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Saison 2025/26
GSO Sonderkonzert »A Night at the Oscars«
Stadthalle Göttingen +HintergrundDasselbe Programm, anderer Rahmen: Nach dem Promenadenkonzert am Freitagabend spielt das GSO die Oscar-Filmmusiken am Samstagabend als Sonderkonzert — mit Nicholas Milton und Mary Carewe. Wer den Freitag verpasst hat, bekommt hier die zweite Chance.

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Das Sonderkonzert »A Night at the Oscars« bietet dasselbe Programm wie das Promenadenkonzert am Vorabend: Filmmusik-Highlights von John Williams, Hans Zimmer und weiteren Oscar-Komponisten, gespielt vom Göttinger Symphonieorchester unter Chefdirigent Nicholas Milton, mit der englischen Sopranistin Mary Carewe als Solistin.
Während die Promenadenkonzerte des GSO als lockere, niedrigschwellige Formate konzipiert sind, folgt das Sonderkonzert dem klassischen Konzertrahmen. Am Programm und an der musikalischen Qualität ändert das nichts — es ist schlicht eine zweite Gelegenheit, die Oscar-Nacht des GSO zu erleben.
PROGRAMM
MIT WERKEN AUS
STAR WARS
DER WEISSE HAI
TITANIC
SUPERMAN
SKYFALL
UVM.
Mary Carewe ist eine englische Sopranistin, die ihre Karriere in einem ungewöhnlichen Feld aufgebaut hat: der Live-Interpretation von Filmmusik mit Symphonieorchestern. International bekannt wurde sie als Leadsängerin von Karl Jenkins' Adiemus-Projekt, dessen Debütalbum „Songs of Sanctuary" (1995) weltweit über fünf Millionen Mal verkauft wurde. Carewe hat seither James-Bond-Themen und Oscar-prämierte Scores in der Carnegie Hall, im Concertgebouw Amsterdam und in der Royal Albert Hall London gesungen. Parallel war sie als Studiostimme an mehreren Filmproduktionen beteiligt, darunter die Verfilmungen von „Emma" (1996), „Alfie" (2004) und „Nine" (2009). Ihr Vater war der britische Dirigent John Carewe, der unter anderem als Assistent von Pierre Boulez arbeitete — Filmmusik war in der Familie eher nicht vorgesehen.
Zum Programm: John Williams, Jahrgang 1932, hat mehr Oscar-Nominierungen erhalten als jeder andere lebende Mensch (54 Nominierungen, 5 Oscars). Seine Scores für „Star Wars", „Der Weiße Hai" und „Superman" definierten den Sound des Hollywood-Blockbusters. Hans Zimmers Ansatz ist ein anderer: Der gebürtige Frankfurter (*1957) arbeitet mit elektronischen Klangschichten und hat mit Scores wie „Gladiator", „Inception" und „Dune" einen Gegenpol zum orchestralen Williams-Sound geschaffen. Wenn beide Handschriften an einem Abend erklingen, wird der Stilunterschied hörbar.
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