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Michael Frayn »Kopenhagen«

Schauspiel über Wissenschaft, Verantwortung und moralische Entscheidungen

Mittwoch, 11. März 2026
20:00 Uhr – 22:00 Uhr

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Junges Theater

Inszenierung Tobias Sosinka

Hätte Werner Heisenberg die Atombombe verhindern können – und hat er es vielleicht sogar versucht? Was beim geheimen Treffen zweier Physiker 1941 in Kopenhagen wirklich gesprochen wurde, ist bis heute ungeklärt. Michael Frayn macht aus diesem Rätsel großes Theater.

Das Junge Theater Göttingen zeigt mit »Kopenhagen« ein Schauspiel von Michael Frayn, das sich einem historischen Ereignis des 20. Jahrhunderts widmet. Im Mittelpunkt steht ein Treffen der Physiker Werner Heisenberg und Niels Bohr im Jahr 1941 im von Deutschland besetzten Kopenhagen.

Heisenberg, der im nationalsozialistischen Deutschland an der Kernforschung beteiligt war, besucht seinen ehemaligen Lehrer und Kollegen Bohr. Das Gespräch zwischen den beiden Wissenschaftlern endet unter ungeklärten Umständen und belastet ihre Beziehung dauerhaft. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, worüber die beiden gesprochen haben.

Das Stück greift diese historische Unsicherheit auf und entwirft verschiedene mögliche Verläufe des Treffens. In wechselnden Szenen und Perspektiven wird das Gespräch mehrfach neu durchgespielt. Dabei tritt auch Margrethe Bohr, die Ehefrau von Niels Bohr, als kommentierende und einordnende Figur auf.

Im Zentrum stehen Fragen nach der Verantwortung von Wissenschaft und den moralischen Konsequenzen wissenschaftlicher Arbeit. Vor dem Hintergrund der Entwicklungen der Atomforschung im Zweiten Weltkrieg wird deutlich, wie eng persönliche Entscheidungen, politische Rahmenbedingungen und wissenschaftliche Erkenntnisse miteinander verknüpft sind.

Formal orientiert sich das Stück an Prinzipien der Quantenphysik, mit denen sich die Figuren selbst beschäftigt haben. Mehrdeutigkeit, Perspektivwechsel und die Unmöglichkeit einer eindeutigen Wahrheit prägen den Aufbau der Inszenierung.

Mit »Kopenhagen« bringt das Junge Theater ein konzentriertes Drei-Personen-Stück auf die Bühne, das historische Fakten, wissenschaftliche Theorie und persönliche Beziehung miteinander verbindet.

Inszenierung und Ausstattung Tobias Sosinka und Christian Vilmar

Mit Susanne Rösch, Jan Reinartz, Jens Tramsen

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Szenenwechsel zur Produktion

Rezension zur Produktion

Eintritt: Normalpreis 24,00 € · ermäßigt 13,00 € · Kinder/Schüler*innen 10,00 €

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Veranstalter:

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Ort

Junges Theater
Bürgerstraße 15
37073 Göttingen

Samstag, 30. Mai, 20:00 Uhr
Junges Theater
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Donnerstag, 18. Juni, 20:00 Uhr
Junges Theater
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Mittwoch, 24. Juni, 20:00 Uhr
Junges Theater
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