„Das zeigt, dass wir mit unserem Programm viele Zielgruppen erreichen – vom jüngsten Publikum bis hin zu treuen Stammgästen“, so das Leitungsteam um Nico Dietrich, Christian Vilmar und Isabelle Küster. Unterstützt wird das Theater künftig von Nathalie Thomas (Social Media) und Julian Schima (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit).
Premieren von Erpenbeck bis Pettersson und Findus
Den Auftakt der neuen Saison macht am 30. August 2025 Jenny Erpenbecks „Heimsuchung“ in einer Inszenierung von Nico Dietrich und Tobias Sosinka. Am 2. Oktober folgt mit Suzie Millers Ein-Personen-Stück „Prima Facie“ ein packender Theaterabend über Gerechtigkeit und patriarchale Strukturen. Nur eine Woche später, am 10. Oktober, steht Michael Frayns „Kopenhagen“ auf dem Spielplan – ein Kammerspiel über Wissenschaft, Verantwortung und die Folgen des Zweiten Weltkriegs.
Für jüngere Besucherinnen und Besucher gibt es am 25. Oktober ein Wiedersehen mit „Pettersson, Findus und der Hahn“. Im November folgt Joachim Meyerhoffs Bestselleradaption „Man kann auch in die Höhe fallen“ (29.11.).
Große Gefühle und starke Frauen
Musikalisch wird es mit dem „Heartbreak Club“ (21. Februar 2026), einer Musikshow zwischen Liebeslied und Powerballade. Mit „Lou Andreas-Salomé“ (Premiere am 17. April 2026) erinnert das JT an eine herausragende Intellektuelle, die in Göttingen lebte und als Pionierin der Psychoanalyse gilt.
Theater für die ganze Familie
Zum Abschluss der Saison lädt das JT ab 23. Mai 2026 wieder zur beliebten Familienbühne im Hof: ein Open-Air-Erlebnis im Innenhof des Theaters, das die Spielzeit mit einem Familienstück unter freiem Himmel beschließt.
Mit Klassikern, Zeitstücken und Familienstoffen unterstreicht das Junge Theater einmal mehr seine Rolle als zentrale Bühne für Gegenwart und Geschichte – mitten in Göttingen und weit darüber hinaus.