11:00 Uhr Gemeindesaal St. Jacobi
Singstunde »Die Morgen-Uhus«
für Sangesbegeisterte aller Altersstufen
Tickets · Kulturticket

Beim 4. Aulakonzert der Göttinger Kammermusikgesellschaft am Sonntag, den 15. Februar um 10 Uhr ist das Amello-Trio zu Gast. Das junge Amelio-Trio mit der Geigerin Johanna Schubert, der Cellistin Merle Geißler und dem Pianisten Philipp Kirchner gewann bereits seit Kindheitstagen gemeinsam den Wettbewerb "Jugend musiziert", dem etliche weitere Preise in ihrer Karriere folgten. Sie musizieren für uns Charles Ives’ Klaviertrio, eine Rarität der Kammermusikliteratur, Ludwig van Beethovens selten aufgeführtes Allegretto WoO 39 und eine spannende Auftragskomposition der Komponistin Birte Bertelsmeier. Öffnung der Abendkasse: 18:00 h, Einführungsvortrag von Michael Schäfer: 18:15 h, Konzertbeginn: 19:00 h. Tickets über Reservix.

Am 11. Februar geht es im Literaturhaus um das Bier: In seiner neuen »Gebrauchsanweisung für Bier« (Piper 2025) widmet sich Jaroslav Rudiš diesem kulturellen Kosmos mit Neugier, Humor und Hingabe. Der Abend des Literarischen Zentrums beginnt um 20 Uhr.
Der frühere Intendant der Gandersheimer Domfestspiele, Georg Immelmann, ist tot. Der gebürtige Berliner starb im Alter von 90 Jahren am 12. Januar in Berlin nach langer Krankheit. Immelmann war in den Jahren 1991 und 1992 sowie von 1998 bis 2003 Intendant von Niedersachsens größtem professionellem Freilichttheater, das damals noch in städtischer Trägerschaft war. „Georg Immelmann hat die Gandersheimer Domfestspiele geprägt wie kaum ein anderer Intendant vor ihm“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Uwe Schwarz. Die Stadt Bad Gandersheim hat Immelmann 1998 den Kulturpreis für besondere Verdienste um das kulturelle Leben verliehen. „Unsere Stadt und vor allem unsere Festspiele verdanken Georg Immelmann sehr viel“, erklärte der Bürgermeister der Stadt Bad Gandersheim, Niklas Kielhorn. „Meine Jahre in Bad Gandersheim waren der Höhepunkt meines ereignisreichen Theaterlebens“, schrieb Georg Immelmann noch 2018 zum 60-jährigen Jubiläum der Gandersheimer Domfestspiele. „Ich glaube schon an eine Langzeitwirkung, auch wenn Theater eine Kunst für den Augenblick ist, für die Mitwelt und nicht für die Nachwelt.“

Das Göttinger Symphonieorchester bringt seine Musik erneut in die Innenstadt: Vom 7. bis 28. Februar öffnet der zweite »Symphonic Space« als Pop-up-Store. Kurze Konzerte, Workshops, Gespräche und Beratungsangebote laden zum Kennenlernen des Orchesters ein.

Wenn sich das Pärchen Janet und Brad in einem schaurig-bunten Schloss mit Strapsen tragenden Außerirdischen wiederfindet, ist der exzentrische Hausherr Frank nicht weit! Willkommen in der »The Rocky Horror Show« von Richard O’Brien – eine gruselige und zugleich pompöse Welt aus Glamrock, Science-Fiction und Revue! In der Inszenierung von Moritz Franz Beichl feierte das Kultmusical am 24. Januar im DT Premiere, und eroberte das Publikum im Sturm!

Ein Programm im Zeichen der Tragik: Die Akademische Orchestervereinigung Göttingen stellte sich zum Semesterabschluss einem anspruchsvollen sinfonischen Abend mit Brahms, Ferdinand David und Bruckner – und traf damit auf ein aufmerksam zuhörendes, sehr aufgeschlossenes Publikum.

