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Am Abend des 14. Juni wurde das Theater im OP Bühne für ein sensationelles Rocktheater, das seinesgleichen sucht: Der English Drama Workshop führte erstmals das englische Theaterstück »Airness« von Chesea Marcantel auf.
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Klar, dass es manchmal ein bisschen turbulent zugeht, wenn Englands bester Bogenschütze und der beste Stockkämpfer des Landes gegen einen macht- und geldgierigen Prinzen zu Felde ziehen. Gerade hat ihm das freundschaftliche Gespann mal wieder eine Schatulle abgejagt, um die Goldstücke unter den Armen zu verteilen, die ständig mit weiteren Steuern drangsaliert werden. „Eine kleine Rauferei am Morgen vertreibt Kummer und sorgen“ witzelt Rudi Klein. Sein Robin Hood macht seiner Räuberbande mal wieder mit guter Laune und frechem Mundwerk Mut, um dem königlichen Gierschlund endlich das Handwerk zu legen. Zum Auftakt der Domfestspiele mit „Robin Hood“ wird so viel Mut auch immer wieder mit Szenenapplaus gefeiert, während sich das Kinder und Familienstück von Dramaturgin Jennifer Traum und Regisseurin Jennifer Traum in ein wunderbar turbulentes Theaterabenteuer verwandelt.
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Es wird viel geredet, wenn es um Sterbehilfe geht, um die palliative Sterbebegleitung oder wenn für die Freitodbegleitung plädiert wird. In Podiumsdebatten, Vorträgen und Expertisen ringen die Parteien um moralische, juristische, medizinische und ethische Positionen. Nur macht das den Einzelfall nicht weniger schmerzhaft und verzweifelt, auch wie dabei das individuelle Belastungsvermögen herausgefordert wird. Die Herausforderung spiegelt sich bereits im Titel des Szenarios von Wenzel Winzer, »Wir müssen über das Sterben reden«, der Argumente, Ansichten Ängste und Vorbehalte auf der dt.2-Bühne in Momentaufnahmen kollidieren lässt.
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Das Göttinger Symphonieorchester (GSO) gab am 9. Juni ein Konzert in der Lokhalle mit einem Programm, bei dem wahrlich jedes Instrument des Orchesters seinen Moment bekam, um hervorleuchten zu können. Gespielt wurden das Stück »Big Rhap« für Orchester von Elena Kats-Chernin (*1957) , das Konzert für Violoncello und Orchester in e-Moll (op. 85) von Edward Elgar mit Julia Hagen als Solistin und die »Symphonischen Tänze« (op. 45) von Sergej Rachmaninow. Es dirigierte Nicholas Milton.
Weiterlesen: Jedes Instrument des Orchesters durfte scheinen
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Die Ermittlungen liefen am Abend des 6. Juni im APEX: Das stille hunde-Team präsentierte im Rahmen der diesjährigen HUNDSTAGE-Serie erstmals das 3D-Live-Kriminalhörspiel »Studer ermittelt«. Das Live-Hörspiel basiert auf den berühmten Roman »Matto regiert« von Friedrich Glauser aus dem Jahr 1936. Das Publikum verfolgte Studers Ermittlungen mit Kopfhörern in 3D Audio. Bei Friedrich Glausers »Matto regiert« handelt es sich um einen atmosphärisch dichten, sozialkritischen und autobiografisch inspirierten Kriminalroman. Diese Atmosphäre wurde hervorragend vermittelt durch die überzeugende Performance der beiden Darsteller Stefan Dehler und Christoph Huber. Auch die eindrucksvolle Audiotechnik von Stephan Schmidt trug sehr viel zur Atmosphäre bei. Der mürrische, aber besonnene Wachtmeister Jakob Studer soll herausfinden, wer den Direktor einer psychiatrischen Anstalt in der Schweiz ermordet hat und weshalb ein Patient namens Pieterlen geflohen ist. In seiner Reise durch „Mattos Reich“, das Reich des Wahnsinns, erspürt er die Widersprüche in Aussagen und Verhalten von Patienten und Personal.




