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Mag sein, dass in „Hausen“ nicht alles zum Besten steht. Aber das ist für die Dorfbewohner noch lange kein Grund, pausenlos zu mäkeln. Natürlich hapert es mit der Busverbindung, und der Dorfwirt ist schon fast so lange arbeitslos wie die Verkäuferin, die ihre Kundschaft immer mit dem neuesten Dorfklatsch versorgt hat. Trotzdem lässt die Dorfgemeinschaft nicht von Ideen und Visionen abbringen. Egal was da an öffentlichen Meinungen über das Dorfsterben und die demografische Entwicklung kursiert. Auch was sich die so genannten „Stadtlatscher“ so alles unter dörflichen Leben vorstellen, wird schon mal als Klischee enttarnt und bekommt eine ironische Breitseite.

Das boat people projekt und Kulturpädagogin Nicola Bongard bieten ein neues Programm an

Sonntag, 03 September 2017 09:21

Theater am Puls der Zeit

Auch wenn das Theater des boat people projekt kein „normales“ Theater ist, folgen die Theatermache doch dem Spielzeitenrhytmus und starten jetzt in ihre neue Spielzeit.

Freitag, 23 Juni 2017 09:31

180.000 Euro für die Soziokultur

Niedersachsen fördert Projekte und Vereine - auch das boat people projekt

Dienstag, 11 April 2017 20:52

Lotario kommt näher

Probenbeginn der Händel-Oper sowie des Jugendopernprojektes Beyond Doubt: Lotario

Wenn es in Göttingen um Liebe und Tod, um Macht und Monarchen geht – dann ist damit häufig eine der Opern von Georg Friedrich Händel gemeint. Ist doch die Opernproduktion eines der Herzstücke der Internationalen Händel-Festspielen Göttingen.

Vor wenigen Tagen sind auch die Künstlerinnen und Künstler der aktuellen Inszenierung Lotario in Göttingen eingetroffen. Und damit steigt das Festspielfieber: Mit der Anreise der Künstler der Opernproduktion Lotario und dem Beginn der szenischen Proben beginnt die „heiße Phase“, so Festspielintendant Tobias Wolff. „Wenn alle Mitwirkenden zum ersten Mal aufeinandertreffen, viele Künstler das erste Mal, andere wieder nach Göttingen kommen, dann ist das nicht nur für die Künstler, sondern auch für das Team des Festspielbüros immer eine besondere Zeit. Dann wird das, was alle über ein Jahr geplant und vorbereitet haben, mehr und mehr Wirklichkeit.“

Etwas länger proben schon die Mitwirkenden an der Jugendoper Beyond Doubt: Lotario. Auch hier geht es um den Kampf von Gut gegen Böse – eine Oper als Superhelden-Mythos! Das Besondere dieser Produktion ist die Herkunft der Mitwirkenden: es sind Schülerinnen und Schüler der IGS Bovenden und des Hainberggymnasiums sowie Flüchtlinge aus vielen unterschiedlichen Ländern. Für die Theaterarbeit mit Flüchtlingen steht in Göttingen vor allem das boat people projekt. Die freie Theatergruppe arbeitet seit vielen Jahren mit Flüchtlingen zusammen und bietet für diese Menschen Workshops, Kurse und Theaterproduktionen an. Die Händel-Festspiele haben Nina de la Chevallerie (Regie) und Hans Kaul (Musik) vom boat people projekt als Kooperationspartner gewinnen können. Und so entsteht zurzeit eine ganz spannende Version der Händel-Oper. Ein großes Ensemble aus rund 40 jungen Darstellerinnen und Darstellern hat sich in intensiver Probenzeit Händels Oper Lotario und dem Kampf von Adelaide und Berengario gewidmet. Phantasievoll und mit Spaß an Intrigen, Leidenschaften und Gewissenskonflikten entstand eine eigene Interpretation des Stoffes durch die Jugendlichen. Manche Konflikte werden dabei ernsthaft, andere mit einem Augenzwinkern behandelt. „Es ist spannend, sich an einem solchen Stoff abzuarbeiten“, sagte de la Chevallerie. Mit welchem Engagement die jungen Menschen bei der Sache sind, ist bei den Proben zu spüren. Zu hören ist sowohl Musik des Barockkomponisten als auch Klänge aus der Heimat der Darsteller. Welchen Aufgaben sich das Produktionsteam stellen muss, kann man nur erahnen. „Hier findet Weltpolitik im Mikrokosmos statt“, beschreibt die Regisseurin die Zusammensetzung der Gruppe. Hans Kaul ergänzt: „80% der Jugendlichen sind von der Abschiebung bedroht. Bei den Proben können sie endlich einmal diese ganzen Probleme für kurze Zeit ausblenden.“

