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Bjørn Steinhoff

Dienstag, 17 April 2018 08:21

117,1

Der Flügel steht noch auf der Bühne; nur zur Seite geschoben… Greift der Solist zum Beginn der zweiten Konzerthälfte erneut in die Tasten? – Nein. Alexander Schimpf spurtet, im Frack, zu einem freien Platz im Parkett, um nach dem umjubelten Auftritt vor sowie Autogrammen in der Pause nun der Interpretation der vierten Symphonie Johannes Brahms’ zu lauschen. Gut tat er daran, seine Pause nach getaner Arbeit ein wenig später zu nehmen.

Ganz grandios stemmen das Göttinger Symphonie Orchester und sein Dirigent Christoph-Mathias Mueller diese letzte Symphonie des Wahlwieners Brahms, welche gut 12 Jahre vor dessen Tode entstand. Ganz großartig den Weg in die Brahms’sche Tonwelt bereitet hatte ausgerechnet der Solist des Klavierkonzertes mit der Wahl seiner Zugabe. Die Begeisterung im Saal nach den letzten Tönen aus Beethovens 1. Klavierkonzert ist derart groß, dass Alexander Schimpf sich nicht lange bitten lässt und nach einigen persönlichen Worten (er ist gebürtiger Göttinger) das Intermezzo op.117 Nr. 1, Es-Dur, von eben jenem Brahms für uns vor der Pause spielt. – Gibt es heitere Melancholie? Falls ja, dieses kleine Intermezzo ist die tongewordene Gestalt. Zugleich bestürzt der Mittelteil mit plötzlich auftauchenden Tonflächen, gegen die das „jüngste“ Werk des Abends, Weberns „Passacaglia“ (1908), fast altmodisch wirkt. Hochromantische Klänge, auf scheinbar eindeutigem Bassfundament, zersetzen sich unerwartet zu harmonisch schwer deutbaren Akkorden; verweigern im Anschluss jede Auflösung oder gehen einen völlig unerwarteten Weg zurück ins heitere Es-Dur. Diese immer nur kurzen Einsprengsel stören, schockieren als ob unter dem alten, fadenscheinig gewordenen, doch urgemütlichen Perserteppich im Wohnzimmer das sanfte Glühen der Höllenkreise zu erahnen ist.

Solches, wie auch die heitere Resignation, findet sich in der Symphonie ebenfalls; nun jedoch äußerst effektvoll verstärkt, vergrößert durch die Instrumentierung. Von Triangel bis Kontrafagott, von Piccoloflöte bis Posaune – neben den üblichen Verdächtigen – gibt es einen großen Pool, aus dem der Komponist wählen kann. Dabei ergeben sich aufgrund der Lesart und Darbietung des GSO ganz unerwartete Nachbarschaften: Die scharfen, bösen Bläsereinwürfe in den ersten Takten des Scherzos (Satz Nr. 3, und der scheinbar einzig ein bisschen fröhliche) zum Beispiel lassen an Gustav Mahler denken. Wagner mit seinen Terzschichtungen ist im Mittelteil des ersten Satzes nicht fern. Und dass Brahms Kitsch kann, zeigt das letzte Drittel von Satz Nr.2 - derart klangsatt zaubern Bratschen und Celli, von den übrigen Streichern getragen, ihre Melodie, wie sonst ein frisches Buttercroissant auf dem Weg vom Bäcker nach Hause die Papiertüte glänzen lässt. Trotzdem überwiegt der dunkle, schroffe, garstige Charakter – insbesondere in den Ecksätzen -, die Haupttonart e-Moll tut ihr übriges. Selbst der strenge Rahmen einer Passacaglia (achttaktiger Bassgang, ¾-Takt, über dem sich im folgenden 30 Variationen entfalten. Ursprünglich eine Tanzform aus dem musikalischen Barock) nimmt dem finalen Satz nichts von seiner wühlenden Ausweg-, gar Trostlosigkeit. Sehr expressiv gehen Dirigent und Orchester ihren Brahms an. Nichts von Zurückhaltung, von Distanz-sich-selbst-gegenüber, welche diesem Komponisten in vielen Werken durchaus innewohnt. Eine glühende, leidenschaftliche Interpretation. Keine Ahnung, ob sie beim Wiederhören – ein Mitschnitt wurde angefertigt – erneut derart fesseln würde, aber das muss man ja nicht überprüfen. Dem Rest der Hörer/Hörerinnen ergeht es ähnlich – Applaus, Applaus, Applaus…. sogar einzelne Bravi hallen durch die fast ausverkaufte Stadthalle. Das eine Bravo davon leider 0,73sec zu früh. Sind an der Musik das Wichtigste nicht die Paus…?

