Die Geschichte von Momo führt in eine Welt, in der Zeit gestohlen wird – und ein Mädchen zum Retter wird. Im Gespräch mit Regisseurin Inda Buschmann erkundet Podcasterin Tina Fibiger, wie das Familienstück am Deutschen Theater entsteht und warum es gerade jetzt so relevant ist.
Momo nimmt sich Zeit – zum Zuhören, zum Erzählen und für staunenswerte Augenblicke, die sie am liebsten mit anderen teilt. Für die »grauen Herren« ist das unvorstellbar. Sie rauben den Menschen so viel Zeit, dass ihr Leben nur noch aus Funktionieren besteht. Genau dort setzt die Inszenierung von Inda Buschmann am Deutschen Theater an: Sie bringt Michael Endes Märchenroman als Familienstück auf die Bühne und öffnet den Blick auf eine Welt, in der Zeit kostbar bleibt, wenn man sie miteinander teilt.
Tina Fibiger hat mit der Regisseurin über ihren Zugang zu dieser poetischen Geschichte gesprochen, über Momos besondere Gabe und die magischen Gefährten, die sie im Kampf gegen die Zeitdiebe begleiten. Im Gespräch wird spürbar, wie sorgfältig Buschmann die Mischung aus Abenteuer, Fantasie und leiser Lebensweisheit für ein junges und erwachsenes Publikum miteinander verwebt.
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