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- Göttinger Literaturherbst
C wie Cordula! A wie Applaus!
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- Cordula Stratmann, Michel Abdollahi »Wo war ich stehen geblieben?«
- erschienen am 23. Oktober 2024
„Na, Sie sind mir vielleicht ein Zorro!“ Der Literaturherbst ging am 20. Oktober in die nächste Runde. Denn die Komikerin und Bestseller-Autorin Cordula Stratmann stellte in der Sheddachhalle ihr neues Buch vor, »Wo war ich stehen geblieben?« (dtv 2024). Ein selbst gestricktes A-Z zum Schmunzeln und Nachdenken. Zu diesem Anlass hat auch Fernsehmoderator und TV-Käpt‘n Michel Abdollahi ausnahmsweise die Kommandozentrale der U-434 verlassen. Und was hat das nun alles mit Zorro zu tun?
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- Deutsches Theater
Unerwarteter Erfolg: Ein Abend im Zeichen der Improvisation
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- Rezension „Showtime (ein enttäuschender Abend)“
- erschienen am 23. Oktober 2024
Perfektionistische Proben, ein eindrucksvolles Bühnenbild, überzeugende Kostüme – hinter so einem Theaterstück steckt ganz schön viel Arbeit. Umso schlimmer, wenn die monatelange Konzeption durch einen kurzfristigen und unvorhergesehenen Zwischenfall zunichte gemacht wird. Das dürfte auch die Zuschauer im Deutschen Theater Göttingen am 20.10. ziemlich frustriert haben, denn diese waren eigentlich vor Ort, um in den Genuss eines spektakulären Musicals zu kommen. Doch was soll man machen, wenn nicht nur die Hauptdarstellerin unter einer Stimmbandentzündung leidet, sondern gleich der ganze Chor nicht erscheint, weil die Gewerkschaft deutscher Bühnenangehöriger zum Streik aufgerufen hat?
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- Literaturherbst
Zwischen Wahrheit und Wirklichkeit
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- Buchpreisträgerin Martina Hefter war zu Gast beim Göttinger Literaturherbst mit ihrem Roman »Hey guten Morgen, wie geht es dir?«
- erschienen am 22. Oktober 2024
Der beste deutschsprachige Roman des Jahres wurde gekürt und die erste öffentliche Lesung des Preisträgers oder der Preisträgerin des Deutschen Buchpreises fand zum 11. Mal in Folge beim Göttinger Literaturherbst statt. Mit dem Deutschen Buchpreis 2024 wurde Martina Hefter für ihren Roman »Hey guten Morgen, wie geht es dir?« ausgezeichnet und am Samstagabend wurde sie dann mit langanhaltendem Beifall in der Sheddachhalle zu ihrem Gespräch mit dem NDR-Redakteur Joachim Dicks begrüßt.
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- Deutsches Theater
Höfische Maskierung: Büchners Illusion der Freiheit
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- Zur Premiere von »Leonce und Lena« in der Inszenierung von Tanju Girişken
- erschienen am 21. Oktober 2024
Gesellschaftskritik, Sinnkrisen und die Frage nach Determinismus und Schicksal. Das sind nur ausgewählte Motive, welche das eindrucksvolle literarische Vermächtnis des Schriftstellers Georg Büchner charakterisieren. Bereits 1836 warf dieser mit seinem komödiantischen Drama des Vormärz »Leonce und Lena« Kontroversen auf, die vor allem die Monarchie und die absurd starren Strukturen des höfischen Lebens infrage stellen. Dass solche Themen nach fast 200 Jahren aktueller denn je sind und immer noch funktionieren, zeigte sich am 19. Oktober bei der Premiere von »Leonce und Lena« im Deutschen Theater Göttingen. Denn wie die interaktive Befragung des Publikums durch die Darsteller:innen zu Beginn des Stücks indizierte, erfahren nicht wenige Menschen auch heutzutage noch die Bürde der Fremdbestimmung. Regisseur des Stücks Tanju Girişken beschreibt das als ein Erbe, dass die neue Generation nicht antreten will – allerdings ohne Vision, wie es anders gehen kann.
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- Göttinger Literaturherbst 2024
Der „Dorfpunker“ mischt das alte Rathaus auf!
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- Rocko Schamoni »Pudels Kern«
- erschienen am 20. Oktober 2024
Da ging es schon mal ordentlich ab am ersten Tag des Göttinger Literaturherbsts! Denn am Abend des 18. Oktober beehrte der Musiker und „Dorfpunker“ Rocko Schamoni das Publikum im Alten Rathaus und las aus seinem neuen Buch »Pudels Kern«. Auch an diesem Abend nahm Schamoni kein Blatt vorm Mund und erzählte von exhibitionistischen Einsätzen bis hin zu peinlichen Auftritten mit den Toten Hosen. Nicht nur das, er performte auch einige seiner Songs live auf der Bühne und mischte das alte Rathaus richtig auf! Darunter auch „Sex, Musik und Prügeleien“. Ein Song, der genau zu Göttingen passt, erzählt Schamoni schälmisch und augenzwinkernd.