Weberns „Passacaglia“, op.1 eröffnete den Abend. Zehn Minuten dauert das Werk – für Webern ist das lang. Gut zehn Minuten dauert auch der kleine Vortrag mit Live-Musikbeispielen, in der Christoph-Mathias Müller dem Publikum das Werk kenntnisreich, zugleich äußerst liebevoll ans Herz legt. Das Orchester zeigt sich dabei als wahre Professionals… das Unisono-pizzicato im dreifachen piano ist beim Vortragsteil fast perfekt ausgeführt. Kurze Zeit später, bei der Aufführung, wackelt dann wirklich nichts mehr. ‚Passacaglia’ – die gleiche Form wie am Schluss bei Brahms, daher stellte das Orchester das Programm auch unter dieses Motto. Weberns Abschlussarbeit nach vier Jahren Unterricht bei Arnold Schönberg ist hundert Jahre alt, somit schwerlich unerhört Neues.

Beethoven nach kleiner Umbaupause. Der Flügel rollt nach vorne, der große spätromantische Orchesterapparat verschlankt sich deutlich. A bissl wie bei Mozart sind die Holzbläser sehr oft der wichtigste Partner des Klaviersoloparts. Beim verträumten zweiten Satz gebührt ein besonderes Lob daher Manfred Hadaschik an der I. Klarinette. Alexander Schimpf wirkt von seinem Solopart nicht über Gebühr gefordert. Das ist positiv gemeint: Derart nonchalant meistert er die geforderten technischen Schwierigkeiten, dass einem gar nicht auffällt, dass es Schwierigkeiten sind. Die Einbindung in den Orchesterklang ist vorbildlich, die Kommunikation mit dem Dirigenten makellos, das Zusammenspiel, besonders mit den Holzbläsern, großartig. Hier werden Linien, Motive, Figuren so lebhaft und bruchlos von einem zum anderen gereicht, dass man verschämt ins Programm schaut. Klavier- oder Gruppenkonzert? Ganz uneitel geht Schimpf seinen Part an. Ganz uneitel die Interpretation, die dieses frühe Beethovenwerk nicht in Richtung der späteren, mächtigen Klavierkonzerte Nr. 4 und 5 „drücken“ will.

Über den Applaus und die Zugabe konnte man bereits weiter oben lesen. – Obgleich todmüde, ist an raschen Schlaf nach so einem Abend nicht zu denken. Herzlichen Dank auch.

 

Gemütlich. Gemütlich ist’s auf der Bühne. Eine Mischung aus Jane Austen trifft schwedisches Sommermöbelhaus. Freundliche helle Farben, ein intimes Zimmer bereit für ein Gespräch zwischen Frau und Mann. Der Gegensatz zum barocken Titel des Ein-Frauen-Stücks aus der Feder Peter Hacks ist charmant.

Das Göttinger Symphonie Orchester und Benedict Klöckner mit „Sturmmusik“ in der Aula am Wilhelmsplatz

Clavier-Salon: Liederabend mit Ju-Hyeon Lee und Jürgen Orelly

Mittwoch, 28 Juni 2017 13:17

Kaltnadelradierung war erlaubt

DT: Jochen Malmsheimer zu Gast beim Göttinger Kultursommer

GSO-Serenade mit Igor F. Strawinskys „Die Geschichte vom Soldaten“ -

Wer Stillleben mag, wird auch dieses Stück mögen.

Auf einfache Weise erzählt es, was alle Welt doch weiß: Begehre nicht mehr, als Du bereits hast. Jeder verändert sich im Laufe der Zeit. Man kann nicht alles haben. Was war, kehrt nicht zurück.

Die Lehre ist alt – beherzigen jedoch scheinen die Menschen sie wenig, sonst wäre es nicht immer wieder in allen Formen in Kunst oder Religion gegossen worden. Ein Vanitas-Bild in Tönen also ist Igor Strawinskys Musiktheaterwerk „Die Geschichte vom Soldaten“. Das 1917 nach einem Text von Charles-Ferdinand Ramuz (Übersetzung H. Reinhardt) in der Schweiz entstandene und uraufgeführte Stück hat mit dem damals noch tobenden Weltkriege nichts zu tun, sondern basiert auf zwei russischen Märchen aus der Sammlung A. Afanassjews. Gleichwohl hinterließ der Krieg seine Spuren: Beschränkungen für das Kulturleben sind verantwortlich für die Besetzung des Wanderbühnenstücks. Ein Vorleser, zwei Schauspieler, eine Tänzerin und sieben Instrumente.

Die Beschränkungen der heutigen Zeit sorgen an diesem Abend für weitere Reduktionen. Aus den drei Sprechrollen wird flugs eine (Peter Christoph Scholz (JT)), die Rolle der Prinzessin (Tänzerin) überlässt man „der Fantasie des Publikums“, wie der Programmzettel verkündet. Tempi passati. Klarinette, Fagott, Kornett, Posaune, Schlagwerk, Violine und Kontrabass werden Gott sei Dank nicht der Phantasie überlassen, sogar der Chef, Christoph-Mathias Mueller, selbst steht am Pult.

Ein Soldat auf dem Rückmarsch tauscht seine Geige mit Teufel gegen ein Buch, welches großen Reichtum verspricht. Wir ahnen, das wird etwas kosten und so ist es: Er verliert Zeit und Liebe; wird reich, aber unglücklich. Später, in fernem Lande, wünscht er die kranke Prinzessin durch sein Geigenspiel zu heilen. Er entwindet durch List dem Teufel das Instrument – heilt die Prinzessin, sie werden ein Paar, doch seine Heimat kann er dafür nicht mehr betreten. Am Ende wagt er es dennoch und wird vom Teufel bereits erwartet.

