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Rezension

Es wäre wirklich schade gewesen, hätte die junge Sängerin Sobi am letzten Tag ihrer Tour vor einem überschaubaren Publikum im Apex spielen müssen, sah es doch zunächst noch bis wenige Minuten vor Konzertbeginn so aus, als wenn jenes an diesem lauen frühsommerlichen Abend die Möglichkeit vorzog, den Abend draußen zu verbringen. Schlagartig füllte sich der Raum dann doch noch, und die Gäste erschienen zahlreich.

Emotionen pur gab es beim Debüt-Konzert von Marie-Sophie von Düring in der Fechthalle zu erleben. Debüt-Konzert? Die Sängerin hat doch bereits einige Konzertabende in Göttingen gehabt? Das stimmt – und da waren schöne Opern- und Liederabende dabei, so ein Mozart-Abend oder auch der wunderschöne Callas-Abend. Der war im Jahr 2014.

Alexander Schimpf in der Göttinger Stadthalle

Der Flügel steht noch auf der Bühne; nur zur Seite geschoben… Greift der Solist zum Beginn der zweiten Konzerthälfte erneut in die Tasten? – Nein. Alexander Schimpf spurtet, im Frack, zu einem freien Platz im Parkett, um nach dem umjubelten Auftritt vor sowie Autogrammen in der Pause nun der Interpretation der vierten Symphonie Johannes Brahms’ zu lauschen. Gut tat er daran, seine Pause nach getaner Arbeit ein wenig später zu nehmen.

Rebecca Klingenberg, Volker Muthmann, Dorothée Neff

„Singen!“ skandiert der Bühnenchor. Diese Tosca darf einfach nicht sterben. Singen soll sie auch unmittelbar nach der heimtückischen Ermordung ihres Geliebten. Jetzt endlich erheben die oft so teilnahmslos anmutenden Beobachter der Ereignisse ihre Stimme. Und das nicht etwa gegen eine gnadenlose Staatsmacht und ihre ebenso gnadenlosen Helfershelfer, sondern einzig für eine weitere Arie. Die Künstlerin gewährt ihnen noch eine tragische Melodie. Doch im Grunde gilt sie nur diesem einen letzten Ton, in dem ihr unendlicher Schmerz ungetröstet verhallt. So wie Giacomo Puccinis berühmte Oper hat auch das Schauspiel Tosca in der Inszenierung von Joachim Schloemer am Deutschen Theater dafür keine Worte mehr.

Carolina Ullrich und Katharina Troe in der Universitätsaula

300 Konzerte in 50 Jahren, sechs Konzerte pro Jahr –  das ist die Leistung der Göttinger Kammermusikgesellschaft, die seit ihrer Gründung im Jahr 1968 viele hochkarätige Konzerte veranstaltete. Zum Abschluss dieser Saison näherte sich mit dem 300. Konzert ein besonderes Jubiläum, das mit dem renommierten, vielfach ausgezeichneten Hyperion Trio gefeiert wurde.

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