Deutsches Theater

Es ist wieder soweit: die erste „Nachtbar“ im Deutschen Theater ist den neuen Ensemblemitgliedern gewidmet. Am Ende bekommen sie von Kollegen die Medaille des Deutschen Theaters verliehen.

An diesem Abend begrüßt Meik Türkyski seine Gäste in der Talkshow. Sein Konzept: er hat eines, seine Gäste nicht. Damit sind die Gäste schon mal im Vorteil, wie er selbst meint.

Der erste Gast ist Daniel Mühe, der Goldjunge. „Ein Goldjunge geht seinen Weg“, fasst Türkyski alias Christoph Türkay dessen Lebensweg zusammen. Der Talkmaster interviewt seinen Gast, einen bekannten Filmemacher. „Der erste abendfüllende Film komplett als Selfie“, wird sein neuester Film gelobt.

Das Publikum in der vollkommen überfüllten Bellevue-Bar des Deutschen Theaters gnickert vergnügt vor sich hin. Es sind auch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus dem Hause da. Diese Präsentation, die etwas anders verläuft als die Vorstellung „Im Focus“ bei dem Theaterförderverein, will sich niemand entgehen lassen.

Das nächste „Opfer“ ist Gregor Schleuning. Auf dem Sofa der Talkshow sitzt er als berühmter Schlagerstar („seine Mutter ist sein größter Fan“) – und als begeisterter Stepptänzer. Die Forderung nach einer Showeinlage wird leider verwehrt – hat Schleuning doch bereits am selben Abend im „Schwanengesang“ gesteppt. Wer das sehen möchte, muss die ohnehin sehr sehenswerte Produktion einfach besuchen.

Der dritte im Bunde – langsam wird es eng auf dem Sofa – ist Dramaturg Jascha Fendel. Bescheiden gibt er sich im Gespräch („Ich überweise jeden Monat eine Summe an das Theater, damit ich hier arbeiten darf.“) Wegen seiner Mitgliedschaft in einem Tauchverein wird mit allen ein Angelspiel gespielt.

Mit allen dreien wird getalkt, gespielt und geflachst. Dabei kommt so manches persönliches Geheimnis zu Tage, die eine oder andere Fakenews ist aber auch dabei. Wer die Personen näher kennenlernen möchte, muss sich wohl die diversen Produktionen ansehen.

Die nächste Nachtbar ist am 30. November, wieder um 22.30 Uhr im „Bellevue“, dem Rangfoyer im DT.

 

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