Dieses Opernprojekt wird durch die Unterstützung der Klosterkammer Hannover, der AKB Stiftung sowie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung innerhalb des Projektes „Kultur macht stark“ ermöglicht.

Beyond Doubt: Lotario ist Bestandteil des Programms „Händel 4 Kids!“ der Internationalen Händel-Festspiele. Zu diesem Programm gibt es auch in diesem Jahr einen Familientag mit buntem Programm in Göttingens Innenstadt am Sonntag, den 20. Mai 2017. Und natürlich gibt es auch wieder die Familienfassung der Oper am 27. Mai mit Juri Tetzlaff.

Das Jugendopernprojekt selbst hat am Samstag, den 6. Mai 2017 um 18 Uhr Premiere, weitere Vorstellungen sind am 7., 11., 12., 27. und 29. Mai im Jungen Theater. Die „Große Oper“ im Deutschen Theater hat Freitag, den 19. Mai Premiere, weitere Vorstellungen gibt es am 21., 22., 24., 26. und 28. Mai.

Eintrittskarten gibt es im GT Ticket-Service (Weender Straße 44), bei der Tourist-Information (Markt 9), dem Deutschen Theater und online auch hier im Kulturbüro.

 

Erneut gibt es für das boat people projekt etwas zu feiern: Der Fonds Darstellende Künste hat das Freie Theater für den diesjährigen "george tabori preis" in der Kategorie Förderpreis nominiert. Der Preis ehrt seit 2010 bundesweit Ensembles und Künstler*innen aus der freien Theaterszene. Schon die Nominierung ist eine besondere Auszeichnung für das boat people projekt und eine wertvolle Anerkennung unserer Arbeit. Am 24. Mai um 19 Uhr findet die Preisverleihung in Berlin im HAU 1 statt.

Hier ist die offizielle Pressemitteilung des Fonds Daku:

GEORGE TABORI PREIS 2017 - Bekanntgabe der Nominierten

Mit dem „george tabori preis“ vergibt der Fonds Darstellende Künste seit dem Jahr 2010 die höchste bundesweite Auszeichnung für Ensembles und Künstler*innen aus der freien Theaterszene.
Die kommende Preisverleihung findet am Mittwoch, 24. Mai 2017, um 19 Uhr im HAU 1 – Hebbel am Ufer in Berlin statt.

In ihrer Sitzung hat die Fachjury des Fonds Darstellende Künste die Nominierungen für den „george tabori preis 2017“ wie folgt beschlossen.

Für den Hauptpreis sind folgende Gruppen nominiert:

die Kompanie »Flinn Works« aus Berlin|Kassel
die aus Medien- und Performancekünstlern bestehende Gruppe »LIGNA« aus Hamburg|Berlin|Frankfurt
das vierköpfige Team von »Monster Truck« aus Berlin|Düsseldorf

Für den Förderpreis wurden des Weiteren nominiert:

das Freie Theater »boat people projekt« mit Sitz in Göttingen
die Berliner Choreografin und Performerin »Kat Válastur«
das Hildesheimer Theaterkollektiv »Markus&Markus«

Aus allen Nominierten wird jeweils ein Gewinner je Kategorie von der Fachjury ausgewählt und bei der feierlichen Verleihung bekannt gegeben.

