„Swinging Christmas“ mit dem Göttinger Vokalensemble unter der Leitung von Andreas Jedamzik und der Band „Spring Five“ im Jungen Theater

„Swinging Christmas“ – da denkt man sofort an das Amerika der 20er, 30er und 40er Jahre, an Duke Ellington und Billie Holiday oder Billy Idol, an „Let it snow“ und „Frosty the Snowman“. Sofort hat man verschiedene Ohrwürmer dieser Klassiker.

Wer am Sonntag der Einladung des Göttinger Vokalensemble (gve) ins Junge Theater gefolgt ist, wurde bei solchen Erwartungen nicht enttäuscht. Die Sängerinnen und Sänger, die zuletzt Werke von Brahms und Cornelius aufgeführt haben und die für das nächste Jahr ein Mendelssohn-Programm planen, sind einmal wieder bei einem völlig anderen Genre gelandet. Dass sie das können, haben sie in der Vergangenheit schon bewiesen, zum Beispiel mit A cappella-Klassikern im Jahr 2016 (siehe diese Besprechung).

Nun sind die Sängerinnen und Sänger in Weihnachtsmann-Stulpen auf die Bühne gekommen und haben ihre Notenmappen mit Lichterketten geschmückt. Unterstützt wurden die weihnachtlichen Swing-Songs von der Band „Spring Five“.

Alle hatten sicht- und hörbar ihren Spaß – sowohl auf der Bühne als auch im Zuschauerraum. Es war eine äußerst vergnügliche Stunde mit „White Christmas“ und „Rudolph the red nosed reindeer“. In der zweiten Hälfte legte Chorleiter Andreas Jedamzik sein Weihnachtsmannkostüm ab, nun kamen auch ernsthaftere Lieder zu Klingen, zum Beispiel Franz Herzogs Vertonung von „Maria durch ein Dornwald ging“. Herzog war der Gründer des Göttinger Knabenchores, und der Knabenchor spielte bei dem gve-Konzert auch eine Rolle: der Reinerlös der Konzertspenden und Tombola-Einnahmen ging zu Gunsten des Göttinger Knabenchores, speziell für das Projekt „Japanreise“, das zurzeit über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert wird. (Das Kulturbüro berichtet hier darüber.)

Natürlich gehören zu einem solchen Konzert auch Lieder zum Mitsingen: „Oh Tannenbaum“ erklang es laut im ganzen Theater. Und die fröhliche Stunde endete mit dem gemeinsam gesungenen Kirchenlied „Macht hoch die Tür“. Als Zugabe gab’s den „Rudolph the red nosed reindeer“ noch einmal – und gleich als Ohrwurm für den Heimweg.

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