Willkommen im Kulturbüro Göttingen

Lieber Gast,
herzlich willkommen auf den Seiten des Kulturbüro Göttingen. Sie finden hier ein großes Angebot an Terminen, Spielplänen, Tipps und Rezensionen.
Um dieses Angebot frei verfügbar anbieten zu können, sind wir auf Unterstützung angewiesen. Wir freuen uns, wenn Sie sich an der Finanzierung dieses Angebotes beteiligen würden. Lesen Sie mehr über die Möglichkeiten – von der Einmalzahlung bis zur Jahresmitgliedschaft.
Mittwoch, 07 März 2018 13:51

Die Schönheit der Melancholie!

Nick and June beehren, wie schon im letzten Jahr, erneut das Nörgelbuff in Göttingen und versetzen die Zuhörer in eine von Melancholie und Ergriffenheit geprägte Trance, in der man sich nur noch nach hinten lehnen und hinabziehen lassen möchte.

Sonntag, 04 Februar 2018 20:13

Singt mal Nörgelbuff

Tobias Hundt und die Band „Lupid“ war zu Gast im Nörgelbuff

Freitag, 12 Januar 2018 18:09

Allererstes Sahne-Konzert mit Luzy

CD-Releasekonzert im Nörgelbuff

„L'Uke“ mit Karin Reilly und Daniel Adler im Nörgelbuff

Sonntag, 09 Juli 2017 17:15

Unbezahlte Überstunden im Nörgelbuff

Das Hamburger Quintett DenManTau spielte im Göttinger Nörgelbuff

Lichtung #2 im Nörgelbuff – ein Abend auf Millenials

Auf und ab, in ständiger Bewegung aber auch Ruhe spendend wie ein seichter Wellengang auf der Meeresoberfläche – das ist die Musik dieses Duos. Nicht nur musikalisch sondern auch inhaltlich taucht immer wieder die Liebe zum Wasser und Inspirationskraft des Meeres und der Farbe Blau auf und lässt den Zuhörer im Nörgelbuff abtauchen und versinken. Analog dazu ziert das Cover des aktuellen Albums „Silence you“ eine spiegelnde Meeresoberfläche aus der die beiden Kreativköpfe herausragen.

Anka Gnoth und George Donchev touren seit 2 Jahren zusammen durch diverse Länder und ankern zum 2. Mal im Hafen des Nörgelbuffs. Ihr Stil verbindet klassische Songelemente aus Jazz, Folk und Chanson mit außergewöhnlichen Rhythmen und poetischen Texten in deutscher und englischer Sprache mit teilweise bulgarischem Vokabular vermischt. Gepaart mit vielseitigem Einsatz des Kontrabasses (gezupft, gestrichen, geschlagen), diversen Percusionsinstrumenten und spannenden Songideen, erschaffen die beiden eine abwechselungsreiche Konzertathmosphäre. Auch gegen Ende des knapp 2-stündigen Konzerts ist man gespannt darauf, was man noch alles aus den beiden Instrumenten kreieren kann. Das als Jazzkonzert angekündigte Gastspiel entpuppt sich als eher wenig jazzlastig denn bunt gemischt. Durch viele Songs ziehen sich Kontrabasssoli von George Donchev, der nicht nur dadurch sondern auch durch sein teilweise polyrhythmisches Spiel die Jazztendenzen einwebt – immer wieder eingefangen durch das oft popharmonisch geprägte Gitarrenspiel Anka Gnoths und ihrer beruhigend und klangfarblich sehr eingängigen Vokalisation der Stücke.

Neben der Vertonung diverser eigener Songs sticht die Vertonung ihres Gedichts über Bulgarien heraus, bei der Anka Gnoth effekvoll aus einem dicken Gedichtband „rezitiert“. George Donchev untermalt dies mit Naturgeräuschen, die er seinem Kontrabass entlockt und diversen rhythmischen Finessen, wie zum Beispiel eines pulsierenden Herzschlags, der durchgängig die Lebendigkeit des Landes untermalt. Allein dieses Stück hätte selbst nach 20 Minuten nicht an Reiz verloren und so verwundert es kaum, dass die 2 Stunden ohne Längen verrinnen. Und so heißt es „Leinen los!“ und zurück auf das Festland der Groner Straße mit dem stillen Wunsch: Meer davon ...

Samstag, 08 April 2017 18:35

Me and Oceans - Unendliche Weiten

Live-Hörspiel mit Fabian Schütze

Was darf man von einem als „Spoken-Word-Live-Spektakel“ angekündigtem Livehörspiel erwarten? Unendliche Möglichkeiten und Ideen fliegen einem da durch den Kopf, aber nichts beschreibt die tatsächliche, mächtige Inszenierung des Leipziger Musikers und Kreativkopfs Fabian Schütze. Im Kern handelt es sich bei „Me and Oceans – MIR Briefe an Juri“ um ein Popalbum mit wunderschönen Songs. Stimmlich fühlt man sich an Xavier Naidoo erinnert. Fabian Schützes Fokus lag darin, eingängige Melodien zu erschaffen, die auch ohne die Liveinszenierung im Kopf bleiben und für sich allein stehen können. Das ist auf jeden Fall gelungen. Aber noch viel mehr! „MIR – Briefe an Juri“ ist Pop-Album ebenso wie Hörspiel und Buch. Detailverliebt wurden Weltraumgeräusche gesampelt, tiefgründige, metaphorische Briefe verfasst, künstlerisch aufwändige Grafiken für das Buch und den Livegebrauch erstellt und diverse weitere Requisiten sowie Sticker, Aufnäher und noch vieles mehr designed. „MIR – Briefe an Juri“ ist ein riesiges Gesamtkunstwerk, das live wie auch auf CD wunderbar funktioniert.