Der Hauptpreis, dotiert mit 20.000 Euro, wird für herausragende, beispielgebende und kontinuierliche „Ensembleleistungen“ mit bundesweiter und internationaler Ausstrahlung vergeben. Der Förderpreis, dotiert mit 10.000 Euro, wird für die Entwicklung neuer künstlerischer und experimenteller Formate eines „Ensembles“ oder einer Künstlergruppe mit überregionaler und bundesweiter Ausstrahlung verliehen.

Die Jury setzt sich 2017 wie folgt zusammen:
Sabine Gehm (Tanz Bremen, Künstlerische Leitung / Vorsitzende Kuratorium Fonds)
Wolfgang Kaup-Wellfonder (Puppenspieler und Vertreter des Verbandes Deutscher Puppentheater / stellvertretendes Vorstandsmitglied Fonds)
Matthias Pees (Künstlerhaus Mousonturm / Intendant und Geschäftsführer)
Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Professor für Kulturpolitik an der Universität Hildesheim und Vorsitzender der ASSITEJ e.V. / Vorstandsvorsitzender Fonds)
Matthias Schulze-Kraft (LICHTHOF Theater, Künstlerischer Leiter / Vorsitzender Kuratorium Fonds)

Als Fest-Rednerin für die Preisverleihung freuen wir uns auf Claudia Roth (Vizepräsidentin Deutscher Bundestag).

In Göttingen wird das boat people projekt gefördert - Heinen-Kljajić: „Geförderte Projekte setzen interkulturellen Schwerpunkt"

„Die bewilligten Projekte spiegeln die große künstlerische Vielfalt des Musiklebens in Niedersachsen wider", sagt die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić. „Mit der Förderung werden die Veranstaltungen für neue Zielgruppen geöffnet und sie leisten einen aktiven Beitrag zur kulturellen Teilhabe in unserem Land."

Die geförderten Projekte umfassen Konzerte, Festivals, Seminare und Wettbewerbe aus den Bereichen klassische Musik, Neue Musik, Jazz, Weltmusik sowie Rock und Pop. Ministerin Heinen-Kljajić: „Kultur und insbesondere die Musik tragen zu einem spannenden und nachhaltigen Austausch der Kulturen bei. Daher freut es mich besonders, dass viele der musikalischen Projekte einen interkulturellen Schwerpunkt setzen.".

Die ausgewählten Projekte zeichnen sich durch Konzepte zur Musikvermittlung aus, mit denen neue Publikumsgruppen sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewonnen werden.

Ausschlaggebend für die Auswahl war die Empfehlung der Musikkommission, die aus ehrenamtlichen Akteurinnen und Akteuren der niedersächsischen Musikszene besteht.

In Göttingen wird das boat people projekt für das "boat people Song Projekt" mit 14.000 Euro gefördert.

Dramatische Spurensuche bei Friedrich Schiller und seinem Drama „Die Räuber“ - "Brenne" von Christopher Weiß

Dienstag, 13 September 2016 17:57

Früher speziell, heute Spezialisten

Freie Theatergruppen gibt es viele – auch in Göttingen. Das „boat people projekt“ ist aber etwas ganz Besonderes: seit sieben Jahren widmet sich das Team um Nina de la Chevallerie dem Thema Flucht und Migration. „In den Anfängen unserer Arbeit galten wir nebst ein paar anderen Freien Theatern als speziell, weil wir uns mit Geflüchteten auseinander setzten, heute sind wir als Spezialisten gefragt“, so die Regisseurin und Autorin. „Wir“ – das sind die Schauspielerin Franziska Aeschlimann, der Photograph, Musiker und Videokünstler Reimar de la Chevallerie, der Pianist, Komponist und Arrangeuer Hans Kaul, die Autorin und Co-Regisseurin Luise Rist und die Schauspielerin Sonja Elena Schroeder.

