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Das Theaterprojekt Einbeck

Crème frech »Die Hölle wartet nicht!«

Ein Mystery-Thriller von Michael Cooney

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Tangobrücke Einbeck - Konzert- & Kulturfreunde Einbeck e.V.

Tangobrücke Einbeck +Hintergrund

Crème frech, eine der beiden Theatergruppen um den Regisseur Rolf-D. Bartels, ist wieder aktiv und tritt in der TangoBrücke auf. Auf dem Spielplan steht ein nicht immer ganz ernster Mystery-Thriller des englischen Autors Michael Cooney mit dem Titel: „Die Hölle wartet nicht“. Schon Cooneys Vater Ray ist Autor von Theaterstücken, von denen eines bereits von Crème frech in Einbeck aufgeführt wurde („Außer Kontrolle“ im Jahr 2012). „Die Hölle wartet nicht“ ist ein beeindruckendes Verwirrstück, das die Gedanken der Zuschauenden herausfordern wird. Das Stück wird jeweils samstags und sonntags aufgeführt, und zwar am 22., 23., 29. und 30. März 2025, Beginn ist 19 Uhr.

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Im Krankenhaus St. Judes herrscht Hochbetrieb. Bei starkem Schneefall wird ein Patient auf die Intensivstation eingeliefert. Er heißt Simon Cable und ist offensichtlich dem Tod nahe. Es gelingt, ihn wiederzubeleben. Als man seine mentalen Funktionen testet, stellt sich heraus, dass er alle persönlichen Daten perfekt in der Erinnerung behalten hat. Aber er weiß nicht das Datum des aktuellen Tages. Nicht einmal beim Jahr ist er sich sicher. Und das bleibt so und hat Folgen.

In der nächsten Zeit ist plötzlich nicht mehr genau festzustellen, in welchem Jahr die Ereignisse spielen. Im Winter 2024 oder im Herbst 2022? Da gibt es Krankenpfleger und –schwestern, die einander nicht zu kennen scheinen. Auch die Ärztinnen und Ärzte kennen sich zu Teil nicht. Nicht einmal die Ursache für den schlechten Zustand von Simon Cable ist klar – ist er nun vergiftet worden oder hatte er einen Autounfall?  Man könnte glauben, dass das doch ganz einfach festzustellen sein müsste. Ist es aber nicht. Und so werden auch die Zuschauenden hin und hergerissen zwischen verschiedenen Zeitebenen, überraschenden Ereignissen und verharren in Unsicherheit über das Geschehen.

Zusätzliche Irritation entsteht durch die „Legende der Glocke“, die einen unheimlichen Schatten über das Hospital wirft. Dazu kommen geisterhafte Erscheinungen, von denen Cable (und hoffentlich auch die Betrachter*innen) mehr und mehr verunsichert wird.

Und all das macht den Reiz des Stückes aus. Was ist wirklich geschehen? Warum ist Simon Cable nach Cornwall gefahren? Was ist mit seinem Bruder Peter? In welcher Zeit spielt das Ganze? An was wäre Simon beinahe gestorben? Sollte er ermordet werden?

Bei aller Verunsicherung sei dies verraten: Das Ganze löst sich am Schluss mit einer Überraschung auf.

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