Wenn der Mythos Urlaub macht
Ein internationales Spitzenensemble, Händels Spätwerk in voller Pracht und eine Regiehandschrift, die zwei Jahrtausende auf derselben Bühne tanzen lässt: George Petrous »Deidamia« hat das Deutsche Theater Göttingen am …
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Fredener Musiktage 2024
Wer an die Zwanzigerjahre denkt, denkt zunächst an die 1920er. Die 33. Internationalen Fredener Musiktage berücksichtigen aber auch die Zwanziger anderer Jahrhunderte.
Einen gewichtigen Rückblick – um 200 Jahre – gibt es bereits im Eröffnungskonzert mit dem Festivalensemble camerata freden: Franz Schuberts Oktett F-Dur D 803 aus dem Jahr 1824. Ein außergewöhnliches, wunderbares Werk, das den damals üblichen Rahmen der Kammermusik schon allein durch seine Dimensionen sprengt. Zuvor geht es sogar um weitere 100 Jahre zurück in die musikalische Vergangenheit, zu Johann Sebastian Bach, den Max Reger ja einmal als Anfang und Ende aller Musik bezeichnet hat. Auf dem Programm stehen drei seiner dreistimmigen Inventionen aus dem Jahr 1723 in einer Bearbeitung für Streichtrio. Schließlich erklingt „Till Eulenspiegel einmal anders“: Richard Strauss´ Tondichtung op. 28 als „Grotesque musicale für fünf Instrumente“, arrangiert von Franz Hasenoehrl.
Programm
J.S. Bach – Drei dreistimmige Inventionen, bearb. für Streichtrio (1723)
Richard Strauss – „Till Eulenspiegel einmal anders“, op. 28
Grotesque musicale für fünf Instrumente, Arr. von Franz Hasenoehrl
Franz Schubert – Oktett F-Dur D 803 (1824)
Künstler*innen
camerata freden – Festivalensemble
David Seidel – Fagott
Ben Goldscheider – Horn
Adrian Adlam – Violine
Gabrielle Shek – Violine
Ulrich Eichenauer – Viola
Frank-Michael Guthmann – Violoncello
Hiroyuki Yamazaki – Kontrabass
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