Willkommen im Kulturbüro Göttingen

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#rettedeintheater

  • Einen Teilerfolg kann die Aktion #rettedeintheater verbuchen: wie die Göttinger Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta (SPD) mitteilte, haben sich die Fraktionen im Niedersächsischen Landtag darauf geeinigt, die kommunalen Theater in Niedersachsen sowie das Göttinger Symphonie Orchester mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von drei Millionen Euro im Jahr 2019 zu unterstützen.

  • Liebe Zuschauer*innen des Jungen Theaters Göttingen,
    gern unterstützen wir unsere Kolleg*innen vom Deutschen Theater Göttingen bei ihrer Aktion #rettedeintheater.

  • Es ging eigentlich nur um 6 Millionen Euro, die die Niedersächsische Landesregierung den kommunalen Theatern und dem Göttinger Symphonie Orchester als zusätzliche Förderung geben wollte. Bei einem Haushaltsvolumen von knapp 33 Milliarden Euro ist das ein prozentualer Anteil knapp 0,2%. Es wäre ein Leichtes für die Landesregierung gewesen, diesen anerkannten Mehrbedarf der Kultureinrichtungen im Haushaltsplan unterzubringen, zumal im Koalitionsvertrag von einer „Stärkung der Kultureinrichtungen“ gesprochen wurde.

  • Im Koalitionsvertrag von CDU und SPD in Niedersachsen klang es noch richtig gut: „Kommunale Theater wollen wir stärken, die Grundförderung erhöhen und die Tarifsteigerung übernehmen.“ Jetzt ist plötzlich keine Rede mehr davon. Weiter heißt es im Koalitionsvertrag aus dem Jahr 2017: „Die kommunalen Theater, die freien Theater, die Amateurtheater, die Theaterpädagogik und die Soziokultur sind Garanten dafür, dass es kulturelle Vielfalt im Flächenland Niedersachsen gibt. Wir wollen sie stärker fördern.“

  • Im Rahmen der Aktion #rettedeintheater sind Schauspielerinnen und Schauspieler vom Deutschen Theater samt Unterstützung in die Innenstadt gezogen. „Wir bringen die Kunst zu den Menschen“, ruft Christoph Türkay durch das Megaphon. Die Route der über 50 Aktivisten geht durch die Theaterstraße und die Burgstraße zum Wilhelmsplatz. Dort wird an der ersten Station bei Woggon gehalten: Christina Jung steht im Schaufenster des Bekleidungsgeschäftes und spielt eine Szene „Das Licht im Kasten“ von Elfriede Jelinek. „Regisseur“ Türkay gibt Kommentare ab und korrigiert die Szene. Denn diese wird gefilmt. Am Ende soll ein Video entstehen, wie auch an den anderen kommunalen Theatern in Niedersachsen, die von den Streichungen der zugesagten Zuschüsse betroffen sind.

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