- Details
- Information
- Gandersheimer Domfestspiele
In einer Theaterwunderwelt mit Spielfiguren
- Information
- Premiere von »Alice im Wunderland«
- erschienen am 13. Juni 2024
Alice möchte jetzt Tomaten und Kartoffeln von einem Baum pflücken. Die Baumkrone kann bestimmt auch nach Bratensauce riechen statt nur nach grünen Blättern. In der Fantasie ist schließlich alles erlaubt und dort ist einfach viel mehr los als in der oft so langweiligen Realität. Da können Hauslehrerinnen und Kindermädchen noch so viel mahnen. Den Spaß können sie Emily Seuberts Alice und ihrem Plüschgefährten Lucifer nicht nehmen, wenn es darum geht, Tatsachen zu veralbern und sie munter umzudeuten, um sich mit ihnen auf der gartengrün herausgeputzten Bühne mit Rasenteppich und Kletterbäumen zu verträumen. Und obwohl noch kein weißes Kaninchen über die Spielfläche huscht und mächtig in Eile scheint, stellt sich schon ein bisschen Wunderlandstimmung ein. Mit spielerischem Vergnügen entfaltet sich das Kinder- und Familienstück zum Auftakt der Gandersheimer Domfestspiele und lässt bereits ahnen, dass es dabei zu vielen schönen Turbulenzen kommt und noch mehr Spaß mit „Alice im Wunderland“ auf einer abenteuerlichen Traumreise.
- Details
- Kulturbüro PLUS für Abonnent:innen
- Information
- CAPAS2024
Riskantes Experiment
- Information
- »Cat-Dog« und »Mining Hate«
- erschienen am 05. Juni 2024
Mit einem weiteren Performance-Doppelpack im ThOP ging es weiter mit dem CAPAS-Festival am 30 Mai. Bei »Cat-Dog« und »Mining Hate« handelte es sich um Aufführungen, die sich kritisch mit sozialen Medien und KI, kurz künstliche Intelligenz, auseinandersetzten. Während »Cat-Dog« auf kreative Weise Mobbing im Internet und Social Media-Abhängigkeit präsentierte, bewegte sich »Mining Hate« beinahe schon an der Grenze der Geschmacklosigkeit.
- Details
- Dieser PLUS-Artikel ist frei verfügbar
- Information
- St. Johannis
Musikalisches Feuerwerk zum Sommerbeginn
- Information
- »Sommerkonzert« mit der Göttinger Stadtkantorei
- erschienen am 04. Juni 2024
Zu einem »Sommerkonzert« hatten Bernd Eberhardt und die Göttinger Stadtkantorei in die St. Johanniskirche eingeladen. Zur Mitwirkung wurden das Göttinger Symphonieorchester sowie die Sopranistin Noabelle Chegaing engagiert. Diese Besetzung erlaubte es, wichtige, aber selten aufgeführte Musik auf das Programm zu setzen: die großbesetzten Chorpsalmen 114 und 42 von Felix Mendelssohn Bartholdy sowie von Francis Poulenc die »Sinfonietta« und das »Gloria«. Sowohl die Programmauswahl als auch die Besetzung erwiesen sich als Glücksgriff.
- Details
- Dieser PLUS-Artikel ist frei verfügbar
- Information
- Deutsches Theater
Ein gewagter Balanceakt
- Information
- »Sein oder Nichtsein«: Premiere am 01. Juni 2024
- erschienen am 03. Juni 2024
Ein Ausweg aus der Realität, zeitgleich jedoch auch ein Spiegel, der uns helfen kann, unsere komplexen Lebenswirklichkeiten zu ordnen. Das Theater stellt genau diese Illusionsmaschine dar, die uns in eine Geschichte zieht und uns unserem wirklichen Leben entfliehen lässt. Was jedoch passiert, wenn sich das Theater der weniger schönen Wirklichkeit bemächtigt und diese auf die Bühne holt, zeigt uns die Darbietung des Deutschen Theaters in der von Nick Whitby entwickelten Komödie »Sein oder Nichtsein«, das unter der Regie von Nick Hartnagel am 1. Juni seine Premiere feierte.
- Details
- Dieser PLUS-Artikel ist inzwischen frei verfügbar
- Information
- CAPAS2024
Odyssee in die Finsternis
- Information
- Performances »Le Loup« & »Aiii_v1.966875695106328∅«
- erschienen am 02. Juni 2024
Dance in the Dark, und das im Doppelpack! Mit zwei beeindruckenden Ausdruckstänzen im Dunkeln ging das CAPAS2024 Festival in die nächste Runde: »Le Loup« von Compagnie Shafak und Chi Him Chiks »Aiii_v1.966875695106328∅«. Diese Performances waren nichts für schwache Nerven! Beide Choreografien, aufgeführt am 29. Mai, erzeugten eine düstere Atmosphäre, verstärkt durch grelle Lichteffekte und lauten Sound. Licht und Schatten spielten eine zentrale Rolle, wodurch die finstere Stimmung im dt2-Saal entstand. Das Wolfgeheule bei »Le Loup« und die eleganten Schwerttänze sowie improvisierten Sopransaxofon-Einlagen verstärkten die schaurige Stimmung.




