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Freitag, 01 April 2016 20:01

Streckensperrung gefährdet Händel-Festspiele

geschrieben von Nina Hornig

Intendant Tobias Wolff zeigt sich besorgt und befürchtet Verluste an Besuchern

Die angedrohte Sperrung der Bahnstrecke Kassel-Hannover hat auch Auswirkungen auf Göttinger Kulturinstitutionen. So sieht auch Tobias Wolff, Geschäftsführender Intendant der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen, sein Festival in Gefahr: „Ich rechne damit, dass wir bei einer Streckensperrung am Eröffnungswochenende zahlreiche Kunden verlieren werden.“ Etwa 20% der Karten würden noch kurz vor oder während der Festspiele verkauft. Rücklagen, um den entsprechenden Verlust auszugleichen, seien nicht vorhanden. Auch bei Besuchern, die bereits Karten gekauft hätten, sei mit Ausfällen zu rechnen. „Zahlreiche Festspiel-Gäste buchen Ihre Reisen sehr langfristig und werden möglicherweise noch gar nichts von der Streckensperrung ahnen. Mein Horrorszenario ist, dass wir selbst bei ordentlichem Verkauf die Festspieleröffnung mit dem Oratorium ‚Susanna‘ am 5. Mai vor halbleerem Saal spielen, während unsere Gäste in festlicher Abendgarderobe noch im Bummelzug sitzen oder gleich zu Hause bleiben.“ Wolff appelliert an die Deutsche Bahn und alle Entscheidungsträger, bei den Verhandlungen über die Terminierung der Streckensperrung dringend auch den Zeitraum der Festspiele zu berücksichtigen. „Der aktuell angekündigte Zeitraum wäre für uns schwierig zu verkraften. Eine Verschiebung um eine Woche nach hinten würde uns an dem traditionell verkaufsstärkeren Pfingstwochenende treffen. Das wäre für uns eine Katastrophe.“

Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen finden unter dem Motto „Verbindungen – Connections“ vom 5. bis 16. Mai 2016  statt. Erwartet werden insgesamt ca. 500 Künstler und ca. 20.000 Besucher aus aller Welt.

Letzte Änderung am Freitag, 01 April 2016 20:14

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