Eine Stunde dauert dieses Werk. Die gut einhundert Hörer/innen im Alten Rathaus sind sichtlich angetan, anders ließe sich der kräftige, langanhaltende Applaus nicht erklären. Uns ergeht es nicht anders – zu gut ist das Werk; zu gut wird es aufgeführt.
Peter Christoph Scholz trennt die Rollen Vorleser/Teufel/Soldat durch Stimmton deutlich, doch nicht übertrieben: Dem Wechsel zwischen den Rollen lässt sich somit gut folgen. Die Tänzerin vermissen wir natürlich, hier ist eben die Phantasie gefragt. Am musikalischen Teil gibt’s nix zu vermissen. Glasklar stehen Rhythmus, Artikulation bei den vielen Märschen im Raum. Da wackelt nichts, ist schneidend scharf wie ein frisch abgezogenes Messer. Die technischen Schwierigkeiten – sie mehren sich im letzten Drittel des Abends – werden souverän gemeistert. Bläser und Violine sind ein wenig mehr als Bass/Schlagwerk gefordert, doch sorgen letztere für die nötige Unerbittlichkeit im Bereich Rhythmus. Schön zu sehen, wenn am Ende – das Schlagwerk allein bleibt übrig – das Dirigat auf das Können des Musikers vertraut und gelassen aufs Taktdurchschlagen verzichten kann.

Die „Drei Tänze“ (Tango, Walzer, Ragtime) sind sicherlich der musikalische Höhepunkt, doch der innigste Teil bleibt der „Große Choral“: Über dem Klangflächengeschrummel der beiden Streicher - zwischen die Choralstrophen der Bläser geschoben - erklingt die Moral „Man soll zu dem, was man besitzt, begehren nicht, was früher war. Man kann zugleich nicht der sein, der man ist und der man war. Man kann nicht alles haben. Was war, kehrt nicht zurück.“
Amen.

Klarinette: Manfred Hadaschik
Fagott: Ömür Kazil
Kornett: Tobias Lehmann
Posaune: Roman Usenko
Schlagwerk: Johannes Karl
Violine: Natalia Scholz
Kontrabass: Holger Michalski
Sprecher: Peter Christoph Scholz
Leitung: Christoph-Mathias Mueller

Dienstag, 21 März 2017 17:10

Eigernordwand mit Saiten

Aula am Wilhelmsplatz: Dover Quartet mit Beethoven, Barber und Mozart

Blick von Nikolausberg nach Süden – die Gleichen sind zu sehen; die Stadt liegt direkt vor einem hingegossen; zartes Grün durchzieht den Leinegraben und weiter flussabwärts stünde: Die Eigernordwand.

So (oder ähnlich) mag es derjenigen ergehen, welche die Große Fuge zum ersten Mal hört. Keine falsche Helden-/Werkverehrung. Und auch keine echte. Aber wahrlich, es ist ein Ton-Trumm, den der gute Ludwig van Beethoven 1825/1826 aufgeschichtet hat.

Gut besucht ist die Aula am Wilhelmsplatz auch beim vorletzten Konzert der Saison. Eine strenge Türkontrolle hätte das Programm allerdings kaum hereingelassen – die drei Originalkompositionen für Streichquartett haben schließlich mit dem Saisonmotto „Zauberhafte Arrangements“ herzlich wenig zu tun. Des Publikums Schaden war es nicht.

Die zarte Platzregie der Kammermusikgesellschaft verschafft dem Rezensenten die (sehr angenehme) Möglichkeit, im Laufe der Zeit beinahe jeden Sitzplatz in der Aula akustisch kennenzulernen. Empore, letzte Reihe, Mitte: für Streichquartette in diesem Saal ein beinahe perfekter Platz. Trotz der großen Distanz zum Podium sind selbst allerleiseste Passagen (mit denen das Dover Quartet gottlob nicht spart) sehr gut zu vernehmen. Das Klangideal von Milena Pajaro-van de Stadt an der Bratsche und ihren drei männlichen Kollegen (Joel Link und Bryan Lee an der Violine sowie Camden Shaw am Violoncello) ist hörbar ein sehr homogenes. Phrasierung, Artikulation, Vibrato sind ungewöhnlich stark einander angeglichen, so dass ein Hervortreten aus dem Ensembleklang einem Instrument wirklich nur „gelingt“, wenn die Komposition es vorschreibt. Sowohl bei Mozarts Quartett F-Dur KV 590 als auch bei Samuel Barbers Streichquartett op. 11 (1936) nutzen sie diese Klangvorstellung, um gleichzeitig eine sehr kontrollierte, fast sittsame Interpretation zu liefern. Diese kostet die emotionalen Extrema wohl aus – aber nie bis ins Letzte. Sie lässt freundlich-sprudelnde Notenketten sehr virtuos durch den Raum fliegen – aber nie von der Leine.