Ein Neujahrskonzert als klingender Dialog zwischen zwei Musiktraditionen: Das Pfeiffer Trompeten Consort gestaltete den Deutsch-Französischen Tag in der St.-Martin-Kirche mit einem Programm, das historische Linien hörbar machte und zugleich die Freude am gemeinsamen Musizieren spürbar werden ließ. Barocke Festlichkeit, romantische Klangfarben und wirkungsvolle Raumdispositionen verbanden sich zu einem Abend mit klarer Dramaturgie. Der Funke sprang über.

Die Kunstvermittlung des Kunstvereins Göttingen präsentiert mit ihrer Jahresausstellung »Spurensuche« die vielfältigen Projekte, die im Laufe des vergangenen Jahres entstanden sind. Vom 16. bis 31. Januar ist die Ausstellung im Foyer des Göttinger Kommunikations- und Aktionszentrums (KAZ) zu sehen. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die Arbeiten von Kindern und Jugendlichen, die in verschiedenen Workshops ihrer Kreativität freien Lauf ließen. Die Ausstellung zeigt nicht nur die entstandenen Werke, sondern gibt auch Einblicke in die kreativen Prozesse dahinter: von fantasievollen Figuren aus Restmüll, die mithilfe von Stop-Motion zum Leben erweckt wurden, bis hin zu niedlichen Dinoskulpturen. Fotos und Videomontagen geben dabei interessante Einblicke in den kreativen Schaffungsprozess.

Ein Weihnachtskonzert Mitte Januar verlangt Haltung und ein schlüssiges Konzept. Das Vokalensemble i dodici stellte sich dieser Aufgabe mit einem dramaturgisch weit gespannten Programm und verband Chormusik aus fünf Jahrhunderten mit solistischen Cello-Intermezzi. In der Universitätskirche St. Nikolai entstand so ein Abend zwischen Sammlung, Vielfalt und stiller Konzentration.

Wenn zum Theaterabend die Requisiten aus Reisvorräten geplündert werden und es Zeit ist für Strapse und schräge modische Attribute, kündigt sich wieder einmal »The Rocky Horror Show« an. Mehr als 50 Jahre nach ihrem Start wird der Stoff nach wie vor enthusiastisch gefeiert – als Film ebenso wie in seiner Bühnenfassung als Musicalabenteuer um den exzentrischen Frank’n Furter und seine Aliens vom Planeten Transsexual. Ein biederes Paar gerät dabei in eine Welt, die sinnlich wie provokant mit Geschlechterrollen, Begehren und Konventionen spielt.

Vor Gericht ergeht das Urteil »Im Namen des Volkes«. Was jedoch nach diesem Urteil im Namen des Volkes geschieht, ließ Regisseurin Susanne Frieling nicht los, als sie begann, zum Strafsystem und zu Haftbedingungen zu recherchieren. Gemeinsam mit ihrem Ensemble begab sie sich in ein Labyrinth von Fragen, das nicht nur die Häftlinge hinter Gittern betrifft, sondern ebenso Justizvollzugsbeamte und Gefängnisleiter, Ärztinnen und Ärzte sowie Anwältinnen und Anwälte. Sie alle stehen einem System gegenüber, in dem – wie in der JVA Augsburg-Gablingen – auch Foltermethoden praktiziert werden.

Das Deutsche Theater Göttingen stellt die Weichen für die Zeit nach Erich Sidler: Ab der Spielzeit 2027/2028 soll Schirin Khodadadian die Intendanz übernehmen. Gemeinsam mit Geschäftsführerin Sandra Hinz soll sie das Haus durch finanziell und gesellschaftlich herausfordernde Jahre führen.

Wenn sich das Pärchen Janet und Brad in einem schaurig-bunten Schloss mit Strapsen tragenden Außerirdischen wiederfindet, ist der exzentrische Hausherr Frank nicht weit! Willkommen in der »The Rocky Horror Show« von Richard O’Brien – eine gruselige und zugleich pompöse Welt aus Glamrock, Science-Fiction und Revue! In der Inszenierung von Moritz Franz Beichl feierte das Kultmusical am 24. Januar im DT Premiere, und eroberte das Publikum im Sturm!

