Ensembles und Musiker:innen aus Polen, Kroatien, den Niederlanden, Japan, Israel, Chile und aus Deutschland haben sich im Wettbewerb der diesjährigen »Göttingen Händel Competition« um einen der drei Preise beworben.
In der Vorrunde am 13. Mai hatte jedes Ensemble eine halbe Stunde Zeit, um sich mit einem musikalischen Kurzprogramm vorzustellen. Anschließend stellten die Jurymitglieder Fragen zum Ensemble und zur Programmgestaltung.
Am Ende eines langen Tages , der von 10 bis 17 Uhr dauerte, musste sich die Jury entscheiden. Sie besteht aus Jochen Schäfsmeier als Jury-Vorsitzender sowie Pierer Bornachot (stellv. Direktor des Kulturellen Begegnungszentrums im französischen Ambronay), der Blockflötigst und Dirigent Erik Bosgraaf, Theresa De Luca (Konzertplanerin in der Kölner Philharmonie), die NDR-Musikredakteurin Christiane Irrgang und Michael Schäfer, Journalist für das Göttinger Tageblatt.
Für die Finalrunde am Dienstag haben sich» Nari Baroque Ensemble« aus Israel, das Trio »Régence Sonore« aus Polen und das schweizerische Ensemble »Tra Noi« qualifiziert.
Mit am Start waren außerdem das Duo Wolfer-Krkljuš, das Ensemble »Parlamusica«, »Vesticum«, »Les délices de la musique« und das »Ensemble Misenos«.
Bei dem Wettbewerb geht es um den mit 5.000 Euro dotierten Preis der Göttinger Händel-Gesellschaft, verbunden mit einem Auftritt im Preisträgerkonzert am 16. Mai. Dazu gibt es noch den Sonderpreis »Musik und Raum«, dotiert mit 2.000 Euro und einem Konzert am 15. Mai in Adelebsen sowie einem Auftritt beim Felix!-Originalklang-Festival der Kölner Philharmonie, den mit 1.000 Euro dotierten Bärenreiter Urtext-Preis sowie dem Publikumspreis.
Die Preisträger werden am Dienstag, den 14. Mai nach der Finalrunde um 14.30 Uhr bekanntgegeben.