Wenn die Jugend widerspricht
Was passiert, wenn die jüngere Generation der älteren klar sagt: Nein? Der Ausreißerclub des Jungen Theaters bringt »Antigone« auf die Bühne – und macht aus einem antiken Stoff brennend aktuelle Gegenwart.
Göttingen im 16. Jahrhundert
Städtisches Museum +HintergrundDie ehemalige Kirchenkunstsammlung wurde umgestaltet und ist nun Teil der Ausstellung: Stadt. Macht. Glaube. Göttingen im 16. Jahrhundert. Jetzt neu, ergänzen ausgewählte stadtgeschichtliche Objekte diese Ausstellung und erlauben Einblicke in das Leben der Göttinger vor 400 Jahren.
Es ist eine bewegte Zeit voller Veränderungen und Umbrüchen in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Glaube. Erfindungen, die bereits seit 1400 entstanden, entfalten ab 1500 erst richtig ihre Wirkung. Der Buchdruck mit beweglichen Lettern verbreitet Wissen innerhalb kürzester Zeit. Die Entdeckung und Eroberung neuer Länder und Kontinente wandeln in Europa das Verständnis von Raum und Zeit. Die Ideen der Reformation verändern das Verhältnis der Menschen zum Glauben und zur Kirche. Sie bieten aber auch den Vorwand für Kriege unter denen die Bevölkerung leidet. Der Aufbau der Gesellschaft gerät in Bewegung. Auch Göttingen erlebt entscheidende Veränderungen. Erstmals gibt es Versuche ein Schulsystem für Jungen und Mädchen einzuführen. Nicht alle Pläne werden, zumeist aus finanziellen Gründen, umgesetzt. Ein Anfang ist aber gemacht.
Feder und Tinte stehen bereit, Schreiben wie im 16. Jahrhundert kann ausprobiert werden, Kinder finden Bücher rund um dieses Thema und Ausmalbögen.
Integriert in die Ausstellung Stadt. Macht. Glaube. ist die einmalige Kirchenkunstsammlung des Städtischen Museums.
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