Händel-Festspiele

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„Lesung, Wein & Musik“ – das ist eine bewährte Kombination, die anlässlich der Internationalen Händel-Festspiele in der Weinhandlung Bremer stattfindet. Überhaupt ist die Familie Bremer seit der Gründung eng mit den Festspielen verbunden.

In diesem Jahr wurde der Schauspieler Moritz Schulze vom Deutschen Theater engagiert. Er las Texte von Robert Gordian. Unter dem Titel „Die Germanin – Texte zur Varusschlacht“ las Schulze Ausschnitte aus dem im Jahr 2009 erschienen Roman. Im Mittelpunkt des Buches steht vor allem Tusnelda – hier heißt sie Nelda. Beleuchtet wird die Zeit, bevor die Handlung der Oper ansetzt.

Gewiss ist der Text kein literarisches Meisterwerk. Die Sprache ist schlicht und kommt ohne Pathos einher. Aber es werden interessante Schlaglichter auf die Frau geworfen, die auf der Opernbühne von Anna Devin dargestellt wird.

Die Musik steuerten Catherine Aglibut (Violine) und Christoph Sommer (Theorbe) bei. Sie waren exzellent auf diesen Abend vorbereitet: die Stücke waren perfekt auf die Textabschnitte passend ausgewählt. So erklang Musik aus der „Verkündigungssonate“ von Heinz Ignaz Biber, eine „Aria amorosa“ von Nicola Matteis oder „A Division on a Ground“ von George Tollitt. Mal zurückhaltend, mal forsch – das Geigenspiel von Catherine Aglibut war sehr vielseitig im Ausdruck.

Die Stimmung am Wall in der ausverkauften Veranstaltung war glänzend: dazu trug sowohl das sommerliche Wetter als auch von Philipp Bremer ausgesuchten Weine bei. Lesung, Wein und Musik - das passt einfach zusammen.

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