Willkommen im Kulturbüro Göttingen

Lieber Gast,
herzlich willkommen auf den Seiten des Kulturbüro Göttingen. Sie finden hier ein großes Angebot an Terminen, Spielplänen, Tipps und Rezensionen.
Um dieses Angebot frei verfügbar anbieten zu können, sind wir auf Unterstützung angewiesen. Wir freuen uns, wenn Sie sich an der Finanzierung dieses Angebotes beteiligen würden. Lesen Sie mehr über die Möglichkeiten – von der Einmalzahlung bis zur Jahresmitgliedschaft.

KUNST e.V.

Das Kunst-Quartier (KuQua) kann eine Bereicherung mit großer überregionaler Strahlkraft für Göttingen werden. Grundvoraussetzung dafür ist allerdings, dass das zu erstellende Konzept durchdacht und gerade im Hinblick auf die entstehenden Betriebskosten überzeugend und belastbar ist. Deshalb fordert KUNST e.V. die Verwaltung auf, sich unmittelbar nach Gründung der geplanten gemeinnützigen GmbH durch die Stadt um mögliche Kooperationspartner wie z.B. den Kunstverein, die Universität mit ihrer Kunstsammlung und dem Forum Wissen sowie der Kunsthalle HGN in Duderstadt zu bemühen, um Kooperationen zu schaffen und Synergien zu nutzen. Dies scheint besonders wichtig für große Ausstellungsprojekte, die auch weit über Göttingen hinaus wahrgenommen werden sollen.

Der Verein KUNST, in dem nahezu alle Göttinger Kultureinrichtungen und Initiativen vertreten sind, spricht sich eindeutig gegen einen Baustopp für das Kunsthaus im Kunst-Quartier (KuQua) aus! „Trotz der erhöhten Baukosten ist es viel sinnvoller, das ursprünglich zu 90 % mit Bundesmitteln geförderte Projekt fertig zu stellen und die 1 Million Euro Mehrkosten zu tragen, als 2 Millionen Förderung zurückzuzahlen und vor einer offenen Baugrube zu stehen!“ erklärten die KUNST-Mitglieder.

Neben dem neuen Ausstellungsgebäude muss aber mittelfristig auch das gesamte Quartier entwickelt werden; dabei sollten neben dem Steidl-Verlag und seinem Umfeld sowie weiteren Anwohnern auch der Kunstverein und andere frühzeitig einbezogen werden.

KUNST e.V. begrüßt ausdrücklich die Aussagen der Verwaltung und des Oberbürgermeisters, dass die Göttinger Kultureinrichtungen keine Kürzungen wegen der Finanzierung des KuQua durch die Stadt zu befürchten haben. Es muss deshalb baldmöglichst ein Finanzierungskonzept insbesondere für die Betriebskosten und die Ausstellungskosten auf der Grundlage der Ausstellungs- und Projektplanung für die ersten beiden Jahre nach Eröffnung vorgelegt werden. Hier sollten alle Möglichkeiten – auch Landesmittel und EU-Zuschüsse - geprüft und Sponsoren mit klaren Vereinbarungen eingeworben werden, um den städtischen Anteil so gering wie möglich zu halten. Die zugesagte Unterstützung durch Herrn Näder von bis zu 1 Million Euro, um das entstandene Defizit der Mehrkosten für den Bau des KuQua zu decken, ist ein erster Schritt der Kooperation und zeigt, dass Sponsoren für das Projekt zu begeistern sind.

Die Stadt steht vor großen Herausforderungen beim Erhalt der Göttinger Kulturspielstätten. Das Ottfried-Müller-Haus für JT und KAZ und die Stadthalle werden in den kommenden Jahren saniert; das Deutsche Theater wird ebenso folgen müssen wie das Künstlerhaus und das städtische Museum. Ein Gesamt-Finanzierungskonzept für die nächsten 20 Jahre ist deshalb von Nöten. Es wird nur langsam voran gehen; dennoch müssen immer wieder auch neue Ideen zugelassen und die Möglichkeiten der Verwirklichung geprüft werden.

Das vielfältige Kulturangebot ist ein Pfund, mit dem die Stadt wuchern kann! Es muss erhalten, immer wieder erneuert und auch ergänzt werden, wenn sich die Möglichkeit dazu bietet.

Kommentare powered by CComment

Jetzt schon Tickets sichern

Kultursommer 2018

Kulturticket

Gandersheimer Domfestspiele

Diese Seite verwendet Cookies, mit denen Informationen lokal auf Ihrem Rechner gespeichert werden. Mit der Benutzung der Seite stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu.
Ok