Der Schriftsteller Feridun Zaimoglu hat den Niedersächsischen Literaturpreis 2025 nun offiziell aus den Händen von Kulturminister Falko Mohrs erhalten. Mit der Auszeichnung würdigt das Land sein literarisches Schaffen, das gesellschaftliche Brüche und migrantische Erfahrungen eindringlich in den Blick nimmt. Göttinger Literaturfreund:innen können ihn bald auch live erleben: Am 24. November 2025 liest er im Literaturhaus Göttingen.
Die Auszeichnung war bereits im Sommer bekanntgegeben worden, jetzt erfolgte die feierliche Übergabe: Kulturminister Falko Mohrs verlieh Feridun Zaimoglu den Niedersächsischen Literaturpreis 2025. Mit der Ehrung, die mit 20.000 Euro dotiert ist, würdigt das Land einen der wichtigsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.
„Feridun Zaimoglu macht in seinen Texten gesellschaftliche Brüche, Spannungen und Widersprüche sichtbar – mit Wucht, literarischer Kraft und beeindruckender Vielstimmigkeit“, so der Minister bei der Preisverleihung.
Zaimoglu, 1964 in der Türkei geboren, lebt in Kiel und zählt seit den 1990er-Jahren zu den prägenden Autoren der deutschen Literaturlandschaft. Mit Büchern wie Kanak Sprak, Leyla oder Ruß hat er eindrücklich migrantische Lebenswelten, Fragen von Herkunft und Identität in den Fokus gerückt. Sein aktuelles Werk trägt den Titel Sohn ohne Vater.
Für das Göttinger Publikum gibt es bald eine besondere Gelegenheit: Am 24. November 2025 stellt der frisch ausgezeichnete Autor auf Einladung des Literarischen Zentrums sein neues Buch im Literaturhaus Göttingen vor. Damit wird der Preisgewinner auch unmittelbar in Göttingen präsent sein.