Das ist stimmig. Besonders Barbers zweiter Streichquartettsatz – später als „Adagio für Streicher“ berühmt geworden – profitiert davon ungemein. Dementsprechend lautstark dankt das Publikum bereits zur Konzerthälfte.

Zwischen 1824 und 1826 schrieb Beethoven die letzten fünf seiner insgesamt 16 Streichquartette. Jenes in B-Dur op. 130 mit seinen sechs Sätzen erklingt heute Abend mit seinem ursprünglichen Finale, der Großen Fuge. Ursprünglich, denn Beethoven komponierte auf Drängen seines Verlegers eines neues Finale. Warum? Die vorherigen Sätze fanden teils Anklang bei der Uraufführung - wie die Fuge ankam, mag ein Zitat aus der „Allgemeine Musikalische Zeitung“ verdeutlichen: „Aber den Sinn des fugirten Finale wagt Ref. nicht zu deuten: für ihn war es unverständlich, wie Chinesisch.“

Spielt ein Ensemble nun das Quartett op. 130, ist die entscheidende Frage vor dem Einstudieren: mit oder ohne? Heute beantwortet man sie, ziemlich sicher im Sinne des Komponisten, wie das Dover Quartet, d.h. mit Fuge. Wer so kundig, großartig spielend auftritt, wie die Vier an diesem Abend, wird auch das Folgende mit Bedacht und Absicht gewählt haben: die ersten fünf Sätze verbleiben – nun natürlich Beethoven wiedergebend – in jener klassisch-gesitteten Ausdruckswelt der ersten Programmhälfte. Sobald die Fuge beginnt, eröffnet sich schlagartig jedoch ein neuer Ausdrucksraum. Die Akzente hauen in die Aula; die Bandbreite der Lautstärke erhält an beiden Enden neue Bereiche etc.

Das ist erfreulich – aber leider für uns schwer nachvollziehbar, warum es diesen Bruch gibt. Das Außergewöhnliche der Fuge braucht nicht extra betont zu werden. Im Gegenteil hätten wir uns bereits das ganze Quartett mit dem Mut der Fuge gewünscht. - Was keinesfalls heißen soll, dass die Interpretation irgendwelche Mängel oder Fehler aufgewiesen hätte!

Das Verschmelzen der vielen Takt- und Tempowechsel im ersten Satz gelingt grandios. Das wehmütige zweite Thema im Cello so traumschön, dass man auf das strahlende Ende der Coda hofft. Das strahlt auch; doch mit jener Zurückhaltung, der es hier besser(?) gemangelt hätte. Die Cavatina, der fünfte Satz, funkelt in der Lesart des Quartetts vielleicht am intensivsten. Hier verleiht die Noblesse der Darbietung dem Sehnsüchtigen der Melodie noch größeren Nachdruck. Der koboldhafte zweite Satz ist in der Lautstärkedisposition vorzüglich angelegt, doch das Exaltierte, Bedrohliche in den Begleitstimmen, wenn sie die erste Geige beinahe zu Tode hetzen, fehlt. Dem Alla danza tedesca geht in den Nichtmelodiestimmen die ätherische, schwebende Wirkung ein wenig ab und so wirkt der Satz wie ein „Deutscher“ (d.i. Walzervorläufer), statt wie eine geläuterte, gereinigte Version davon.

Applaus wird es nach den Schlusstönen der Fuge zu Recht überreichlich geben. Dem „wie Chinesisch“ begegnet man im Publikum obschon: Wenn gut sieben, acht Minuten mit der Fuge ins Land gezogen sind, schaut manche doch auf den Programmzettel… das ist nicht Schönberg, oder?... Obwohl uns der Interpretationsbruch nicht stimmig erscheint, ist die Fuge ganz famos gespielt. Und wenn sich das größte Gewirr mit dem Allegro molto e con brio verzogen hat, kommt der beste Teil des Abends: Das zweite Meno mosso – in dem die Musik wie in Glas gegossen klingt. Zwei der großartigsten Minuten meiner Konzerthörervita.

Die Zugabe nimmt das Saisonmotto schließlich doch noch auf – Duke Ellingtons „In a Sentimental Mood“, für Streichquartett gesetzt.

DOVER QUARTET
Joel Link und Bryan Lee – Violine
Milena Pajaro-van de Stadt – Viola
Camden Shaw - Violoncello

Mittwoch, 08 März 2017 08:33

Kein Bach ist auch keine Lösung

St. Paulus: Henryk Böhm, Antonius Adamske und das Göttinger Barockorchester mit Bach

Dieser Tage eine der Göttinger Kirche zu betreten ohne eine Bach-Kantate zu hören, dürfte ein Kunststück sein. Dieser Abend diente allerdings weniger dem Reformationsjubiläum, wie die allseits erklingenden "Bach-Kantaten zu Luther-Liedern" des Kirchenkreises, sondern ist Teil der kleinen Tour der Musiker/-innen anlässlich einer CD-Veröffentlichung.

Die Schönheit der Welt: Besteht sie aus Details oder dem Gesamteindruck? Es ist ein alter Streit. Er wird hier nicht entschieden. Und wenn sich so viele gelungene Einzelheiten zu einem gelungenen Ganzen fügen – ist es auch nicht wichtig.

