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- Altes Rathaus
Zwischen Elektrizität und Erinnerung: Künstlerische Visionen des Niemandslands von Verdun
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- Kunstverein Göttingen: TERRA DIASPORA Marjolijn Dijkman – »Between the Lines«
- erschienen am 24. Oktober 2025
Der Brüsseler Künstlerin Marjolijn Dijkman macht in ihrer Einzelausstellung »Between the Lines« im Alten Rathaus auf die fortschreitende Transformation unseres Planeten aufmerksam. Neben ihrer naturwissenschaftlich basierten Arbeit mit Elektrizität widmet sie sich diesmal einem tragischen Kapitel unserer deutsch-französischen Geschichte: Die Schlacht von Verdun, ein Sinnbild des Grauens des Ersten Weltkriegs.
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- Literaturherbst
„Hopebubbles“ im Kriegsgebiet
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- Katrin Glatz-Brubakk über das Privileg, zusammenbrechen zu dürfen
- erschienen am 21. Oktober 2025
Mit eindringlicher Menschlichkeit schildert die Kinderpsychologin Katrin Glatz-Brubakk in Tagebuch aus Gaza ihre Erfahrungen im Gazastreifen. Ihr Tagebuch aus dem Einsatz für Ärzte ohne Grenzen zeigt ungeschöntes Leid – und zugleich berührende Momente von Hoffnung, Mitgefühl und Widerstandskraft. Beim Göttinger Literaturherbst berührte sie ihr Publikum mit Wärme, Ernst und leuchtenden Seifenblasen.
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- Literaturherbst
Auf einer düsteren Reise durch den Urwald
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- Lesung mit Buchpreisträgerin Dorothee Elmiger und ihrem Roman »Die Holländerinnen« im Alten Rathaus
- erschienen am 19. Oktober 2025
„Ein faszinierender Trip in das Herz der Finsternis.“ So beschreibt die Jury des Deutschen Buchpreises den von ihnen gewählten Roman des Jahres 2025 »Die Holländerinnen« von Dorothee Elmiger. Und auf eine solche Reise durch diesen preisgekürten Roman wurde das Publikum im Alten Rathaus am 18. Oktober geführt, bei der ersten öffentlichen Lesung außerhalb der Frankfurter Buchmesse, die traditionell zum 12. Mal in Göttingen stattfindet und den diesjährigen Literaturherbst einleitet.
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- Junges Theater
Falsches Spiel, zermürbender Zirkel
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- Überzeugende Premiere von »Prima facie«
- erschienen am 14. Oktober 2025
Eigentlich müsste bei der Premiere von „Prima Facie“ am 11.10. 2025 in der Bürgerstraße jeder Platz besetzt sein. Immerhin sind alle Grundvoraussetzungen gegeben für ein diskussionswürdiges, nachhaltiges Theaterereignis: Mit der Vorlage, geadelt durch eine Broadway-Adaption und, als bestes neues Stück 2023, durch den Laurence Olivier Award. Mit einem Regieteam (Inszenierung und Ausstattung: Jette Seier, Dramaturgie: Isabelle Küster, Regieassistenz: Vivien Hübke und Emma Luzi Wedekind), bei dem man sie in besten, weil sensiblen Händen weiß. Mit Hauptdarstellerin Malin Kraft, die ihrem Nachnamen alle Ehre macht, so energisch bringt sie den Stoff über die Rampe. Vor allem aber besticht Suzie Millers Werk (sie selbst arbeitete ihren Roman zum Bühnenmolog um) durch einen, wenn man so will, singulären Doppelblick auf ein neuralgisches Thema. Denn lediglich auf den ersten, prima facie also, läuft alles bestens für Tessa Ensler. Sie hat sich als Underdog durchs Jurastudium in Cambridge gebissen, reüssiert als Strafverteidigerin. Ihre Paradedisziplin: das Kreuzverhör. Mitunter sind es mutmaßliche Opfer sexueller Gewalttaten, die ihm nicht standhalten. Als Tessa eines Nachts selbst ihre Vergewaltigung durch einen Arbeitskollegen zur Anzeige bringt, tauscht sie Robe mit Zeugenstand – und ihre Überzeugungen ein.
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- Junges Theater
Metaphysischer Krimi über die Verantwortung der Wissenschaft
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- JT-Premiere »Kopenhagen« - in der Inszenierung von Tobias Sosinka
- erschienen am 13. Oktober 2025
Was geschah wirklich im Herbst 1941, als sich die Begründer der Quantenmechanik Werner Heisenberg und Niels Bohr in Kopenhagen trafen? Diese Frage beschäftigt Historiker und Theaterliebhaber gleichermaßen – und steht im Zentrum von Michael Frayns vielschichtigem Drama »Kopenhagen«. In der aktuellen Inszenierung am Jungen Theater Göttingen widmet sich Regisseur und JT-Geschäftsführer Tobias Sosinka diesem historischen Rätsel – als metaphysischer Krimi, in dem moralische Fragen und widersprüchliche Theorien aufeinandertreffen. Anlässlich des Quantenjahrs 2025 feierte »Kopenhagen« Premiere am 10. Oktober.
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