Das boat people projekt eröffnet dieses Jahr die Göttinger Theater Tage mit dem Musikstück FLUTLICHT, außerdem werden die Protagonisten des Stücks mit Musik und Gesang beim Open Air Festival im Kaiser-Wilhelm-Park auf der Bühne stehen.

das boat people projekt wurde für den neuen Sonderpreis für Projekte zur kulturellen Teilhabe geflüchteter Menschen nominiert

Steh deinen Mann bei den Ruhrgames 2015 und in Berlin

Mehr als 10.000 talentierte Nachwuchssportler und unzählige Kulturinitiativen aus ganz Europa treffen sich vom 3. bis zum 6. Juni bei den Ruhr Games 2015. Auch Göttingen wird vertreten sein: vom Freien Theater boat people projekt. Sie wurden eingeladen ihr Stück Steh deinen Mann beim Festival, bei dem olympische Disziplinen mit Kulturevents verschmelzen, aufzuführen.

Das Ein-Mann-Stück mit dem Darsteller Matthias Damberg setzt sich auf humorvolle Art und Weise mit der Homophobie im Fußball auseinander: Eine Thematik, die ansonsten häufig Tabu bleibt. Somit entspricht das Stück dem Kerngedanken der Ruhr Games. Siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges setzt das Festival ein europäisches Zeichen für ein Miteinander, das Grenzen überwindet.

Auch im April wird das Stück, das von Reimar de la Chevallerie inszeniert wurde, auf der Festivalbühne zu sehen sein: Diesmal bei Augenblick mal!, das einzige bundesweite Theaterfestival für junges Publikum, das vom 21.-26.4.2015 in Berlin stattfindet.

Seit seiner Premiere im April 2014 wurde Steh deinen Mann nicht nur auf Theaterbühnen, sondern auch in den Umkleidekabinen von Fußballvereinen in der Ersten Bundesliga aufgeführt. Gastspiele bei Borussia Dortmund fanden gerade erst im März statt, und ein Besuch beim Fanprojekt von Bayer Leverkusen ist in der Planung.

Montag, 21 April 2014 22:54

Steh deinen Mann

Premiere für ein Theaterprojekt über Homosexualität im Fußball

Der Kunstrasen gehört eigentlich nicht in die Umkleidekabine im Jahnstadion. Auch nicht die Videoleinwand und vielleicht nicht mal dieses Paar pinkfarbener Fußballstiefel, das so auffällig leuchtet. Über schwule Fußballer wurde hier vermutlich auch noch nie gesprochen. Aber der Anstoß dazu, den das „Boat People Projekt“ mit seinem Theaterstück „ Steh deinen Mann“ stiftete, war längst überfällig. Die Hoffnungen, dass das Coming–Out des ehemaligen Fußballnationalspielers Thomas Hitzlsperger endlich zu einer offeneren Diskussion führen würde, hatten sich nicht erfüllt. Nun zeigt sich in der Kabine, so ganz nah beieinander, wie und warum das Thema Homosexualität auf dem Spielfeld und in den Fankurven weiterhin abgeblockt und verdrängt wird.

Das waren noch paradiesische Zeiten, die zum dramatischen Anpfiff per Video anklingen. Am Anfang war der Ball und der Ball war rund. Dem Fußballgott, den Schauspieler Matthias Damberg später in einen hitzigen Wortwechsel verwickelt, hätte das gefallen. Der mag nämlich nichts von Statistiken hören, dass es in seinem Reich 500.000 schwule Fußballer geben soll und in jeder Mannschaft mindestens einen. So wie der frühere Mannschaftskapitän beim BSV Sülbeck, dessen Rolle Damberg übernommen hat.

Autor Christopher Weiss lässt ihn in der Inszenierung von Reimar de la Chevallerie nachdenklich werden und auch provokant. Mit der Frage, wie ein schwuler Fußballer denn aussieht und woran man ihn eigentlich erkennt, wird der Fußballfrieden gestört. Sie passt einfach nicht zum dramatischen Traineraufruf „Männer, ich will euch kämpfen sehen“. Auch in die Erinnerung an eine Szene mit nassen Handtüchern und unsanften Körperkollisionen schleicht sich dieses Unbehagen ein, ob all die Umarmungen ebenso wie die Rempler, die anzüglichen Witze oder auch die eitlen Posen vielleicht doch noch eine andere, eben eine sexuelle Bedeutung haben.