Dreimal Bach, drei Solokantaten für Bass und Instrumente, voneinander abgesetzt durch zwei Einleitungssätze aus anderen Kantaten (BWV 12/21), das sind im Einzelnen: „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“ (BWV 56), „Ich habe genug“ (BWV 82) und „Der Friede sei mit dir (BWV 158). Die zehn Damen und Herren des Göttinger Barockorchesters spielen unter der Leitung Antonius Adamskes, wobei sich die Mehrheit auf die Instrumente des Generalbasses verteilt. Zwei Cembali, Orgel, Fagott, Cello und Violone stehen „gegen“ je einfach besetzte Violinen- und Violastimmen sowie die beiden Oboen. Wie dieser Tage üblich spielt man in tiefer Stimmung; der Kammerton liegt gut einen Halbton unter den sonst üblichen 440Hz.

Beginnen wir die Abteilung ‚Lob’ doch einfach mit dem gekonnt farbenreichen Einsatz der Continuogruppe, welche die Textdeutung in wechselnden Kombinationen äußerst wirkungsvoll unterstützt. (Die gelungene Idee, beim Da capo von „Schlummert ein“ in BWV 82 auf das Cembalo zu verzichten, war allerdings eine spontane Idee des Leiters. - Eine, die man wieder aufgreifen sollte.) Allein das Cello hätten wir uns ab und an etwas brillanter, dominanter in dieser Gruppe gewünscht. Ansonsten ist an der Balance Orchester/Generalbass/Sänger gar nichts zu mäkeln - am Zusammenspiel ebenso wenig. Die Interpretation überzeugt auf das erste Hören, wenngleich sich doch die ein oder andere Unstimmigkeit finden lässt, z.B.: Oboe und Oberstimmen in der Eingangsarie BWV 82 gestalten ihre Linien so inniglich, dass die durchlaufende Achtelbegleitung im Continuo mit etwas Unentschlossenheit dagegen abfällt.

Henryk Böhms Leistung als Solist ist durchweg gut, teils exzellent; dabei gefallen uns die Rezitative und deren Gestaltung – nur ab und an wird es etwas zu dramatisch - noch einen Tick besser als die Arien. Etwas hat der Bariton mit dem tiefen Kammerton zu kämpfen: In „Ich freue mich auf meinen Tod“ geht diesem, dem Tod, auf der langen, tiefen Note die Puste aus. Alle Zurücknahme des Orchesters hilft hier nichts. Dagegen ist besonders das hohe Register eine Freude. Rhythmisch gibt es gleichfalls wenig zu klagen, hier dürfte lediglich das Deklamierende im Mittelteil des ersten Satzes von BWV 56 noch prägnanter vorgetragen werden.

Für die beiden Oboen (Martin Jelev/Simon Böckenhoff) bietet sich ebenso wie für Hans-Hennig Vater (Solovioline) die Gelegenheit sich in Arien als Partner des Sängers auszuzeichnen. Die Erstgenannten nutzen sie völlig überzeugend, der Geigenpart im zweiten Satz von BWV 158 hätte hingegen an der ein oder anderen Stelle etwas Feinschliff vertragen können. In eben diese Arie ist ein vom Sopran zu singender Choral eingeschoben, diesen Part übernahm Johanna Schiller. Vielleicht hat sie sich vom mächtigen Bariton neben sich etwas beeindrucken lassen, doch darf sie ihren Part in den noch folgenden Tourkonzerten gern lauter, bestimmter geben.

Etwas beklommen schaut man auf die Schlusschoräle der Kantaten 56 und 158: Sopran und Bass sind da – aber Alt und Tenor? Wie Kai aus der Kiste springen hier „örtliche Gastsänger“, inklusive des Tourmanagers, ein. Eine charmante Idee. Als gleichsam nicht ausgewiesene Zugabe, vor dem sehr reichlichen Applaus der gut 100 Hörerinnen, erklingt noch der Schlusschoral aus Bachs Johannespassion.

An der Supermarktkasse, im Anschluss an das Konzert, brumme ich „Ich freue mich auf meinen Tod“. Die Kassiererin schaut ein wenig skeptisch. Sie war halt nicht im Konzert.

Bass: Henryk Böhm

Sopran: Johanna Schiller
Alt: Katrin Meyer
Tenor: Jens Wortmann

Oboe I: Martin Jelev
Oboe II: Simon Böckenhoff

Violine I: Hans-Hennig Vater
Violine II: Britta Gemmeker
Viola: Esther Jasmin Becker

Fagott: Luise Manske
Violoncello: Angelika Miklin
Orgel: Christof Pannes
Cembalo: Sabine Erdmann
Violone: Laura Frey

Cembalo/Leitung: Antonius Adamske

Hinweis: Das Kulturbüro Göttingen ist an der Organisation der Tour beteiligt.

