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Prof. Dr. Metin Tolan | © Universität Göttingen, Photo: Swen Pförtner

Prof. Dr. Metin Tolan zum Vizepräsidenten der Stiftung Niedersachsen gewählt

Information
von Katharina Nitsch, erschienen am 28. Februar 2024

Prof. Dr. Metin Tolan, Präsident der Georg-August-Universität Göttingen, ist der neue Vizepräsident der Stiftung Niedersachsen. Er wurde vom Senat der Stiftung einstimmig gewählt und damit auch in den Verwaltungsrat der Stiftung berufen. Er folgt auf Frau Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu, die auf eigenen Wunsch aus den Gremien der Stiftung ausscheidet.

Seit 1987 engagiert sich die Stiftung Niedersachsen für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Bildung im ganzen Land. Als Landeskulturstiftung stärkt sie durch die Förderung gemeinnütziger Projekte die Vielfalt der Kultur in Niedersachsen und trägt zur Profilierung des Kulturstandortes bei. Pro Jahr fördert die Stiftung rund 200 Projekte und ist selbst operativ tätig.

Verwaltungsrat und Senat der Stiftung Niedersachsen beschlossen in ihren Sitzungen am 27. Februar 2024 die Förderung von insgesamt 38 Projekten. Die Fördersumme beträgt rund 1,9 Millionen Euro.

Ausgewählte Förderungen:

Mit 105.000 Euro wird das Pilotprojekt „S P O T T E D” der Tanzkooperative TANZKOOP in Braunschweig gefördert. Durch Gastspiele niedersächsischer Künstler*innen sollen zeitgenössische Tanzproduktionen im Bundesland sichtbarer werden. Spielorte sind neben Stadttheatern auch Orte im ländlichen Raum und freie Spielstätten. Zusätzliche Vermittlungsangebote schaffen außerdem Zugänge für ein breites Publikum.

Die Stiftung Niedersachsen fördert die zweite Ausgabe des hannoverschen Tanzfestivals „REAL DANCE” mit 90.000 Euro. Unter der künstlerischen Leitung von Melanie Zimmermann werden 2025 internationale Vertreter*innen der unterschiedlichsten Tanzkulturen aktuelle Choreografien präsentieren.

„Hotel Lunik”, die neueste Produktion des Theaters „Das Letzte Kleinod” (Geestenseth bei Bremerhaven), wird mit 15.000 Euro gefördert. Die Spielstätte des freien Ensembles ist ein umgebauter ozeanblauer Zug. „Hotel Lunik” wird ein deutsch-deutsches Theaterprojekt und setzt sich mit dem Tourismus von Westdeutschen in die ehemalige DDR auseinander. Es wird im Sommer 2024 an Bahnhöfen zwischen Frankfurt (Oder) und Geestenseth, darunter auch Helmstedt und Worpswede, aufgeführt.

Vom 2. bis 17. August 2024 feiert das Morgenland Festival in Osnabrück sein 20-jähriges Bestehen. Seit 2005 ermöglicht das Festival intensive Begegnungen mit Musikkulturen des Vorderen Orients, von traditioneller Musik bis zu Avantgarde, Jazz und Rock, und international gefeierten Musiker*innen des westasiatischen Raumes. Die Stiftung fördert die Jubiläumsausgabe des Morgenland Festivals mit 120.000 Euro.

Sechs junge niedersächsische Nachwuchskomponist*innen im Alter von 17 bis 22 Jahren erhalten mit dem Projekt „Opera Reimagined” die Möglichkeit, eigene Opernwerke weiterzuentwickeln und in vier Veranstaltungen zu präsentieren. Der Verein URWERK aus Hannover will damit das Musikgenre für jüngere Generationen öffnen. Die Stiftung fördert das Vorhaben mit 15.000 Euro.

Seit 2019 präsentiert die Staatsoper Hannover auf der Opernbühne, in der Kestner Gesellschaft und bei Feinkost Lampe in der Veranstaltungsreihe „STIMMEN. Koordinaten des Eigenen” Konzerte, Lecture Performances und Vorträge zur Kraft des Singens in den unterschiedlichsten Gesangstraditionen. Die Stiftung fördert die Fortsetzung der Reihe in der Spielzeit 2024/2025 mit 15.000 Euro.

Mit 15.000 Euro wird das experimentelle Musikprojekt „Echo aus der Zukunft” von Quartett PLUS 1 aus Hannover gefördert. Die Künstler*innen spekulieren gemeinsam mit dem Publikum über die Zukunft und verbinden Kammerkonzert mit einem Exit Game. Ab 2024 sind zehn Aufführungen in Hannover, im Wendland, in Tosterglope im Landkreis Lüneburg und in Hildesheim geplant.

Mit 30.000 Euro wird die Herbstausstellung 2024 „Larissa Fassler – Building Worlds” der Kunsthalle Lingen gefördert. Die kanadische Künstlerin Larissa Fassler kartiert in ihren Arbeiten Alltagsräume der modernen Stadt und zeigt so komplexe Organisationssysteme einer gebauten Umwelt auf, die durch Gentrifizierung und den Druck der Globalisierung geformt wird.

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