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»Von Elfen, Gnomen und verlorenen Groschen« Klavierabend mit Gerlint Böttcher
+HintergrundEin Klavierabend voller Geschichten. Gerlint Böttcher spielt Werke von Felix Mendelssohn, Franz Schubert, Camille Saint-Saens, Franz Liszt, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven.
18:30 Uhr – 20:00 Uhr
Herzlich willkommen zu einem besonderen Klavierabend, der Sie auf eine faszinierende Reise durch Klangwelten, Charakterstudien und musikalische Erzählungen führt. Der Titel „Von Elfen, Gnomen und verlorenen Groschen“ ist eine liebevolle Anspielung auf die schillernden Charakterstücke dieses Programms, in denen märchenhafte Gestalten, brillante Fingerakrobatik und humorvolle Szenen lebendig werden.
- Felix Mendelssohns Rondo capriccioso eröffnet den Abend mit einem Spiel aus Eleganz und Leichtigkeit. Die Kombination aus lyrischem Eingang und brillantem Allegro setzt den Ton: kapriziös, temperamentvoll – fast elfenhaft.
- Franz Schuberts Impromptus zählen zu den lyrischsten und innigsten Momenten der Klavierliteratur. Die Nr. 2 in Es-Dur glänzt mit fließender Eleganz, während die Nr. 4 in As-Dur durch virtuose Läufe und tänzerische Elemente besticht.
- Mit dem Klavierkonzert Nr. 2 in g-Moll von Camille Saint-Saëns – in der klangvollen Bearbeitung für Soloklavier durch Georges Bizet – erleben Sie orchestrale Klangfülle in intimer Form. Vom getragenen Andante bis zum stürmischen Presto entfaltet sich hier ein wahres Feuerwerk.
- Franz Liszts Konzertetüden stehen exemplarisch für romantische Klangpracht und technische Raffinesse. Besonders der „Gnomenreigen“ entführt in eine schillernde, beinahe übernatürliche Welt – kleine Kobolde scheinen über die Tasten zu huschen.
- Der russische Komponist Rodion Schtschedrin bringt mit seiner „Humoresque“ eine feine Prise Ironie ins Programm – ein augenzwinkerndes Spiel mit Rhythmus und Erwartung.
- Auch Wolfgang Amadeus Mozart zeigt mit seinem kurzen Werk „Das Butterbrot“, dass musikalischer Witz und geniale Einfälle nicht zwingend einer großen Form bedürfen.
- Den Schlusspunkt setzt Ludwig van Beethovens Rondo a capriccio op. 129, besser bekannt als „Wut über den verlorenen Groschen“. In diesem spritzigen Werk verschmelzen Spielfreude, Humor und meisterhafte Struktur zu einem furiosen Finale.
Wir wünschen Ihnen ein ebenso heiteres wie berührendes Konzerterlebnis – und vielleicht begegnet Ihnen ja heute Abend der ein oder andere musikalische Gnom oder eine verlorene Münze zwischen den Tönen.
Da ist noch mehr.
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