Sie möchten wissen, wer auf der Bühne steht – und was dahintersteckt? Mit PLUS erhalten Sie Hintergrundinfos zu Künstler:innen, Ensembles und Programmen, die über den Veranstaltungshinweis hinausgehen. Dazu eine persönliche Merkliste, mit der Sie keinen Termin aus den Augen verlieren.
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Wer am Mittwochabend die Reformierte Kirche verließ, trug ein Tütchen Blumensamen in der Jackentasche. Beim nächsten Frühling wird man hoffentlich Telemann im Ohr haben.
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Eine barocke Pest-Klage von 1663 und eine modernistische Soldatengeschichte von 1918 – das vierte Promenadenkonzert der Internationalen Händel-Festspiele wagte am Deutschen Theater den weiten Bogen. Was die beiden Werke trotz ihres zeitlichen Abstands so unheimlich verbindet.
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Eine Theorbe übernimmt die Rolle des Cembalos, zwei lange vergessene Komponistinnen treten neben Georg Friedrich Händel – und in der bis auf den letzten Platz besetzten Reformierten Kirche bleibt 75 Minuten lang kaum Raum für ein Räuspern. Wer beim Konzert von La Mandorle dabei war, hat einen Abend erlebt, den so schnell kein zweites Ensemble auf die Bühne bringt.
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Wie klang Händel, wenn ihn Clara Schumann am Flügel spielte? Und mit welchen Ohren hörte Joseph Joachim Tartini? Ein Sonntagvormittag in der Aula, der sich in eine Berliner Soirée des Jahres 1865 verwandelt – mit zwei Künstlern, die dafür weit mehr mitbringen als die richtigen Noten.
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Ein internationales Spitzenensemble, Händels Spätwerk in voller Pracht und eine Regiehandschrift, die zwei Jahrtausende auf derselben Bühne tanzen lässt: George Petrous »Deidamia« hat das Deutsche Theater Göttingen am Premierenabend zum Beben gebracht. Was als Co-Produktion mit dem Wexford Festival Opera nach Göttingen kam, übertraf die Erwartungen, die das irische Echo geweckt hatte – nicht zuletzt, weil Petrou in Göttingen einen Trumpf nachgelegt hat, den es in Wexford so nicht gab.




