Zur Einstimmung auf die Händel-Festspiele und die Aufführung der Oper »Deidamia« haben sich Götz Lautenbach und JT-Intendant Nico Dietrich erneut ein szenisches Abenteuer ausgedacht. In seiner Lesung »Liebe Deidamia« erzählt der Schauspieler mit Masken und Requisiten das Melodram um die Königstochter Deidamia und ihre Liebe zu Achille. Der spätere Kriegsheld lebt inkognito als Frau an ihrer Seite, um der drohenden Beteiligung an der Schlacht von Troja zu entgehen, bis der griechische Heerführer Ulysse das Spiel aus Masken, Rollen, Gefühlen und Ambitionen entlarvt.
Im Gespräch mit Tina Fibiger berichtet Götz Lautenbach von dem Kaleidoskop der Vexierbilder, das er in seiner szenischen Lesung verwebt, und gibt Einblicke in die Inszenierung und die lebendige Auseinandersetzung mit dieser vielschichtigen Geschichte.
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