Fluchtpunkt Friedland
Ein Parcour in die Geschichte des Grenzdurchgangslagers von 1945 bis heute.
© Foto: Swen Pförtner
© Foto: Swen Pförtner
geöffnet Mi - So 10-18 Uhr
Immer wieder steht das Grenzdurchgangslager im Mittelpunkt öffentlicher Aufmerksamkeit. Das Lager zeugt von den Folgen des Zweiten Weltkriegs wie von aktuellen Kriegen und Krisen weltweit. Es spiegelt den politischen und gesellschaftlichen Umgang mit der Aufnahme von Menschen in Deutschland. Es zeigt die Dynamik von Migration ebenso wie die Versuche, sie zu steuern und zu kontrollieren.
Die Ausstellung führt in einem spannenden Parcour in die Geschichte des Grenzdurchgangslagers von 1945 bis heute. Im historischen Bahnhof von Friedland erzählt sie mit modernen Medien und bewegenden Geschichten von der Arbeit und Bedeutung des Lagers im Wandel der Zeit. Sie geht den Wegen derer nach, die seit über siebzig Jahren hier ankommen. Und sie wirft Fragen auf, die uns heute beschäftigen: Was bringt Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen? Wie kommen sie nach Deutschland? Wie werden sie aufgenommen? Wer kann bleiben?
Über Friedland als Fluchtpunkt deutscher, europäischer und globaler Geschichte und Gegenwart mehr zu erfahren und zu diskutieren - dazu laden wir Sie herzlich ein.
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