Montag, 20 Februar 2017 16:49

Trio – und Pausen

Aula am Wilhelmsplatz: van Baerle Trio mit Schumann, Arenskij, Beethoven

Drittletztes Konzert der Saison der Aulakonzerte, drei Musiker, drei Instrumente, drei Stücke - großer Beifall am Ende, Zugabe, zufriedenes Publikum. Wenn der Kritiker jetzt auch begeistert ist, endet die Besprechung hier. Allein, es kommt noch was. Und am Ende lag das an den Pausen.

„Zauberhafte Arrangements - (Un-)vertraute Original Werke“ lautet das Saisonmotto, dazu passend gruppieren sich zwei Bearbeitungen um eine Originalkomposition für die Besetzung Violine/Klavier/Violoncello. Anton S. Arenskij (1861-1906) schrieb sein Klaviertrio Nr. 1 d-Moll 1894, das Werk jedoch ist Früherem verpflichtet; Schumann, Tschajkowskij, sein Lehrer Rimskij-Korsakow schweben erkennbar durch die Partitur.

Maria Milstein (Violine) sowie Gideon den Herder (Cello) haben ihren Instrumentenklang gut aufeinander abgestimmt, obwohl ihr Stil bezüglich der rechten, der Bogenhand ganz unterschiedlich ist - das ergibt eine interessante, farbenfrohe Mischung. Hannes Minaar fügt seinen Klavierklang dieser Mischung bei, ohne dominant zu werden. (Nur ein nicht quietschender Klavierhocker wäre ihm zu wünschen gewesen.) Auf die Saalakustik wurde höchst sorgfältig Rücksicht genommen, so dass die Balance zwischen den Instrumenten gewahrt ist. Und an diversen Stellen trauen sich die Drei erfreulicherweise ans unterste Ende der Lautstärkeskala.

In Arenskijs viersätzigem Trio begeistert, neben süffigen Melodien und virtuoser Brillanz, besonders die ein oder andere formale Wendung. Wenn im ersten Satz zu Beginn der Durchführung plötzlich ein völlig neues Motiv die Herrschaft übernimmt und alles vergessen machen will, was zuvor war - ist man beim Zuhören auf weitere Überraschungen gefasst. Bereits bei der sich unerwartet in den Himmel erhebende Coda wenig später ist Grund zu erneuter Freude. Kleinere Fehler im Zusammenspiel der Streicher trüben diese nur wenig. Virtuos wird nicht nur das Finale werden, schon im Scherzo wird bogentechnisch einiges verlangt. – Dass es ebenso viele Arten gäbe eine Saite zu zupfen, erleben wir leider nicht. – Unvergessen bleibt der Mittelteil dieses zweiten Satzes: Ein schmachtender Streicherwalzer mit ganz merkwürdig gestauchter Begleitung im Klavier (großartig exakt gespielt!). Unvergesslich schön auch wie in den Schlusstakten der Elegie (3. Satz), wenn das Cello ein letztes Mal die Melodie anstimmt, sich die Geige in diesen Klang unendlich sanft einschleicht.

Pedalflügel, d.i. Flügel mit zusätzlicher Pedalklaviatur wie bei der Orgel, stehen nur noch im Museum. Um Robert Schumanns „Studien für Pedalflügel. Sechs Stücke in canonischer Form“ op.56 (1845) aufzuführen zu können, kommt heute die Bearbeitung Th. Kirchner zu Gehör. Sie gleicht dem Versuch aus einer Aquarellminiatur ein 3x4m-Ölgemälde zu machen. Farbverläufe und Übergänge wirken, so ins Große gesetzt, plakativ. Nur der Dezenz des van Baerle-Trios ist es zu verdanken, dass der perlende Sechzehntelkanon der Nr.1 wirklich wie aus einem Instrument, aus einer Stimme heraus erklingt. Den Stimmverläufen in den weiteren fünf Studien zu folgen, ist, trotz der Trennung auf verschieden Instrumente, nicht immer ganz einfach. Hier verwischt das Arrangement mehr als zu verdeutlichen.

Nun zu den Pausen. Die Ecksätze Schlusswerkes zeigen wieder einmal, dass sie das Wichtigste an der Musik sind. L. van Beethovens 2. Symphonie wurde 1806, vier Jahre nach der Komposition, von ihm oder zumindest mit seiner Zustimmung aus Gründen der Verkaufsförderung für Klaviertrio gesetzt.

Das Hauptthema des ersten Satzes beginnt nach einer Pause mit einem Auftakt, vier gebundene Sechzehntel. Es spielt an allen Schlüssel- und Übergangsstellen die entscheidende Rolle. Leider, leider halten die Musiker an vielen dieser Stellen die Spannung nicht; und setzen jenen Bruchteil einer Sekunde zu früh ein, so als könnten sie die vortrefflich aufgebaute Spannung selbst nicht mehr aushalten. Vierter Satz, ähnliches Problem: Das äußerst vorwitzige Thema fordert nach den ersten beiden Achteln, vor dem pseudodramatischen – eigentlich ausgelassen-freudigem – Melodieabsturz eine Achtelpause. Sicherlich ist es schwierig, dies in sehr zügigem Tempo und bei jeder Motivwiederkehr exakt zu musizieren, doch liegt der ganze Witz des Themas, ja des ganzen Satzes eben darin.

