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Heute empfohlen


15:00 · Atelier Hiltrud Esther Menz
Lesung »The Bird«
Bildgeschichten-Lesung mit Originalzeichnungen im Atelier Hiltrud Esther Menz

17:00 · Junges Theater
»How long is now?«
Eine Tanz und Videokomposition von Katrin Fiege und Emre Meydan

Termine heute
Sonntag, 22. Februar 2026

15:00 Uhr Atelier Hiltrud Esther Menz

Lesung »The Bird«

Bildgeschichten-Lesung mit Originalzeichnungen im Atelier Hiltrud Esther Menz

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aktuelle Ausstellungen

8. November bis zum 2. Januar 2026 GDA Wohnstift Göttingen

Ausstellung »Flora'n Art«

Acrylbilder, Kollagen und Fotografien

täglich von 8 bis 20 Uhr

Dauerausstellung Museum Friedland

Fluchtpunkt Friedland

Ein Parcour in die Geschichte des Grenzdurchgangslagers von 1945 bis heute.

geöffnet Mi - So 10-18 Uhr

17. Februar bis 8. März 2026 Städtisches Museum

Krönung im Fokus

Partizipative Sonderausstellung mit Arbeiten von Schüler:innen

Di-Fr 10-17 Uhr
Sa&So 11-17 Uhr
1. Do im Monat bis 19 Uhr

18. Januar bis 22 Februar 2026 Oberer Saal im Künstlerhaus

Liu Guangyun »Original color«

Ausstellung zeitgenössischer Malerei

Di-Fr 16-18 Uhr
Sa/So 11-16 Uhr

Dauerausstellung Städtisches Museum

Stadt. Macht. Glaube.

Göttingen im 16. Jahrhundert

geöffnet Di–Fr 10–17 Uhr, Sa+So 11–17 Uhr, am ersten Do 10–19 Uhr

bis zum 23. Dezember 2026 Geowissenschaftliches Museum

»Drei Millionen Jahre vor unserer Zeit«

Die voreiszeitliche Artenvielfalt des Pliozäns von Willershausen

Montag bis Freitag 9-17 Uhr
Sonnteg 11 bis 16 Uhr
(außer von Heiligabend bis Neujahr und an Feiertagen)

bis auf Weiteres Klinikum, Durchgängen zu den Bettenhäusern 1 und 2 auf Ebene 0

»Momente der Menschenwürde«

Fotos des Fotografen Thomas Bitterberg-Formanek

Das Klinikum ist täglich geöffnet

Schlechte Sicht auf teuren Plätzen - hier bei der Aufführung der 9. Sinfonie | © Photo: privat
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Stadthalle Göttingen

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Ein Kommentar
von Jens Wortmann, erschienen am 09. März 2024

Fangen wir im wahrsten Sinne des Wortes vorne an: wer unten im Parkett weiter vorne sitzt, hat gleich mehrere Probleme. Eines davon ist, dass der Schall über seinen Kopf weggeht. Bei der offiziellen Eröffnung hatte der Göttinger Knabenchor gesungen – ab Reihe 10 war er im Parkett kaum noch zu hören. Die viel gepriesenen Akustiksegel an der Saaldecke blieben oben, wie auch beim Eröffnungskonzert des Göttinger Symphonieorchesters einen Tag später. Offenbar ergeben andere Einstellungen dieser modernen Supertechnik keine Verbesserung. Das Phänomen wiederholte sich bei der KUNST-Gala, als die Improvisationskünstler von den QuerQuasslern nicht zu verstehen waren. 

Die Akustiksegel über der Bühne wurden beim Konzert des GSO mit den drei Göttinger Chören gar nicht erst angebracht. Offenbar ist das Aufhängen dieser Elemente so aufwändig, dass dies zwischen den Akrobatiknummern auf der Bühne am Freitag und Sonntag nicht möglich war.

Unter den Emporen im Parkett hat die Akustik ebenfalls ihre Probleme: die Kanten der Emporen zur Wand sind rechtwinklig. Bei den weniger modernen Hallen Europas sind sie abgeschrägt, so dass der Klang dort nicht in den Ecken und Winkeln verschwindet.

Die Grundform der Halle hat sich natürlich nicht verändert. Für die Akustik ist die Konstruktion einer hohen Bühne, dazu noch einer „Guckkasten-Bühne“ eher ungünstig. Im Endeffekt mag es Plätze in der neuen Halle geben, an denen der Klang gut ist. Im Großen und Ganzen ist er aber eben nicht gut. Dass beim Eröffnungskonzert die Akustik so gelobt worden ist, wird wohl eher an den erzeugten Dezibel auf der Bühne gelegen habe. Als Mitsänger der „Ode an die Freude“ weiß ich, wovon ich spreche. Die Pianostellen, die Beethoven durchaus vorgesehen hatte, wurden im Forte verlangt, weil die 220 Sänger:innen sonst nicht zu hören gewesen wären.

Beschäftigen wir uns mit der Sicht: auf den teuersten Plätzen im Parkett ganz vorne hat man nicht nur das Problem, dass der Schall über die Köpfe geht, sondern man hat auch ein Sichtproblem: bei einem Konzert des Göttinger Symphonieorchesters kann man lediglich die Frackschöße der ersten Pulte vorne am Bühnenrand sehen. Das Problem gab es vor der Sanierung auch schon - verbessert hat sich hier nichts.

Die Bühne lässt sich am allerbesten von der Empore Mitte überblicken. Das ist genau die Stelle, an der es die wenigsten Plätze gibt. Wer im Parkett sitzt, wird von der Bühnenhöhe daran gehindert, alles gut zu sehen. Bei der Aufführung der Beethoven-Sinfonie waren von den 220 Chorist:innen nur die ersten zwei Reihen zu sehen – wenn überhaupt.

Wer allerdings auf der Empore Mitte in der letzten Reihe sitzt, hat zwar einen guten Blick. Aber hört in erster Linie nur die Geräusche der Belüftungsanlage der Halle. Deren Maschinerie ist direkt hinter der Empore verbaut – und das unüberhörbar.

Noch einmal zur Sicht: weniger moderne Hallen in Europa haben entweder ein ansteigendes Parkett, zum Teil auch ausfahrbar, um ebene Flächen zum Beispiel für Tanzveranstaltungen zu ermöglichen. Oder sie haben eine absenkbare Bühne. Oder gar beides. In Göttingen wurde das eingespart – oder war durch die Entscheidung, den Rohbau stehen zu lassen, gar nicht möglich.

Dabei gibt es bundesweit sehr positive Beispiele: die neue Veranstaltungshalle, die in Schleswig geplant wird, oder die neue Halle in Weikersheim („Tauberphilharmonie“) sind zwei solcher neuen Bauten.

Es ist sehr schade, dass all dies bei den Planungen unberücksichtigt geblieben ist. Nun ist das Geld ausgegeben, mit dem Ergebnis werden wir Göttinger:innen die nächsten 20 Jahre leben müssen. Mindestens.

Schade.

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