Wenn zum Theaterabend die Requisiten aus Reisvorräten geplündert werden und es Zeit ist für Strapse und schräge modische Attribute, kündigt sich wieder einmal »The Rocky Horror Show« an. Mehr als 50 Jahre nach ihrem Start wird der Stoff nach wie vor enthusiastisch gefeiert – als Film ebenso wie in seiner Bühnenfassung als Musicalabenteuer um den exzentrischen Frank’n Furter und seine Aliens vom Planeten Transsexual. Ein biederes Paar gerät dabei in eine Welt, die sinnlich wie provokant mit Geschlechterrollen, Begehren und Konventionen spielt.
Im Gespräch mit Tina Fibiger berichtet Regisseur Moritz Franz Beichl von den Motiven der »Rocky Horror Show«, die er am Deutschen Theater inszeniert, und von der anhaltenden Faszination eines Theaterabends, der zwischen Kult, Camp und musikalischem Exzess changiert.
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