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»Nebenan« von Daniel Kehlmann

Basierend auf dem gleichnamigen Film von Daniel Brühl und Daniel Kehlmann

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Deutsches Theater – dt.x (Keller) +Hintergrund

Ein harmloser Kaffeestopp wird zum Albtraum: In Daniel Kehlmanns schwarzhumorigem Kammerspiel Nebenan trifft Filmstar Daniel in einer Berliner Kneipe auf Bruno – einen Nachbarn mit beunruhigendem Wissen. Zwischen Glamour und Groll, West und Ost entspinnt sich ein packendes Duell. Regie: Raphaela Möst.

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Kurz vor dem Abflug zu einem wichtigen Casting für einen Action-Blockbuster in London betritt der bekannte und erfolgreiche Filmschauspieler Daniel eine Berliner Eckkneipe, um bei einem schnellen Kaffee Text zu lernen und auf ein Taxi zum Flughafen zu warten. Ein ihm fremder Stammgast namens Bruno beginnt ungefragt ein Gespräch. Es stellt sich heraus, dass Bruno im gleichen Haus wie Daniel wohnt und seit Jahren dessen Post entgegennimmt. Zu DDR-Zeiten hat der bisher unbekannte Nachbar sogar in der jetzigen Wohnung des Stars und seiner Familie gelebt – bevor sie, für ihn unbezahlbar, zu einem teuren Loft umgebaut wurde. Was als harmloses Kneipengespräch über Daniels Filmrollen beginnt, wird schnell übergriffig-verstörend: Bruno provoziert ihn mit immer neuen intimen und pikanten Details aus seinem Privatleben. Alle Versuche, ihn loszuwerden, schlagen fehl. Schnell wird klar: Der Schauspieler wird es heute nicht mehr nach London schaffen, doch das wird seine geringste Sorge sein. In Daniel Kehlmanns schwarzhumorigem Kammerspiel »Nebenan« prallen die Welten eines westdeutschen Filmstars und eines ostdeutschen Gentrifizierungsopfers und Wendeverlierers ungebremst aufeinander. Ein bitterböses Katz- und Maus-Spiel mit messerscharfen Dialogen und überraschenden Wendungen.

Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, studierte Philosophie und Germanistik an der Universität Wien. 1997 erschien sein erster Roman »Beerholms Vorstellung«. Mit »Ich und Kaminski« (2003) folgte der internationale Durchbruch. Sein Roman »Die Vermessung der Welt« war eines der erfolgreichsten deutschen Bücher der Nachkriegszeit, ebenso wie sein Roman »Tyll«. Er schreibt außerdem Theaterstücke und Drehbücher. Zuletzt erschien 2023 sein Roman »Lichtspiel«.

Mit
Moritz Schulze, Ronny Thalmeyer, Stella Maria Köb und Nikolaus Kühn

Regie: Raphaela Möst
Bühne und Kostüme: Belén Montoliú
Musik: Michael Frei

Veranstalter:

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