Ein Programm im Zeichen der Tragik: Die Akademische Orchestervereinigung Göttingen stellte sich zum Semesterabschluss einem anspruchsvollen sinfonischen Abend mit Brahms, Ferdinand David und Bruckner – und traf damit auf ein aufmerksam zuhörendes, sehr aufgeschlossenes Publikum.
Der Musikpreis „Der Goldene Ton – Musikpreis der Stadt Goslar“ wird 2026 an die Sängerin und Songwriterin LEA verliehen. Die Stadt würdigt damit eine Künstlerin, deren Songs persönliche Themen mit einer zurückgenommenen, erzählerischen Popästhetik verbinden.

Ein Neujahrskonzert als klingender Dialog zwischen zwei Musiktraditionen: Das Pfeiffer Trompeten Consort gestaltete den Deutsch-Französischen Tag in der St.-Martin-Kirche mit einem Programm, das historische Linien hörbar machte und zugleich die Freude am gemeinsamen Musizieren spürbar werden ließ. Barocke Festlichkeit, romantische Klangfarben und wirkungsvolle Raumdispositionen verbanden sich zu einem Abend mit klarer Dramaturgie. Der Funke sprang über.

Was geschieht mit einem Theater, wenn man es seiner kulturellen Funktion entkleidet? In den Dioramen von Matthias Max Moebius wird diese Frage nicht abstrakt verhandelt, sondern in detailreichen Miniaturwelten durchgespielt. Die Ausstellung »Theaterwelten« im Deutschen Theater Göttingen führt mit feinem Humor und leiser Beunruhigung durch mögliche Zukünfte eines vertrauten Raums.
Der Bericht wird ergänzt durch ein Podcastgespräch, das Tina Fibiger mit dem Künstler geführt hat.

Wenn zum Theaterabend die Requisiten aus Reisvorräten geplündert werden und es Zeit ist für Strapse und schräge modische Attribute, kündigt sich wieder einmal »The Rocky Horror Show« an. Mehr als 50 Jahre nach ihrem Start wird der Stoff nach wie vor enthusiastisch gefeiert – als Film ebenso wie in seiner Bühnenfassung als Musicalabenteuer um den exzentrischen Frank’n Furter und seine Aliens vom Planeten Transsexual. Ein biederes Paar gerät dabei in eine Welt, die sinnlich wie provokant mit Geschlechterrollen, Begehren und Konventionen spielt.

Vor Gericht ergeht das Urteil »Im Namen des Volkes«. Was jedoch nach diesem Urteil im Namen des Volkes geschieht, ließ Regisseurin Susanne Frieling nicht los, als sie begann, zum Strafsystem und zu Haftbedingungen zu recherchieren. Gemeinsam mit ihrem Ensemble begab sie sich in ein Labyrinth von Fragen, das nicht nur die Häftlinge hinter Gittern betrifft, sondern ebenso Justizvollzugsbeamte und Gefängnisleiter, Ärztinnen und Ärzte sowie Anwältinnen und Anwälte. Sie alle stehen einem System gegenüber, in dem – wie in der JVA Augsburg-Gablingen – auch Foltermethoden praktiziert werden.

