10:00 Uhr Forum Wissen
Workshop für Jugendliche | »Geräusche deiner Nachbarschaft – wie klingt das Zeitalter des Menschen?«
Kreativer Sound-Workshop zum Anthropozän für Jugendliche ab 13 Jahren
Tickets · Kulturticket
Samstag, 24. Januar, 18:00 UhrSt. Martin, Geismar |
Samstag, 24. Januar, 19:30 UhrAula der Universität Göttingen |
Samstag, 24. Januar, 19:45 UhrDeutsches Theater - dt.1 |
Sonntag, 25. Januar, 11:30 UhrUniversitätskirche St. Nikolai |
Sonntag, 25. Januar, 17:00 UhrReformierte Kirche Göttingen |
Mit dem Konzert des Universitätsorchesters Göttingen stehen Ende Januar zwei sinfonische Abende in der Aula der Universität Göttingen auf dem Programm. Unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Antonius Adamske präsentiert das Orchester am Samstag, 31. Januar, sowie am Sonntag, 1. Februar, ein Programm mit Werken von Lili Boulanger, Modest Mussorgsky, Reinhold Glière und Nikolai Rimski-Korsakow. Das Konzert verbindet impressionistische Klangfarben, spätromantische Virtuosität und sinfonische Erzählkunst zu einem atmosphärisch dichten Bogen. Zwischen Frühlingserwachen, nächtlicher Mystik und orientalischer Fantasie entfaltet sich ein Programm, das die orchestralen Möglichkeiten des Universitätsorchesters ebenso zeigt wie dessen stilistische Bandbreite.

Unter dem Titel „Geschichte erzählen und schreiben“ startet das Museum Friedland Ende Januar ein neues Erzählcafé. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie nachfolgende Generationen sind eingeladen, Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg und seine Folgen miteinander zu teilen.

Am Sonntag, den 25. Januar erklingt um 11.30 Uhr im Universitätsgottesdienst in der Nikolaikirche die Kantate »Was mein Gott will, das g'scheh allzeit«. Ausführende sind Mitglieder der Universitätsmusik unter der Leitung von Antonius Adamske.

Violinen ohne Saiten, Gitarren im Koffer, Flöten im Schrank: In Göttingen sollen ungenutzte Instrumente künftig Kindern den Einstieg in die Welt der Musik ermöglichen. Ein neues Projekt der Bürgerstiftung verbindet Spenden, Patenschaften und Unterricht zu einem nachhaltigen Bildungsangebot.

Die Kunstvermittlung des Kunstvereins Göttingen präsentiert mit ihrer Jahresausstellung »Spurensuche« die vielfältigen Projekte, die im Laufe des vergangenen Jahres entstanden sind. Vom 16. bis 31. Januar ist die Ausstellung im Foyer des Göttinger Kommunikations- und Aktionszentrums (KAZ) zu sehen. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die Arbeiten von Kindern und Jugendlichen, die in verschiedenen Workshops ihrer Kreativität freien Lauf ließen. Die Ausstellung zeigt nicht nur die entstandenen Werke, sondern gibt auch Einblicke in die kreativen Prozesse dahinter: von fantasievollen Figuren aus Restmüll, die mithilfe von Stop-Motion zum Leben erweckt wurden, bis hin zu niedlichen Dinoskulpturen. Fotos und Videomontagen geben dabei interessante Einblicke in den kreativen Schaffungsprozess.

Ein Weihnachtskonzert Mitte Januar verlangt Haltung und ein schlüssiges Konzept. Das Vokalensemble i dodici stellte sich dieser Aufgabe mit einem dramaturgisch weit gespannten Programm und verband Chormusik aus fünf Jahrhunderten mit solistischen Cello-Intermezzi. In der Universitätskirche St. Nikolai entstand so ein Abend zwischen Sammlung, Vielfalt und stiller Konzentration.

In »Zum Gleichgewicht« zeigt Ha Cha Youn in Göttingen Arbeiten, die mit einfachen Materialien auskommen – Plastiktüten, Flaschen, Schnüre – und gerade daraus eine stille Spannung entwickeln. Im Künstlerhaus und in der St. Johanniskirche entsteht eine konzentrierte Begegnung mit Installationen, Videoarbeiten und Performance-Fotografien, die lange nachwirkt. Besonders in der Johanniskirche zeigt sich, wie stark Raum und Kunst einander verstärken können. Am 8. Februar lädt ein Künstlergespräch zur Vertiefung ein.

