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Theatermagazin Szenenwechsel 

Familiengeschichte der Bruchstücke und der Splitter

DT-Premiere »Nichts widersetzt sich der Nacht« in der Gipsabdrucksammlung des Archäologischen Instituts – Gespräch mit Regisseurin Schirin Khodadadian 

Schirin Khodadadian | © Photo: Fibiger

Lucile hat Selbstmord begangen. Vielleicht als Folge einer Störung oder auch aufgrund eines schleichenden Giftes, das ihr Leben restlos erschöpfte, „Was ist passiert?“ fragt die französische Schriftstellerin Delphine de Vigan in ihrem Roman »Das Lächeln einer Mutter«, den Schirin Khodadadian am Deutschen Theater in einer dramatischen Fassung für drei Stimmen inszeniert. Mit dem Schauspiel »Nichts widersetzt sich der Nacht« begibt sie sich auf Spurensuche in eine Familiengeschichte der Bruchstücke und der Splitter, die sich auch in einem besonderen Bühnenraum verdichtet. 

Die Gipsabdrucksammlung des Archäologischen Instituts wird zum Bühnenschauplatz für die Fragen der Tochter an die Mutter und den Versuch, ihr Leben zu verstehen und nicht einfach die Realität dafür haftbar zu machen.

Von ihrer Spurensuche berichtet Schirin Khodadadian im Gespräch mit Tina Fibiger.

Hören Sie das Gespräch:

Hören Sie eine Kostprobe aus der Produktion:

»Nichts widersetzt sich der Nacht« nach »Das Lächeln meiner Mutter« von Delphine de Vigan hat am 26. Mai 2023 in der Regie von Schirin Khodadadian Premiere in der Sammlung der Gipsabgüsse des Archäologischen Instituts, Nikolausberger Weg 15.

Die Produktion des Deutschen Theater Göttingen steht noch mehrfach im Juni und Juli 2023 auf dem Spielplan.

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