So munter, resolut, kraftvoll das Trio die Symphonie angeht, fehlt es bei den endlosen sforzati-Ketten an der nötigen Abstufung zu den nicht mit einem Akzent versehenen Tönen. Wie Beethoven im Scherzo lustvoll eine D-Dur-Tonleiter zerhackt, neu zusammensetzt und wieder zerhackt, hören wir – die auf kleinstem Raum geforderten Lautstärkeunterschiede jedoch nicht. Am Können der drei Musiker liegt das sicher nicht, vielmehr scheint das Abrupte, Schroffe und Garstige dieser Musik ihnen weniger zu liegen als das lyrisch Schwelgende.

Den Applaus als Maßstab nehmend stellt unsere Beurteilung der Symphonie eine Minderheitenmeinung dar. Aber worüber ließe sich auf dem Heimweg sonst auch trefflich streiten?

Für Blumen und Pralinen dankt das van Baerle Trio musikalisch: Felix Mendelsohn Bartholdy, zweiter Satz aus dem Klaviertrio Nr. 1 d-Moll.

Dienstag, 14 Februar 2017 10:01

Benefiz mit Bass

Benefizkonzert zugunsten der St. Jacobi-Stiftung mit Julia Bartha (Klavier) und Holger Michalski (Kontrabass)

„Wer hohe Türme bauen will, muß lange beim Fundament verweilen.“ Bruckners Anton hat’s gesagt. Warum also nicht bei einem Benefizabend mit dem Fundament des Orchesters dem weiteren Wachstum der St. Jacobi-Stiftung helfen? Ende 2001 wurde sie ins Leben gerufen und soll seither soziale Verpflichtung ebenso wie Pflege von Kultus, Kultur, Gebäude unterstützen.

Einige kurze Worte zur Begrüßung sowie Genese des heutigen Abends durch den Stiftungsvorsitzenden Dirk Tiedemann und hinein in die Musik: 7 Werke, 4 zu 3 um die Pause gruppiert. Dort wird später, zugunsten des guten Zwecks natürlich, dem Getränkeangebot bei vielen Gesprächen angemessen zugesprochen werden.

Ein Solowerk steht am Beginn jeder Hälfte – ausnahmsweise jedoch der Herr vor der Dame. Holger Michalski hat mit seinem Bass bei Teppo Hauta-ahos wundervoller „Kadenza“ (1978) den Kirchenraum ganz für sich. Dem Zauber des Kontrabassklangs erliegt im Laufe des Abends, traut man den aufgeschnappten Gesprächsfetzen, so ziemlich jeder. Wenn man nicht eh als bereits überzeugter Jünger zu den Konzertgästen hört. Dass ein wenig Artistische, wenn man Mensch und zwei Meter Holz im Streite sieht, erhöht ohnehin den Reiz.

Hauta-aho, Frank Proto, Giovanni Bottesini? Kennen Sie nicht? Süskind hatte leider recht: Alles Bassisten, die vor lauter Verzweiflung angefangen haben zu komponieren. Nicht aus Verzweiflung übers Instrument, sondern aufgrund des Mangels an Sololiteratur (Nach 1945 ist allerdings viel Gutes über die Basswelt gekommen!). Hauta-ahos „Kadenza“, Astor Piazzollas „Kicho“ aus der ersten Hälfte, später Protos viersätzige „Sonate 1963“ sind teils deutlich von Jazzeinflüssen geprägt. Dass die Protagonisten seit 2005 mit eigenem Jazzquartett unterwegs sind, ist hier aufs Feinste zu vernehmen.

Mit liebevoll-detaillierten Hinweisen zu Werken/Verfassern leitet Michalski von Hauta-aho über Eccles und Hindemith zu Piazzolla. Leider fordert hierbei die Kirchenakustik, trotz Mikrophon, ihren Tribut.
Henry Eccles Cellosonate in g-Moll, die er wahrscheinlich in seinem Leben zwischen 1675(?) und 1735(?) schrieb, bezaubert besonders im ersten der vier sonst eher konventionell geschriebenen Sätze. Gerade wegen der schwierigen Akustik des Kirchenschiffs ist die Balance zwischen Klavier und Bass hier (und bei allen anderen Werken) dem Duo Bartha/Michalski ungemein gut gelungen! Ein Kontrabass sieht zwar laut aus, doch sorgt das Obertonspektrum nur für den vollen, wuchtigen Klang; brillant klingt das Instrument nun einmal nicht. Und so muss eine Pianistin stets größte Rücksicht nehmen. Gegen die Akustik „hilft“, wie von den beiden demonstriert, des Weiteren ausgesprochene Genauigkeit in allen rhythmischen Belangen.

