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Termine heute
Montag, 9. Februar 2026

aktuelle Ausstellungen

8. November bis zum 2. Januar 2026 GDA Wohnstift Göttingen

Ausstellung »Flora'n Art«

Acrylbilder, Kollagen und Fotografien

täglich von 8 bis 20 Uhr

1. Dezember 2025 bis zum 13. April 2026 Stadtbibliothek Göttingen

Kultur im Flur: »Licht«

Gemeinschaftsausstellung des Farbenkreis Göttingen mit semi-abstrakten und abstrakten Arbeiten

Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do, Fr 11-18 Uhr
Sa 11-16 Uhr

bis zum 23. Dezember 2026 Geowissenschaftliches Museum

»Drei Millionen Jahre vor unserer Zeit«

Die voreiszeitliche Artenvielfalt des Pliozäns von Willershausen

Montag bis Freitag 9-17 Uhr
Sonnteg 11 bis 16 Uhr
(außer von Heiligabend bis Neujahr und an Feiertagen)

bis auf Weiteres Klinikum, Durchgängen zu den Bettenhäusern 1 und 2 auf Ebene 0

»Momente der Menschenwürde«

Fotos des Fotografen Thomas Bitterberg-Formanek

Das Klinikum ist täglich geöffnet

© Manga und Photo: Keanu Demuth
  • Dieser PLUS-Artikel ist inzwischen frei verfügbar
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CAPAS2024

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Performances »Le Loup« & »Aiii_v1.966875695106328∅«
von Keanu Demuth, erschienen am 02. Juni 2024

Der dt2-Saal war pechschwarz, als die Lichter unkontrolliert zu flackern begannen und Rauch den Raum füllte. In »Aiii_v1.966875695106328∅«, einer „immersiven performativen Ritualhandlung“ von Chi Him Chik, hörte man laute Stimmen aus den Lautsprechern, die ein immersives Gefühl erzeugten. Eine schattenhafte Figur, Chi Him Chik, betrat die Bühne und spielte auf seinem Sopransaxofon schrille, abgehakte Töne, die immer schneller und lauter wurden. Diese Lichtshow, kombiniert mit der improvisierten Jazz-Musik, war für Menschen mit Epilepsie ungeeignet, zog jedoch das Publikum in den Bann.

CAPAS Chi Him Chik 3Chi Him Chik, ein transdisziplinärer Performer aus Hong Kong, der aus der Classical- und Contemporary-Szene stammt, setzte sich in seiner Performance kritisch mit sozialen Debatten auseinander. Nach einer Meditationspause erschienen chinesische Schriftzeichen an den Wänden, zu denen Chi ein LED-beleuchtetes Katana-Schwert zückte und elegant auf der Bühne tanzte. Mit seinen geschmeidigen Bewegungen erinnerte er an Samurai oder Jedi-Krieger. Seine Performance, inspiriert von Wataru Tsurumis Buch »The Complete Manual of Suicide«, diente als Bewältigungstechnik und symbolisierte die Befreiung von Social Media-Abhängigkeit.

Im zweiten Teil des Abends führte die französische Ausdruckstänzerin Margot Libanga ihren Tanz »Le Loup« auf, inspiriert vom Märchen Rotkäppchen und der böse Wolf. Libanga und ihr Ehemann, Choreograph Larbi Namouchi, sahen Rotkäppchen und den Wolf als zwei Seiten einer Medaille. Im dunklen dt2-Saal erzählte Libanga die Geschichte »The Wolf’s Eyelash« mit schauriger Stimme, während sie sich animalisch und bedrohlich wie ein Wolf bewegte. Ihre Bewegungen wurden zunehmend geschmeidiger und erinnerten an einen „Spider-Walk“ aus »Der Exorzist«.

Libanga’s Tanz war eine Reise der Selbsterkenntnis, die die menschliche und animalische Seite eines Individuums zeigte. Mit akrobatischen Tanzabläufen und grotesken Bewegungen, begleitet von lauten Maschinengeräuschen und rotem Höllenlicht, durchlief sie die menschliche Evolution im Schnelldurchlauf. Diese beeindruckende und düstere Performance verdeutlichte den inneren Identitätswandel und die Akzeptanz der wilden, animalischen Seite in uns.

Mit verschiedenen dramaturgischen Mitteln wie Licht, Klang und Geräuschen führten sowohl Margot Libanga als auch Chi Him Chik das Publikum auf eine dunkle Reise in die menschlichen Abgründe. Die Tänze hinterließen einen bleibenden Eindruck und regten das Publikum zum Nachdenken und Philosophieren an. Die Bedeutung der Tanzabschnitte bleibt im Auge des Betrachters.

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