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- Corvinuskirche
Werke der Leidenschaft
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- Das Grieg-Quartett Leipzig gastierte in Göttingen
- erschienen am 14. Oktober 2023
»Werke der Leidenschaft« war der Abend überschrieben. Zu hören waren intime Briefe, Einblicke in das Seelenleben, Emotionen - und sehr viel Leidenschaft. Diese Beschreibung klingt nicht unbedingt nach einem Kammermusikabend. Dass es unter diesem Motto einen ganz besonderen Kammermusikabend zu hören gab, dafür sorgte das Leipziger Grieg-Quartett mit Elisabeth Dingstad und Gunnar Harms (Violine), Immo Schaar (Viola) und Christoph Vietz (Violoncello) in der gut besuchten Göttinger Corvinuskirche.
Auf dem Programm standen zwei Schwergewichte der Literatur für Streichquartette: das Streichquartett Nr. 2 von Leoš Janáček mit dem Titel »Intime Briefe« und das Streichquartett g-Moll von Edvard Grieg.
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- Deutsches Theater
Im besten Boulevardkomödienton
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- »Das Abschiedsdinner« auf der DT-X Bühne
- erschienen am 09. Oktober 2023
Schon wieder steht Pierre und Clotide ein Abend in geselliger Runde bevor, bei dem die ewig gleichen Rituale nerven, die belanglosen Gespräche und das, was die Gastgeberin schon immer als besondere Spezialität servieren wird. Auf der Bühne im Bistro-Keller des Deutschen Theaters demonstrierten Daniel Mühe und Katharina Pittelkow auch nicht gerade Aufbruchstimmung, aber das weniger wegen des überflüssigen Dinners. Das in die Jahre gekommene Eheleben der Lacoers wird mal wieder mit kleinen Gehässigkeiten und ironischen Kontern umspielt. Man könnte meinen, es sei ihr „Abschiedsdinner“, das Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière mit ihrer Komödie ansteuern. Aber das gehört für das französische Autoren-Duo zum guten Boulevardkomödienton, dass es gern auf die ein oder andere nicht durchschaubare Fährte lockt. Und so lässt sich das Publikum in der Inszenierung von Jochen Strauch auch immer wieder unterhaltsam austricksten.
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- GSO
Achterbahnfahrt der Gefühle
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- Saisoneröffnung mit dem Cellisten Alexey Stadler
- erschienen am 07. Oktober 2023
Ernsthaft und doch hoffnungsvoll, dramatisch und doch sanft. Emotionen, die auf diese Weise nur die Musik verbinden zu vermag, in einer Zeit in der das Thema Krieg in Europa leider nicht nur in den Geschichtsbüchern zu finden ist, sondern uns täglich in den Nachrichten konfrontiert.
Am Abend des 5. Oktobers lud das Göttinger Symphonieorchester unter der Leitung von Chefdirigent Nicholas Milton in die Lokhalle ein, um ihr erstes Symphoniekonzert in der Spielzeit 2023/2024 zu präsentieren. Eine ausverkaufte Halle und ein Publikum, das alle Generationen umfasste, zeigten, dass das Göttinger Symphonieorchester nach der Sommerpause sehnlichst von den Zuhörer:innen zurückgewünscht wurde.
Das Motto des Abends »Aus der neuen Welt« versprach ein vielseitiges Programm, das die Besucher:innen bei Betreten des Orchesters freudig erwarteten.
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- St. Jacobi
Engelskantaten mit Pauken und Trompeten
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- 10. Bach-Fest
- erschienen am 03. Oktober 2023
Auch der zweite Abend des 9. Bach-Fests St. Jacobi stand unter dem zum Michaelistag passenden Motto „Engelskantaten“. Mit den Kantaten „Es erhub sich ein Streit“ BWV 19 und „Man singet mit Freuden“ BWV 149 standen zwei eindrucksvolle Stücke auf dem Programm, die im wahrsten Sinne mit Pauken und Trompeten den Sieg des Erzengels Michael feiern. Als dritte Kantate hatte Stefan Kordes noch „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ BWV 98 ausgewählt und sie bewusst als Ruhepunkt zwischen die beiden anderen Kantaten gestellt, wie er in seinen einführenden Worten erläuterte.
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- Clavier-Salon
Ein aufregender Clavierabend voller Kontraste
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- Klavierabend mit Ruishi Zheng, China
- erschienen am 02. Oktober 2023
Ein ausgefallenes Programm erwartete das Publikum im Clavier-Salon Göttingen: Am Abend des 29. September spielte die Beijinger Pianistin Ruishi Zheng Werke von Bach-Petri, Beethoven, Enrique Granados, Schuhmann und Nikolai Kapustin. Das Programm ist ausgefallen in dem Sinne, da Zheng Werke präsentierte, die nicht so häufig im Clavier-Salon gespielt werden und dazu noch einen stark kontrastierenden Charakter besitzen. Zhengs Konzert stellte ein Wechselbad der Gefühle dar, angenehme Gefühlseindrücke, Anmut und Schönheit wurden in Kontrast gesetzt mit Dramatik, Hektik und Ruhelosigkeit. Das Thema Kontraste zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Konzert. Zheng schaffte es gekonnt, diese verschiedenen Gefühlseindrücke dem Publikum zu vermitteln.




