirpe, Gehämmer und Gejaule“ verschlossen gehalten. Doch er traut sich nicht, vor diesem „Schallüberfall“, wie er ihn erlebt hatte, zu flüchten. Umso mehr spürt er seiner Verunsicherung nach und seiner Hilflosigkeit vor einer Musik, die auf harmonisierende Kompromisse und Regeln einzuprügeln schien und in ihm einen assoziativen und reflexiven Aufruhr anrichtete.

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