Händel-Festspiele

Jedes Jahr finden sich kurz vor dem Beginn der Internationale Händel-Festspiele Göttingen viele Sängerinnen und Sänger im Sing-Along-Chor – organisiert vom Göttinger Tageblatt – zusammen, um einzelne Stücke einzustudieren und, unterstützt vom Jugend-Sinfonie-Orchester Göttingen, in einem Gottesdienst aufzuführen.

In diesem Jahr waren die Chorstücke dem weniger bekannten Händel-Oratorium Judas Maccabaeus (HWV 63) entnommen, das am 10. Mai im Rahmen der Festspiele in der Stadthalle aufgeführt wird. Wieso dieses Oratorium so gut zum Jahresmotto „Konflikte“ passt, erläuterte Pfarrer Hans R. Haase in der St. Pauluskirche bei seiner Einführung in das Werk, seine Entstehungszeit und den zugrundeliegenden Bibeltext.

Und wie es bei Konflikten oft der Fall ist: Kampf und Streit lassen sich natürlich hervorragend musikalisch und mit Pauken und Trompeten in Szene setzten. Chor und Orchester waren bestens präpariert, denn Festspielintendant Tobias Wolff (Chor) und Daniel Eismann (Orchester) hatten im Vorfeld die Stücke einstudiert. So konnte Laurence Cummings, künstlerischer Leiter der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen, am Sonntagvormittag die Musizierenden zu Höchstleistungen anspornen – und diese ließen sich von seiner begeisternden Art beflügeln und musizierten mit viel Können und Enthusiasmus. Trauer und Klage waren ebenso zu hören, wie Kampf und Streit und Lobgesang. Dieser Lobgesang klang im Kirchenraum überaus vertraut, denn mit dem Text „Tochter Zion, freue dich“, findet man ihn sowohl im evangelischen als auch im katholischen Gesangbuch.

Die Heilige Messe wurde mit dem Hallelujah aus Händels Oratorium Messiah beendet. Mitwirkende und die zahlreichen Gottesdienstbesucher tauschten sich anschließend bei schönstem Sonnenschein und einer Tasse Kaffee noch über die gerade erlebten Eindrücke aus. Es wurde dabei allen Muszierenden viel Lob gezollt. 

Kommentare powered by CComment

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Lieber Gast,
vielen Dank für Ihr Interesse an den Seiten des Kulturbüro Göttingen. Die Erstellung von Terminen und Texten kostet Geld - denn es sind Menschen, die diese Termine erfassen oder die Texte schreiben. Deshalb bitten wir Sie, entweder ein Abonnement abzuschließen oder für diesen einzelnen Beitrag einen Betrag zu bezahlen.
Vielen Dank!

Figurentheatertage

Diese Seite verwendet Cookies, mit denen Informationen lokal auf Ihrem Rechner gespeichert werden. Mit der Benutzung der Seite stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu.
Ok