Sonderausstellung
Göttingen kolonial. 1871 – 1945

© Stadt Göttingen
Di – Fr 10–17 Uhr
Sa+So 11–17 Uhr
jeden 1. Donnerstag im Monat bis 19 Uhr
Welche Rolle spielte der Kolonialismus zwischen 1871 und 1945 und welche kolonialen Spuren lassen sich bis heute in unserer Universitätsstadt finden? Diesen zentralen Fragen widmen sich Studierende der Universität Göttingen unter der Leitung von Dr. Karolin Wetjen und Charlotte Prauß. In Kooperation mit dem Städtischen Museum und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Iris Olszok erarbeiteten die Studierenden anhand von historischem Quellenmaterial eine Ausstellung zum Kolonialismus in Göttingen.
Anhand von Biographien Göttinger Bürgerinnen und Bürger, wie Hedwig Rohns, Friederike Fricke oder Curt von François, aber auch den Mitgliedern des Göttinger Kolonialvereins, Kolonialwarenhändler*innen und Sammlern erzählt die Sonderausstellung wie alltäglich Begegnungen mit dem Kolonialen waren. Die Biografien, darunter Göttinger Professoren wie Percy Ernst Schramm und Hans Plischke, zeigen, wie koloniale Ideen entwickelt und verbreitet wurden.
Die Ausstellung „Göttingen kolonial. 1871 – 1945“ wird am 22. September 2024 im Städtischen Museum Göttingen eröffnet.
Eintritt: Der Eintritt in die Ausstellung und die Teilnahme an den Führungen und Vorträgen ist für alle Personen kostenlos.
Veranstalter:
Ort
Städtisches Museum
Ritterplan 7/8
37073 Göttingen