Eine schrecklich perfekte Familie – so scheint es zumindest. Alles wirkt vernünftig, geordnet und gut abgesichert. Man hat vorgesorgt, Risiken minimiert und die richtigen Werte festgelegt. Doch was nach außen nach Stabilität aussieht, entpuppt sich rasch als fragile Konstruktion, die nur funktioniert, solange niemand aus ihr herausfällt. Dieses brüchige Gleichgewicht greift die Inszenierung der Tragikomödie »Testosteron« von Rebekka Kricheldorf im Theater am OP (ThOP) auf und überträgt es in einer Mischung aus subtiler Komik, grotesker Zuspitzung und bitterem Ernst auf die Bühne.
Im Silvester- und Neujahrskonzert »Funkenfeuer« sprühten wahrhaft die Funken in der ausverkauften Stadthalle. Auf der festlich geschmückten Bühne und mit bunten Kleidern beeindruckte das Göttinger Symphonieorchester ebenso mit Spielfreude wie der außergewöhnlich virtuose Sologeiger Tassilo Probst.

In einer neuen Ausgabe des Podcasts Szenenwechsel geht es um barocke Klangwelten, reisende Musiker und einen vielseitigen Zeitgenossen des frühen 18. Jahrhunderts: Johann Friedrich Armand von Uffenbach. Anlass ist das Gesprächskonzert zum Abschluss der Reihe »Saitenwechsel«, über das Tina Fibiger mit dem Göttinger Lautenisten Andreas Düker und dem Schauspieler Stefan Dehler spricht.

Die Jury des Evangelischen Buchpreises hat die Shortlist für 2026 veröffentlicht. Aus mehr als 130 vorgeschlagenen Titeln wurden 13 Bücher ausgewählt, die nun Chancen auf den mit 10.000 Euro dotierten Leser:innenpreis haben. Das teilte der Verband Evangelisches Literaturportal mit Sitz in Göttingen mit

Man kann ein 75-jähriges Jubiläum mit Reden, Rückblicken und erhobenem Zeigefinger begehen. Oder man nennt den Abend »Fiat Cultura« und meint damit: Lasst es passieren. Das Deutsche Theater Göttingen entschied sich für Letzteres – und lud zu einer Geburtstagsfeier ein, die eher nach Gegenwart klang als nach Archiv.

Ein Weihnachtskonzert Mitte Januar verlangt Haltung und ein schlüssiges Konzept. Das Vokalensemble i dodici stellte sich dieser Aufgabe mit einem dramaturgisch weit gespannten Programm und verband Chormusik aus fünf Jahrhunderten mit solistischen Cello-Intermezzi. In der Universitätskirche St. Nikolai entstand so ein Abend zwischen Sammlung, Vielfalt und stiller Konzentration.

Das KAZ ist kein Haus der schnellen Effekte. Es ist ein Ort des Bleibens, des Ausprobierens, des gemeinsamen Tuns. Seit fünfzig Jahren entsteht hier Kultur nicht auf Abstand, sondern mitten im Alltag der Stadt. Eine Geschichte über Räume, Beziehungen – und die Kraft kontinuierlicher Arbeit.

In »Zum Gleichgewicht« zeigt Ha Cha Youn in Göttingen Arbeiten, die mit einfachen Materialien auskommen – Plastiktüten, Flaschen, Schnüre – und gerade daraus eine stille Spannung entwickeln. Im Künstlerhaus und in der St. Johanniskirche entsteht eine konzentrierte Begegnung mit Installationen, Videoarbeiten und Performance-Fotografien, die lange nachwirkt. Besonders in der Johanniskirche zeigt sich, wie stark Raum und Kunst einander verstärken können. Am 8. Februar lädt ein Künstlergespräch zur Vertiefung ein.

In einer neuen Ausgabe des Podcasts Szenenwechsel geht es um barocke Klangwelten, reisende Musiker und einen vielseitigen Zeitgenossen des frühen 18. Jahrhunderts: Johann Friedrich Armand von Uffenbach. Anlass ist das Gesprächskonzert zum Abschluss der Reihe »Saitenwechsel«, über das Tina Fibiger mit dem Göttinger Lautenisten Andreas Düker und dem Schauspieler Stefan Dehler spricht.

Der Göttinger Elchpreis 2026 geht an das Zeichnerduo Rattelschneck. Marcus Weimer und Olav Westphalen werden für ihre Bildgeschichten ausgezeichnet, die seit Jahrzehnten in Zeitungen und Magazinen erscheinen. Preisverleihung und Ausstellung begleiten die Auszeichnung.

Eine schrecklich perfekte Familie – so scheint es zumindest. Alles wirkt vernünftig, geordnet und gut abgesichert. Man hat vorgesorgt, Risiken minimiert und die richtigen Werte festgelegt. Doch was nach außen nach Stabilität aussieht, entpuppt sich rasch als fragile Konstruktion, die nur funktioniert, solange niemand aus ihr herausfällt. Dieses brüchige Gleichgewicht greift die Inszenierung der Tragikomödie »Testosteron« von Rebekka Kricheldorf im Theater am OP (ThOP) auf und überträgt es in einer Mischung aus subtiler Komik, grotesker Zuspitzung und bitterem Ernst auf die Bühne.

Die Stadt Goslar verleiht den Kaiserring 2026 an die Künstlerin und Schriftstellerin Gabriele Stötzer. Gewürdigt wird ein Werk, das seit den 1980er Jahren künstlerische Praxis mit politischer Erfahrung verbindet und die Machtstrukturen der DDR kritisch reflektiert.