1949 schrieb Paul Hindemith seine Sonate für Kontrabass und Klavier. Drei Sätze, wobei der Schlusssatz in drei Abschnitte unterteilt ist. Das prägende Motiv des Beginns ist unschwer, trotz seiner vielfältigen Wandlungen und Masken, immer wieder zu entdecken. Der hinsinkende Schluss des ersten Satzes ist ein erster Höhepunkt der Darbietung. Ein weiterer das sehr innige, doch nicht verkitschte Molto Adagio, welches den Großteil des dritten Satzes einnimmt. Die verbissene Steigerung, welche in zwei Wellen ins anschließende Rezitativ übergeht, mündet zuletzt in einem verbissen-fröhlichen kurzen „Lied“.

Julia Barthas Darbietung einer kleinen Auswahl aus dem ersten Buch der Prélude von Claude Debussy läutet Hälfte Zwei ein. Die Nr. 8, 4 und 5 lassen nur den Wunsch übrig, sie hätte das ganze erste Buch spielen mögen. (Saß man nicht allzu weit hinten, passt die Kirchenakustik erstaunlich gut zu Debussys Musik.) Allein zwei Werke für die Duobesetzung sollen noch folgen: F. Protos „Sonate 1963“ nimmt zwar die viersätzige Form der Kirchensonate auf, füllt sie jedoch freigiebig mit klassischen und Jazz-Elementen. Der zweite Satz erfordert im Swing-Teil eine bei klassisch ausgebildeten Bassisten nicht allzu häufig anzutreffende exzellente Zupftechnik. Das ist an diesem Abend kein Hindernis für den Mann am Bass. Proto wie auch Hauta-aho sind sowohl spielend als komponierend in beiden Welten, klassisch und Jazz, unterwegs.

Giovanni Bottesini (1821-1889) war der Kontrabasskomponist des 19. Jahrhunderts – und verteufelt schwer sind seine Werke, heute noch. Außerdem ist es a bissl wie bei Mozart: Jeder, wirklich jeder hört, wenn einmal ein Ton verrutscht. Dazu massiver Einsatz des Flagoletts (d.i. man legt die Finger, ohne zu drücken, nur auf die Saite, um die Obertöne raus zu kitzeln); gebrochene Akkorde über alle Saiten und das gesamte Griffbrett (das sind gut 1,05m) in rasendem Tempo usw. usf. … aber das eigentlich Schwierige ist: Es muss dabei bel canto reinsten Wassers sein. Unangestrengt, locker, leicht.

Das gelingt. Bei der Fantasie „La Sonnambula“ nach Bellini, ebenso wie bei der Zugabe „Rêverie“. Sie ist einem der anwesenden Kollegen aus dem GSO gewidmet, der heute seinen Geburtstag feiert. Ohne Zugabe wären die Interpreten allerdings auch schwerlich aus der Kirche entlassen worden – das verriet der Schlussapplaus der gut 150 Zuhörer deutlich.

Sonntag, 02 Oktober 2016 14:51

Entdeckerfreuden

Das Göttinger Symphinie Orchester und Kolja Lessing zum Saisonstart in der Stadthalle.

Montag, 26 September 2016 15:17

R.s lustige Streiche

Aula am Wilhelmsplatz: Saisonauftakt mit Berlin Counterpoint

Dienstag, 20 September 2016 17:17

Länger, tiefer, lauter

SAITENWECHSEL – Musik im Parthenon-Saal: Zwei Theorben und eine Reise durch die Zeit

Nico Dietrich inszeniert Shakespeare zur Saisoneröffnung im Jungen Theater

Mittwoch, 24 August 2016 08:44

Rotalgen, romantisch

Alte Fechthalle: Quadriga Consort mit einem Popmusikmixtape

Dienstag, 26 Juli 2016 17:43

Schöne Kleider, adipöse Gazelle

Nessi Tausendschön/William Mackenzie beim Göttinger Kultursommer im Alten Rathaus

Premiere im ThOP: „Jakes Frauen“ von Neil Simon

Der Titel sagt alles. Es geht um Jake – und seine (sieben) Frauen.

Dienstag, 05 Juli 2016 10:20

Kein Fußball! Und kein Klavier!

Impronto Quartett aus Weimar mit Mozart und Grieg

Freitag, 20 Mai 2016 10:52

Quälereien hoch Sieben

Clavier-Salon: 14 Stunden das gleiche Stücke oder Erik Satie zum Geburtstag

Donnerstag, 21 April 2016 07:56

Rhythmisch reinigen

Kammermusikgesellschaft: Prager Bläseroktett mit Gästen zum Saisonabschluss der Aulakonzerte

Dienstag, 19 April 2016 15:38

Der weiße Schatten

Literaturherbst im Frühling – Martin Walser liest aus „Ein sterbender Mann“

Freitag, 15 April 2016 16:13

Wohin nur mit den Blumen?

Erstes Konzert im Zyklus "Wiener Klassik" mit dem Göttinger Symphonie Orchester unter Michael Alexander Willens mit dem Kontrabassisten Marvin Wagner.

Notos Quartett mit Werken für drei Streicher und Klavier

Montag, 14 März 2016 15:19

Strom im Untergrund

Ein Abend über Theodor Leschetizky mit Hubert Rutkowski

Mittwoch, 02 März 2016 06:55

ErsatzBlech

Serenade im Alten Rathaus: Blechbläserquintett des Göttinger Symphonie Orchester

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