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Jim Dine »Choir of Poems«
Ausstellung mit neuen Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen und Künstlerbüchern
Kunsthaus Göttingen +HintergrundDas Kunsthaus Göttingen zeigt unter dem Titel »Choir of Poems« neue Arbeiten von Jim Dine, darunter großformatige Gemälde, Zeichnungen auf Druckplatten, Skulpturen und Künstlerbücher.
Jim Dine, geboren 1935, zählt zu den international bekannten amerikanischen Künstlern der Gegenwart. Obwohl sein Werk häufig mit der Pop-Art in Verbindung gebracht wird, versteht sich Dine selbst als eigenständige künstlerische Position zwischen Malerei, Zeichnung, Skulptur und Druckgrafik. Seit Jahrzehnten entwickelt er ein persönliches Bildvokabular, in dem wiederkehrende Motive wie Werkzeuge, Pflanzen oder Alltagsobjekte eine zentrale Rolle spielen.
Die Ausstellung »Choir of Poems« im Kunsthaus Göttingen versammelt neue experimentelle Arbeiten des Künstlers. Dazu gehören großformatige Gemälde, in die metallische Armaturen integriert sind und die teilweise in den Raum ausgreifen. Die Arbeiten bewegen sich damit zwischen Malerei und skulpturalem Objekt.
Erstmals präsentiert wird zudem die Serie »49 Views on the North Crescent«. Für diese Werkgruppe nutzte Dine gebrauchte Offset-Druckplatten, auf denen er mit Kohle und Bleistift zeichnete. Die Motive greifen vertraute Elemente seines künstlerischen Repertoires auf und verbinden zeichnerische Geste mit industriellem Material.
Ergänzt wird die Ausstellung durch weitere Gemälde und Skulpturen sowie durch eine Auswahl von Künstlerbüchern, die seit mehr als drei Jahrzehnten in seinem Göttinger Atelier in enger Zusammenarbeit mit dem Verleger Gerhard Steidl entstehen.
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