Die Aufführung im Nörgelbuff ist die Vorpremiere zur bevorstehenden Deutschlandtour und des Albumrelease. Es beginnt unvermittelt, nachdem man sich schon durch diverse selbst gestaltete Postkarten lesen konnte, die überall im Raum verteilt auslagen. Willkommen auf der Mir im Jahr 1988. Willkommen Juri Wolkow. Ohne Einleitung beginnt das Hörspiel. Fabian Schütze untermalt vorgelesene oder bereits in russischem Akzent eingesprochene Textpassagen, indem er Zeichnungen und Bilder passend zum Text in eine Kamera hält, die die Bilder an den Bühnenhintergrund projiziert. Dazu klingen sphärische, klare Klänge aus den Boxen und man ist auditiv und visuell gefesselt. Auch Störgeräusche aus dem Weltraum, das Öffnen eines Briefs oder Klänge eines Tischtennisspiels werden live eingespielt. Ohne Pausen oder Längen wird man direkt weiter gerissen und verliert sich voll und ganz auf der MIR und den Gedankengängen und Gefühlen Juri Wolkows und seinen Angehörigen/Freunden. Und dann kommt der erste gesungene Song. Gänsehaut! Zu hervorragend gestalteten Sounds vermischt sich Fabian Schützes soulige Stimme zu den wahren Highlights des Kunstprojekts, ohne sich jedoch zu sehr in den Vordergrund singen zu wollen. Alles wirkt sehr schön eingepasst in das Gesamtkonstrukt.

Inhaltlich verbringt Juri Wolkow mehr als vier Monate auf der Weltraumstation, er feiert den 42. Geburtstag dort, fern von seiner Frau Sofia und den Kindern, August und Emil. Es ist ein Briefroman-Konzeptalbum: Sofia stirbt fast vor Angst und träumt von einem gemeinsamen Ausflug nach Sotschi; Oleg, der Freund, speichert das olympische Tischtennis-Viertelfinale aus Seoul zwischen Jan Ove Waldner und Kim Ki-Taek auf Videokassette und sammelt Lebensweisheiten Peters des Großen für Juri. Am Ende bleibt offen, ob Juri Wolkow wieder sicher in seine Heimat zurückkehrt. Es bleibt das Gefühl ein tolles, in sich stimmiges Gesamtkunstwerk gesehen zu haben, das Grenzen sprengt. Es hat unendlich viel Spaß gemacht...

Freitag, 24 März 2017 14:04

Zwischenstopp auf dem Weg nach China

Ida Gard im Nörgelbuff

Ein ambitioniertes Ziel hat sie da – die energiegeladene Powerlocke aus Dänemark. Ihre Musik soll den Weg bis nach China finden. So ihr erklärtes Ziel, dem sie mit ihrem neuen Album „WOMB“ wieder einen großen Schritt nähergekommen ist.

Wenn sie mit ihrer markanten, extravaganten Frisur und ihrem kunstvollen Outfit die Bühne betritt und binnen Sekunden alle Anwesenden in ihren Bann zieht, möchte man ihr zurufen: „Definitiv schaffst du es nach China!“. Allein ihre Bühnenpräsent ist fantastisch. So erlebt am 19. April 2017 im Nörgelbuff. Zum dritten Mal spielt sie hier vor ausverkauftem Haus.

Mit dabei, wie auch auf ihrer letzten Tour, die Drummerin Anne Kirstine Winkler, die auf der Bühne eine perfekte Symbiose mit Ida Gard eingeht und sie nicht nur am Set, sondern zusätzlich mit Gesang und Percussion unterstützt. 2014 schlug Ida Gard als angehender Star durch den Gewinn eines Radiowettbewerbs Angebote von Majorlabeln aus, um ihren eigenen Weg zu gehen – nach Möglichkeit bis nach Fernost. Somit leitet sie das Konzert auch solistisch mit der entsprechenden Single „Whatever It Takes To Get To China” ein. Im nächsten Song wird Ida Gard von Anne Kirstine Winkler gesanglich und rhythmisch begleitet.

Auf ihre lockere und symphatische Art moderiert Ida Gard ihre Songs an und gibt Einblicke in die Gedanken hinter den Zeilen. Viele Songs handeln von ihrem Leben und ihren Gedanken, die sie mal nachdenklich mal ironisch verpackt aber immer mit einer gewissen Lockerheit vorträgt. Musikalisch grandios sind die Songs sowieso.

Trotz der kleinen Besetzung und des durchweg ähnlichen Gitarrensounds bleibt das Konzert facettenreich und kurzweilig. Zu polyvalent und kreativ sind die verwendeten Songstrukturen und Musikgenres, zu unterhaltsam und schön geschrieben die Texte! Und dann auch noch technisch perfekt vorgetragen und sehr verständlich gesungen. Was will man mehr? Mehr Zeit! Mehr Zeit mit der Musik dieses Duos. Denn viel zu schnell ist das Konzert zu Ende.

Danke Ida, dass du in Göttingen einen Zwischenstopp auf deinem Weg nach China eingelegt hast.

Der "Herr Polaris" gastierte mit seiner Band am 20.1. im Nörgelbuff und vertrieb, mit seinen melancholischen und wunderschön anzuhörenden philosophischen Reisen ins Innere der menschlichen Seele, die Kälte aus den Gliedern der Zuhörerschaft – in Richtung des Herzens.

Musikalische Groschenheft-Lesung im Nörgelbuff

Jetzt schon Tickets sichern

Kultursommer 2018

Kulturticket

Gandersheimer Domfestspiele

Diese Seite verwendet Cookies, mit denen Informationen lokal auf Ihrem Rechner gespeichert werden. Mit der Benutzung der Seite stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu.
Ok