Das Städtische Museum Göttingen präsentiert ab Dienstag, 29. Oktober 2024, eine Pop-up Ausstellung unter dem Titel „Das Album. Koloniale Familiengeschichte aufarbeiten, aber wie?“.
Wie gelingt der Umgang mit der eigenen Familiengeschichte, wenn diese mit dem Kolonialismus in Verbindung steht? Nicolai Messerschmidt, ein Student aus Jena, hat sich diese Frage vor dem Hintergrund einer Auseinandersetzung mit dem Nachlass seines Ururgroßvaters gestellt.
Aus Göttingen stammend, arbeitete der Ururgroßvater zwischen 1903 und 1910 als militärischer Tierpfleger im kolonialen Tansania. Dort entstandene Fotografien haben sich in einem Fotoalbum erhalten, das Ausgangspunkt für diese Ausstellung ist.
Nicolai Messerschmidt hat gemeinsam mit Patricia Vester, Lisa Eileen Binder, Sarah Böger, Wilma Nyari und mit Unterstützung des Göttinger Stadtlabor-Teams auf der Grundlage dieses Albums eine Ausstellung in Form von Roll-up-Bannern erarbeitet.
Die Pop-up Ausstellung ist bis Mittwoch, 29. Januar 2025, im Städtischen Museum Göttingen am Ritterplan 7/8 zu sehen.
Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.