Im Februar 2026 laden die Göttinger Figurentheatertage erneut zu einem umfassenden Überblick über die aktuelle Szene des Figuren-, Puppen- und Objekttheaters ein. Vom 7. bis zum 22. Februar findet das Festival zum 41. Mal statt und bringt an 16 Festivaltagen Produktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene nach Göttingen.
Eingeladen sind 14 Gruppen und Figurenspieler aus dem gesamten Bundesgebiet, die in insgesamt 26 Aufführungen (nach Veranstalterangaben teils auch 28 Veranstaltungen inklusive Sonderformaten) die Bandbreite zeitgenössischen Figurentheaters zeigen. Gespielt wird an sechs Spielorten: im Alten Rathaus, im Kinotheater Lumière, im Deutschen Theater, im Jungen Theater, im GDA-Wohnstift sowie in der musa.
Das Kunsthaus Göttingen hat eine schwierige Phase hinter sich gelassen. Nach dem Abschluss des Insolvenzverfahrens blickt die städtische Institution wieder nach vorn – wirtschaftlich konsolidiert, inhaltlich präsent und mit einer Ausstellung, die derzeit ungewöhnlich viele Menschen anzieht.
Eine schrecklich perfekte Familie – so scheint es zumindest. Alles wirkt vernünftig, geordnet und gut abgesichert. Man hat vorgesorgt, Risiken minimiert und die richtigen Werte festgelegt. Doch was nach außen nach Stabilität aussieht, entpuppt sich rasch als fragile Konstruktion, die nur funktioniert, solange niemand aus ihr herausfällt. Dieses brüchige Gleichgewicht greift die Inszenierung der Tragikomödie »Testosteron« von Rebekka Kricheldorf im Theater am OP (ThOP) auf und überträgt es in einer Mischung aus subtiler Komik, grotesker Zuspitzung und bitterem Ernst auf die Bühne.
Im Silvester- und Neujahrskonzert »Funkenfeuer« sprühten wahrhaft die Funken in der ausverkauften Stadthalle. Auf der festlich geschmückten Bühne und mit bunten Kleidern beeindruckte das Göttinger Symphonieorchester ebenso mit Spielfreude wie der außergewöhnlich virtuose Sologeiger Tassilo Probst.
Im alljährlichen Göttinger Silvesternachts-Orgelkonzert präsentierte Bernd Eberhardt an der großen Ott-Orgel in St. Johannis Orgelmusik des 17. bis 20. Jahrhunderts. Die virtuose Spielweise von Eberhardt verzauberte nicht nur die Ohren, sondern dank der Videoübertragung des Geschehens am Spieltisch auch die Augen der Konzertbesucher:innen, die wegen voll besetzter Plätze im Kirchenschiff auch auf der Empore Platz nahmen.
Ein Weihnachtskonzert Mitte Januar verlangt Haltung und ein schlüssiges Konzept. Das Vokalensemble i dodici stellte sich dieser Aufgabe mit einem dramaturgisch weit gespannten Programm und verband Chormusik aus fünf Jahrhunderten mit solistischen Cello-Intermezzi. In der Universitätskirche St. Nikolai entstand so ein Abend zwischen Sammlung, Vielfalt und stiller Konzentration.
Man sagt, politische Satire hätte es heut leicht,
weil Schwachsinn herrscht, soweit das Auge reicht.
Doch geht’s dabei um anspruchsvolle Lyrik,
wird das Zusammenreimen häufig schwyrik.
Und das beginnt schon mit ‘nem Reim auf Trump?
Da geht ja nix. Nur - ziemlich mühsam - Hamp-
elmann. Doch irgendwie wird die Metapher
beim bloßen Hinsehn mickriger und schlaffer.
Und welcher Reim passt noch auf Friedrich Merz?
Herz? Schmerz? Vielleicht ja doch Kommerz?
Das könnte gehn. Doch frage ich mich: Wie
verpack ich das in Witz und böse Ironie?
Noch schwerer tue ich mich ja mit Klingbeil.
Wenn ich genau bin, reimt sich höchstens Springseil
Na, der und hüpfen. Doch das Bild könnt gehn,
wenn Merz und Söder ihm das Springseil drehn.
Ich weiß, ich weiß, jetzt kommt der Reim auf Söder.
Jaa blöder? Aber sagt mal, geht’s noch öder?
Viel reicher ist die Ernte bei Jens Spahn:
Da passen Clan und Tran und Größenwahn.
Doch fehlt bei Spahn mir jeglicher Humor.
Deshalb kommt er in meinen Versen kaum noch vor.
Genau so geht es mir auch mit Pistorius,
weil ich beim Reimen - seltsam - strammstehn muss.
Ich gebe zu: Ich spür ich in dieser Zeit
zunehmend Politikverdrossenheit.
Kein Wunder, dass die langsam in mir keimt,
wenn sich da kaum noch was zusammenreimt.