In wechselnden Rollen und Situationen sondiert der Schauspieler die Stimmungslagen zwischen Angst, Abwehr und Befangenheit beim Thema Homosexualität, die nun schon bei der Freundschaftlichen Umarmung losgeht. Es fehlt ja auch nicht an Klischees und Etikettierungen, wenn der Mannschaftskollege sich für pinkfarbene Stiefel entscheidet und für ein Haargel, das nach Himbeeren duftet. Spekuliert wird über Strategien, dass sich der schwule Fußballer hinter seinem kämpferischen Einsatz vielleicht nur tarnt und dass dazu pro forma auch eine Ehefrau gehört. Es gibt aber auch die Fernsehbilder von stürmischen Duellen und enthusiastischen Umarmungen. Die Männerkörpern, die fast zu verschmelzen scheinen, berühren das Tabu ebenso unsanft, als ob die sexuelle Orientierung eines Spielers dabei jemals eine Rolle gespielt hätte.

Mit der Frage nach dem schwulen Fußballer war der Schauspieler auch in den Stadien unterwegs. Die handeln die Fans von Borussia Dortmund mitunter noch gelassen ab, weil es darauf auch keine Antwort geben muss. Ganz anders sieht das der Youngster im Jahn Stadion, der in die Kamera grinst und sagt: „Vergasen muss man die.“

Nicht weniger erschreckend redet sich später König Fußball in Rage, auch wenn ihn der Schauspieler Gerd Zinck für die Kamera satirisch abstürzen lässt. „Schwule können überhaupt kein Fußball spielen“ empört sich der Herrscher über den grünen Rasen in das Herz der Stammtischgemüter. Dann sitzt die Krone endlich auch so schief, wie an den Spitzen zahlreicher Fußballclubs, die dem Theaterteam die rote Karte zeigten. Das sei für sie kein Thema signalisierten die Vereine in der Region, für die ursprünglich eine Serie von weiteren Vorstellungen vorgesehen war. Ganz anders sieht das Jimmy Hartwig, nach seinem Besuch in der Umkleidekabine des Jahnstadions. Der erste schwarze Nationalspieler, der bis 1984 auch für den HSV spielte, ist mittlerweile als Integrationsbeauftragter für den Deutschen Fußballbund im Einsatz. An dessen Adresse geht auch seine Empfehlung, „Steh deinen Mann“ unbedingt in der zweiten und der dritten Liga aufführen zu lassen. „Wir müssen dahin kommen, dass schwule Fußballer die natürlichste Sache der Welt sind“, erklärt Hartwig nach dem berührenden Schlussbild. Auf dem Kabinenboden liegt ein Zettel mit dem Namen eines schwulen Fußballers. Der Schauspieler mit dem Trikot des BSV Sülbeck hat ihn dort deponiert und er bleibt auch geschlossen, bis das Outing alltäglich geworden ist oder überflüssig.

Weitere Vorstellungen jeweils 15.30 und 19.30 Uhr:

28., 29. April, 19., 20. Mai 2014

Karten für 5,- / 10,- Euro an der Abendkasse, Reservierungen per Mail unter n.delachevallerie(at)boatpp.de

Dienstag, 15 Oktober 2013 16:04

Mahala Dreams - Mit wem wollen wir leben?

Theater vom "boat people projekt" im Cheltenhamhouse ab dem 25. November

Im neuen Stück von boat people projekt treffen sich drei Menschen  - zwei Frauen, ein jüngerer Mann - zufällig am Weihnachtsabend, und beschließen ihn gemeinsam zu verbringen.  Weil sie keine Lust haben,  zu sich nach Hause zu gehen und die Restaurants alle geschlossen haben, machen sie es sich in einem leer stehenden Supermarkt gemütlich.  Die Konflikte beginnen, als sich herausstellt, dass der junge Mann seine Herkunft bewusst verschweigt…

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