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Lilly Lindner »Was fehlt, wenn ich verschwunden bin« Premiere
Inszenierung Lilian Laeticia Haack
ThOP - Theater im OP +HintergrundFür Phoebe ist April viel mehr als eine Jahreszeit: Es ist der Name ihrer Schwester, dem Zentrum ihrer kleinen Welt. Doch nun ist April fort. Weggesperrt in eine Klinik, denn sie isst nicht mehr.
Phoebe schreibt Briefe. An ihre große Schwester April.
Denn aus dem Nichts war April fort, eingewiesen in eine Klinik, als sie aufhörte zu essen.
Phoebe hat unzählige Fragen.
Wie kann ein Mensch einfach aufhören zu essen?
Wie dick sollen Bücher über Depressionen sein?
Wie geht man um seine Angst herum?
Und wann kommt April endlich wieder nach Hause?
Doch ihre Eltern schweigen hilflos und auf ihre zahllosen Briefe an April bekommt Phoebe keine Antwort.
Dabei schreibt auch April. Sie antwortet auf jeden einzelnen Brief ihrer kleinen Schwester, doch die Briefe sollen Phoebe nicht erreichen.
Aber Phoebe schreibt weiter – Wort für Wort in die Stille hinein, die April hinterlassen hat.
Ein Stück über eine Familie, die verlernt hat, miteinander zu sprechen und zwei Schwestern, die verzweifelt versuchen, sich gegenseitig zu retten.
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