»The Rocky Horror Show« von Richard O'Brien
Kultmusical von Richard O’Brien zwischen Glamrock, Science-Fiction und Revue

Regie: Moritz Franz Beichl
Brad und Janet, ein braves junges Pärchen mit Verlobungsring und guten Absichten, suchen nach einer Autopanne in einem abgelegenen Schloss Zuflucht. Was sie dort erwartet, sprengt jede bürgerliche Vorstellung: Riff Raff, der unheimliche Butler; Magenta, die rätselhafte Hausangestellte; und allen voran Dr. Frank-N-Furter, Transvestit, Wissenschaftler und Rockstar aus dem Weltall, der gerade dabei ist, sich sein perfektes Muskelpaket Rocky zu erschaffen. Eine Nacht, die nichts so lässt, wie es war.
»The Rocky Horror Show« feierte 1973 in einem kleinen Theaterraum des Londoner Royal Court seine Uraufführung – heute gehört es zu den meistgespielten Musicals der Welt. Die 1975 verfilmte Version mit Tim Curry in der Hauptrolle machte das Stück zum globalen Kultphänomen: Generationen von Fans kamen mit Wasserpistolen, Toast und Zeitungsblättern ins Kino und erfanden eine eigene Mitmach-Kultur, die seither untrennbar mit dem Stoff verbunden ist.
Am Deutschen Theater Göttingen hat Regisseur Moritz Franz Beichl im Januar 2026 eine Inszenierung herausgebracht, die dieser Energie voll entspricht. Keanu Demuth schrieb in seiner Kritik für das Kulturbüro: »Zwischen Glamrock, Grusel und großer Lust am Tabubruch entfaltet sich eine Feier der radikalen Freiheit, die zum Mitmachen, Mitfeiern und Mitfühlen einlädt.« Das Göttinger Tageblatt hob besonders Moritz Schulze in der Titelrolle hervor: »das Publikum war offensichtlich dieser Meinung. Die Besucher feierten das Regieteam, das Ensemble und vor allem Moritz Schulze lautstark, sehr ausdauernd und im Stehen.« (Peter Krüger-Lenz, GT, 25.1.2026). Die HNA sprach von einem »Fest für die Sinne« mit zehnminütigem Schlussapplaus und Standing Ovations (Ute Lawrenz, 31.1.2026).
Das opulente Bühnenbild stammt von Valentina Pino Reyes, die Kostüme von Elena Kreuzberger, Choreografie von Felicitas Madl – und die Musik kommt live von einer siebenköpfigen Band unter der Leitung von Michael Frei. Hits wie »Time Warp«, »Sweet Transvestite« und »Touch-a, Touch-a, Touch Me« klingen im dt.1 vermutlich anders, als sie je auf einem Tonträger geklungen haben.
Musikalische Leitung: Michael Frei
Bühne: Valentina Pino Reyes
Kostüme: Elena Kreuzberger
Musik:
Michael Frei
Rolf Denecke
Hans Kaul
Sven von Samson
Anton Säckl
Rolf Rasch
Frank Pecher
Choreografie: Felicitas Madl
Dramaturgie: Michael Letmathe
Mit
Nathalie Thiede
Andrea Strube
Jenny Weichert
Leonard Wilhelm
Moritz Schulze
Volker Muthmann
Gerd Zinck
Ronny Thalmeyer
Julian Mantaj
Lillian Sophie Köster
Lou von Gündell
Luca Dresbach
Dario Gödecke
Emilia Kolle
PLUS-HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Zusätzliche Informationen zu Werk, Mitwirkenden und Kontext sind im PLUS-Abo enthalten. Bitte einloggen oder PLUS abonnieren, um diese Hintergrundinformationen zu lesen.
Rezension zur Produktion
Eintritt: Tickets von 20 € bis 44 €
Bei Vorlage des Studienausweises erhalten Studierende der Georg-August-Universität Göttingen, der HAWK und der PFH Göttingen zu fast allen Vorstellungen des Deutschen Theater Göttingen kostenfrei Karten. Kartenreservierungen sind ab drei Tage vor der jeweiligen Vorstellung möglich, auch für Premieren. Die Abholung der Karten erfolgt an der Abendkasse nur gegen Vorlage des gültigen Studienausweises. Gastspiele und Sonderveranstaltungen sind vom Kulturticket ausgenommen.
Veranstalter:
Ort
Deutsches Theater - dt.1
Theaterplatz 11
37073 Göttingen
Weitere Termine
Weiterer Termin
Samstag, 2. Mai, 19:45 UhrDeutsches Theater - dt.1
zum Ticketshop klicken Sie hier
|
Freitag, 29. Mai, 19:45 UhrDeutsches Theater - dt.1
zum Ticketshop klicken Sie hier
|
Samstag, 30. Mai, 19:45 UhrDeutsches Theater - dt.1
zum Ticketshop klicken Sie hier
|
Donnerstag, 25. Juni, 19:45 UhrDeutsches Theater - dt.1
zum Ticketshop klicken Sie hier
|
