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Bernd Schumann

  • Gern umschwärmt wurde das süße Seufzen ihrer Saiten und so mancher Dichter widmete der Harfe poetische Sphärenklänge. Das Instrument vermag natürlich noch viel mehr. Es kann sehr laut sein, versichert Bernd Schumann zum Auftakt des Konzertabends mit zeitgenössischer Musik. Sie kann in schrillen Tönen schwelgen und einen rhythmischen Aufruhr entfachen. Der Initiator der Konzertreihe weiß natürlich, wie viele Klischees auf der Harfe lasten und dass die Schweizer Harfenistin Nathalie Amstutz sie von diesem musikalischen Weihrauch befreien wird. Vor allem mit den Werken von Lothar Voigtländer. Schon mit seinem „Nocturne en trois Modes“ für Harfe solo entfaltet sich auf der Werkraumbühne des boat people projekt eine gewaltig austreibende Klanglandschaft der stürmischen Akkordfolgen, die in melodische Skizzen münden und in Tonfiguren, die anhaltend pulsieren und nachschwingen.

  • Im Rahmen der Reihe „Göttinger Abende zeitgenössischer Musik“ war das auf Neue Musik spezialisierte Nomos-Quartett zu Gast in Göttingen. Im Theater im ehemaligen IWF erklangen Werke von Mozart, Joachim Heintz und Sarah Nemtsov.

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