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© Photo: Wortmann
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mira!

mira! 2.0 – der Mitmachraum direkt am Nabel - das Programm im Mai

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Neues Programm
von Jens Wortmann, erschienen am 25. April 2025
Im April öffnete der Mitmachraum mira! in der Weender Str. 56 in Göttingen zum zweiten Mal seine Türen. Bis Ende Juni dreht sich dort alles um die 17 weltweiten Nachhaltigkeitsziele, die bis 2030 erreicht sein sollen. Viele spannende Veranstaltungen und Aktionen warten auf die Besucher*innen. „Mira! belebt den Leerstand in der Innenstadt und ist ein Ort der Begegnung und Information“, erzählt Anja Belz, Projektmitarbeiterin im Entwicklungspolitischen Informationszentrum Göttingen (EPIZ). 

Der Mitmachraum mira! steht im Mai ganz im Zeichen eines nachhaltigen Einkaufsverhaltens. An verschiedenen Produktbeispielen wird aufgezeigt, wie Konsument*innen konkret dazu beitragen können, dass die 17 weltweiten Nachhaltigkeitsziele, auch SDGs genannt (abgekürzt von Sustainable Development Goals), erreicht werden. Verschiedene Ausstellungen liefern Hintergrundwissen, und ganz praktisch wird es, wenn sich der mira! vom 02. – 10. Mai in einen Tauschraum für Papier, Kleidung, Garne und Wolle verwandelt.

Beim Einkaufen kann jede*r die Welt verändern. Kleidung und Schuhe zum Beispiel hinterlassen auf dem Weg zu uns viele globale Spuren, werden unter gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen produziert und verursachen ökologische Schäden. Die Ausstellung „Change Your Shoes“ vom INKOTA netzwerk e.V. zeigt vom 02. – 10. Mai die Produktionssituation in Indien und stellt mit der gleichnamigen Kampagne vor, wie Verbraucher*innen für verbesserte Bedingungen eintreten können. Im gleichen Zeitraum wird der mira! zum Tauschraum: unbenutztes Papier und gut erhaltene Kleidung, Wolle oder Garn können abgegeben werden, und in schon Vorhandenem können alle stöbern und sich etwas Anderes mitnehmen. Mitmachangebote im mira! am 02. und 03. Mai greifen das Thema Kleidung auf und informieren über verschiedene Siegel und die Frage: Wie kann Nachhaltigkeit Einzug halten in den Kleiderschrank? Am 06. und 10. Mai können alle Interessierten löchrige Kleidung mitbringen und unter Anleitung kreativ reparieren, auch dies ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit.

Vom 19. bis 31. Mai präsentiert die Ausstellung „Make Chocolate Fair“ vom INKOTA netzwerk e.V., wie aus Kakaobohnen Schokolade wird und wer am meisten an einer Tafel Schokolade verdient. Auch bei diesen Leckereien können Verbraucher*innen aktiv werden und das Einkommen von Kakaoproduzent*innen verbessern, indem sie Produkte mit Fairtrade Siegeln kaufen. 

Zwei weitere Veranstaltungen stellen Engagement in den Mittelpunkt. Am 07. Mai informieren das KAZ und die Freiwilligenagentur über verschiedene Freiwilligendienste für junge Leute. Aus den Bereichen Umwelt, Soziales, Kultur und Sport stellen sich verschiedene Programm vor und geben Informationen aus erster Hand. Am 08. Mai können Initiativen und Engagierte erfahren, wie sie die Reichweite für ihre Inhalte und Kampagnen in den sozialen Medien verbessern können. Der Eine-Welt Promotor Chris Herrwig bietet individuelle Beratung an.

Der Mitmachraum mira! ist bis 28. Juni von montags bis freitags von 15 bis 18 Uhr und samstags von 11 bis 14 Uhr sowie zu Sonderöffnungszeiten geöffnet. Besucher*innen können sich auf inspirierende Veranstaltungen und kreative Aktivitäten rund um globale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit freuen. Ein spontaner Besuch beim Bummeln in der Innenstadt lohnt sich immer. Alle Events mit weiteren Informationen stehen auf der Website https://sustainable-jetzt.de/mira.html und auf Instagram @epiz_goe.

Der Mitmachraum mira! gehört zum Projekt „Sustainable jetzt!“, das die 17 weltweiten Nachhaltigkeitsziele bekannter machen möchte und vom Entwicklungspolitischen Informationszentrum (EPIZ) Göttingen umgesetzt wird. Bereits im vergangenen Jahr begeisterten knapp 60 Veranstaltungen zwischen August und Oktober mehr als 2.000 Besucher*innen.
Das Projekt „Sustainable jetzt!“ wird gefördert von Engagement Global gGmbH mit Mitteln des BMZ, der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung und Brot für die Welt.

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