11:00 Uhr dt.x Satellit
Brunchtheater
Theaterpädagogisches Mitmachformat mit spielpraktischen Übungen
Tickets · Kulturticket
| Samstag, 17. Januar, 19:45 Uhr Deutsches Theater - dt.1Fiat Cultura Festveranstaltung zum 75-jährigen Bestehen des Deutschen Theaters Göttingen |
| Sonntag, 18. Januar, 11:00 Uhr Aula der Universität GöttingenAulakonzert: Kinderkonzert mit dem Ensemble Interchange »Mrs Philharmonica« – ein Mitmachkonzert über mutige Komponistinnen und große Gefühle Erwachsene 10 €, Kinder und Jugendliche 1 € |
| Sonntag, 18. Januar, 16:15 Uhr Archäologisches Institut, GipsabdrucksammlungMusik im ParthenonsaalSaitenwechsel »Uffenbachs Musikalische Reisen« Lesung und Lautenmusik des frühen 18. Jahrhunderts Tickets für 18,70 , erm. 13,20 € |
| Sonntag, 18. Januar, 19:00 Uhr Aula der Universität Göttingen3. Aulakonzert: Ensemble Interchange Jugend- und Abendkonzert Tickets zu 10 €, 20 € und 30 € |

Die Markuspassion von Johann Sebastian Bach gilt als verschollen. Der Schweizer Komponist Nikolaus Matthes hat den überlieferten Text von Picander neu vertont. Im März 2026 ist die deutsche Erstaufführung in der Göttinger Jacobikirche zu erleben, begleitet von einer Vortragsreihe.
Am Mittwoch, 21. Januar 2026, um 20 Uhr stellen Valerie Assmann, Beate Binder und Friederike Faust im Literaturhaus Göttingen die Graphic Novel »Down by Law« vor. Die Lesung widmet sich Lebensrealitäten, die durch europäische Gesetze kriminalisiert und marginalisiert werden, und verbindet dokumentarische Recherche mit künstlerischer Erzählweise. »Down by Law« ist als gemeinsames Projekt von Ethnograf:innen, Forschenden des CrimScapes-Projekts und Künstler:innen entstanden.

Die Stadt Goslar verleiht den Kaiserring 2026 an die Künstlerin und Schriftstellerin Gabriele Stötzer. Gewürdigt wird ein Werk, das seit den 1980er Jahren künstlerische Praxis mit politischer Erfahrung verbindet und die Machtstrukturen der DDR kritisch reflektiert.

Zwei Konzerte an einem Tag: Beim dritten Aulakonzert der Göttinger Kammermusikgesellschaft präsentiert das Ensemble Interchange ein interaktives Kinderkonzert am Vormittag sowie ein Abendprogramm mit barocken Werken von Komponistinnen. Beide Konzerte finden in der Universitätsaula statt.

Im Februar 2026 laden die Göttinger Figurentheatertage erneut zu einem umfassenden Überblick über die aktuelle Szene des Figuren-, Puppen- und Objekttheaters ein. Vom 7. bis zum 22. Februar findet das Festival zum 41. Mal statt und bringt an 16 Festivaltagen Produktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene nach Göttingen.
Eingeladen sind 14 Gruppen und Figurenspieler aus dem gesamten Bundesgebiet, die in insgesamt 26 Aufführungen (nach Veranstalterangaben teils auch 28 Veranstaltungen inklusive Sonderformaten) die Bandbreite zeitgenössischen Figurentheaters zeigen. Gespielt wird an sechs Spielorten: im Alten Rathaus, im Kinotheater Lumière, im Deutschen Theater, im Jungen Theater, im GDA-Wohnstift sowie in der musa.

Eine schrecklich perfekte Familie – so scheint es zumindest. Alles wirkt vernünftig, geordnet und gut abgesichert. Man hat vorgesorgt, Risiken minimiert und die richtigen Werte festgelegt. Doch was nach außen nach Stabilität aussieht, entpuppt sich rasch als fragile Konstruktion, die nur funktioniert, solange niemand aus ihr herausfällt. Dieses brüchige Gleichgewicht greift die Inszenierung der Tragikomödie »Testosteron« von Rebekka Kricheldorf im Theater am OP (ThOP) auf und überträgt es in einer Mischung aus subtiler Komik, grotesker Zuspitzung und bitterem Ernst auf die Bühne.
Im Silvester- und Neujahrskonzert »Funkenfeuer« sprühten wahrhaft die Funken in der ausverkauften Stadthalle. Auf der festlich geschmückten Bühne und mit bunten Kleidern beeindruckte das Göttinger Symphonieorchester ebenso mit Spielfreude wie der außergewöhnlich virtuose Sologeiger Tassilo Probst.
Im alljährlichen Göttinger Silvesternachts-Orgelkonzert präsentierte Bernd Eberhardt an der großen Ott-Orgel in St. Johannis Orgelmusik des 17. bis 20. Jahrhunderts. Die virtuose Spielweise von Eberhardt verzauberte nicht nur die Ohren, sondern dank der Videoübertragung des Geschehens am Spieltisch auch die Augen der Konzertbesucher:innen, die wegen voll besetzter Plätze im Kirchenschiff auch auf der Empore Platz nahmen.