Unter dem Titel „Geschichte erzählen und schreiben“ startet das Museum Friedland Ende Januar ein neues Erzählcafé. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie nachfolgende Generationen sind eingeladen, Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg und seine Folgen miteinander zu teilen.
Ein Neujahrskonzert als klingender Dialog zwischen zwei Musiktraditionen: Das Pfeiffer Trompeten Consort gestaltete den Deutsch-Französischen Tag in der St.-Martin-Kirche mit einem Programm, das historische Linien hörbar machte und zugleich die Freude am gemeinsamen Musizieren spürbar werden ließ. Barocke Festlichkeit, romantische Klangfarben und wirkungsvolle Raumdispositionen verbanden sich zu einem Abend mit klarer Dramaturgie. Der Funke sprang über.
Wenn sich das Pärchen Janet und Brad in einem schaurig-bunten Schloss mit Strapsen tragenden Außerirdischen wiederfindet, ist der exzentrische Hausherr Frank nicht weit! Willkommen in der »The Rocky Horror Show« von Richard O’Brien – eine gruselige und zugleich pompöse Welt aus Glamrock, Science-Fiction und Revue! In der Inszenierung von Moritz Franz Beichl feierte das Kultmusical am 24. Januar im DT Premiere, und eroberte das Publikum im Sturm!
Ein Programm im Zeichen der Tragik: Die Akademische Orchestervereinigung Göttingen stellte sich zum Semesterabschluss einem anspruchsvollen sinfonischen Abend mit Brahms, Ferdinand David und Bruckner – und traf damit auf ein aufmerksam zuhörendes, sehr aufgeschlossenes Publikum.
In einer neuen Ausgabe des Podcasts Szenenwechsel geht es um barocke Klangwelten, reisende Musiker und einen vielseitigen Zeitgenossen des frühen 18. Jahrhunderts: Johann Friedrich Armand von Uffenbach. Anlass ist das Gesprächskonzert zum Abschluss der Reihe »Saitenwechsel«, über das Tina Fibiger mit dem Göttinger Lautenisten Andreas Düker und dem Schauspieler Stefan Dehler spricht.
Ein Weihnachtskonzert Mitte Januar verlangt Haltung und ein schlüssiges Konzept. Das Vokalensemble i dodici stellte sich dieser Aufgabe mit einem dramaturgisch weit gespannten Programm und verband Chormusik aus fünf Jahrhunderten mit solistischen Cello-Intermezzi. In der Universitätskirche St. Nikolai entstand so ein Abend zwischen Sammlung, Vielfalt und stiller Konzentration.
Rindfleich? Wie die Medien so berichten,
birgt gesundheitlich ein großes Risiko.
Aber Rindfleisch? Kann ich wirklich drauf verzichten.
Rindfleisch? Nee, nee, nee da pass ich sowieso.
Ein mit Majoran gewürzter Rinderbraten.
So Rouladen: Gurken, Zwiebeln, Räucherspeck,
gar ein T-Bone-Steak, umlegt mit Blattsalaten...
kann mich gar nicht reizen, interessiert mich einen Dreck.
Nein, da greif ich jetzt vermehrt zur Pute.
Überhaupt Geflügel. Ente in Orangen, wunderbar!
Hähnchen. Macht nicht dick, das ist das Gute.
Was sag’n Sie? Die Vogelgrippe? Ist nicht wahr!!
Ganz gefährlich? Führt zu Nierenbluten?
Und oft schrumpelt auch die Leber ein?
Gut, verzicht ich auf die Hühner und die Puten.
Sind mir sowieso zu fad. Wir ham ja noch das Schwein!
Ja, genau, so richtig deft’ge Schweinehaxen,
oder Schweinsfilets, ganz zart und im Gemüsenest.
Oder schöner Räucherschinken, gut durchwachsen.
Was sag’n Sie? Die afrikan’sche Schweinepest?
Und die ist besonders aggressiv und führt im Magen
zur Zersetzung? Nehm ich das in Kauf?
Nee, Schwein hab ich selten gut vertragen.
Aber Wild: Reh, Hirsch. Da komm ich jetzt erst drauf.
So ein Rehbraten mit Rotkohl und mit Pfifferlingen…
Was? Da wird gewarnt? Noch atomar verseucht?
Wie ist es mit Fischen? Ja, das könnt es bringen:
Zander, Scholle, einen Hecht vielleicht.
Nicht? Warum? Das papillare Schwerölfieber?
Ganz gefährlich, brennt oft in den Darm ein Loch?
Gut, dann eben nicht. Ich esse dann doch lieber
vegetarisch. Hauptsache, ich lebe noch.
Doch soll ich an Sellerie und Möhrchen nagen?
Bin ich denn ein Saurier? Ich bitte Sie!
Sehn Sie: in den meisten großen Menschheitsfragen
war sie immer gleich zur Stelle: die Chemie.
So auch jetzt. Will ich den Hunger stillen:
Zack, zur Apotheke. Auch manch Drogerienkette führt
jetzt Rouladenpulver, Schweinebratenpillen,
Bratwurstkapseln, täuschend aromatisiert.
Mensch, da kann ich wieder richtig spachteln:
Steaks und Schnitzel, was das Herz begehrt.
Ganze Festmenus aus dekorierten Pillenschachteln.
Nur: Ich hab da von ‘nem Freund gehört...
Neinneinnein, ich will nichts gegen Pillen sagen...
Mit Genuss werf ich mir Schinkelkapseln rein.
Nur: ich werd erst meinen Apotheker fragen,
denn die Nebenwirkungen, die soll’n nicht ohne sein