Seit 20 Jahren bietet die Offene Bühne des Kreuzberg on KulTour e.V. Musikerinnen und Musikern aus Südniedersachsen einen festen Auftrittsort. Trotz zahlreicher Ortswechsel, Spielstättensterben und Pandemie ist ein dauerhaftes Kulturformat entstanden.
Mit »Hollywood an der Leine – Film in Göttingen« ist ein umfangreicher Sammelband zur lokalen Filmgeschichte erschienen. Das Buch versammelt Beiträge zur Spielfilmproduktion der Nachkriegszeit, zur Kinokultur sowie zur Rolle Göttingens als Standort für Animations- und Wissenschaftsfilm.
Die internationale Händel-Landschaft erhält Zuwachs: Im Juni 2026 soll in Florenz eine neue Händel-Gesellschaft gegründet werden. Geplant ist zudem ein mehrjähriges Florence Handel Festival, das mit einem Konzert beginnt und fortgeführt werden soll.
Das Kunsthaus Göttingen hat eine schwierige Phase hinter sich gelassen. Nach dem Abschluss des Insolvenzverfahrens blickt die städtische Institution wieder nach vorn – wirtschaftlich konsolidiert, inhaltlich präsent und mit einer Ausstellung, die derzeit ungewöhnlich viele Menschen anzieht.
Im alljährlichen Göttinger Silvesternachts-Orgelkonzert präsentierte Bernd Eberhardt an der großen Ott-Orgel in St. Johannis Orgelmusik des 17. bis 20. Jahrhunderts. Die virtuose Spielweise von Eberhardt verzauberte nicht nur die Ohren, sondern dank der Videoübertragung des Geschehens am Spieltisch auch die Augen der Konzertbesucher:innen, die wegen voll besetzter Plätze im Kirchenschiff auch auf der Empore Platz nahmen.
Im Silvester- und Neujahrskonzert »Funkenfeuer« sprühten wahrhaft die Funken in der ausverkauften Stadthalle. Auf der festlich geschmückten Bühne und mit bunten Kleidern beeindruckte das Göttinger Symphonieorchester ebenso mit Spielfreude wie der außergewöhnlich virtuose Sologeiger Tassilo Probst.
Seit 20 Jahren bietet die Offene Bühne des Kreuzberg on KulTour e.V. Musikerinnen und Musikern aus Südniedersachsen einen festen Auftrittsort. Trotz zahlreicher Ortswechsel, Spielstättensterben und Pandemie ist ein dauerhaftes Kulturformat entstanden.
Da hängt er, mein Kalender, und ich schlage
die schönen bunten Monatsseiten auf.
Und wünsche mir auf meine alten Tage,
es wär in diesem Jahr ein Monat mehr darauf.
Ich hab da einen Gutschein in der Post gefunden.
Da steht was von Rabatt, dreißig Prozent.
Ob die Prozente man für einen guten Kunden
nicht schlicht in dreißig Tage ändern könnt?
Vielleicht erfüllt den Wunsch mir auch der Abholschein,
der hier vor mir auf der Kommode liegt.
Zwar soll der für zwei frisch gewasch‘ne Hemden sein.
Doch ob man dafür nicht auch einen Monat kriegt?
Für diesen Monat würd es dann ein Konto geben,
auf dem sich schönes Wetter sparen lässt,
um später es als Sonnenstunden abzuheben
für eine kleine Reise oder ein Familienfest.
Ich nehm mir den Kalender her und blätter
nochmal die Monatsseiten durch. Und? Kann das sein? -
Da ist ja dieser Extra-Monat, Donnerwetter!!'
Ganz einfach so, ganz ohne Abholschein.
Ich weiß, ihr lacht mich aus, mich alten Knaben,
und findet, dass ich offenbar besoffen bin.
Ich sag euch eins, wollt ihr wie ich ihn wirklich haben.
dann findet ihr den Monat, guckt nur richtig hin.