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Johanna Schwung

  • Das von Johanna Schwung inszenierte Bühnenstück Enigma, des Autors Eric-Emmanuel Schmitt beginnt abrupt. Zwei Männer rennen, sich hinter einen langen Steinquader werfend, auf die Bühne. Der Quader, eigentlich ein Holzkasten, der einerseits als Tisch, Sitzgelegenheit und Mini-Bar multiple Aufgaben des Bühnenbilds (Johannes Frei) übernimmt und dabei nahezu der einzige räumliche Fixpunkt der Aufführung bleibt, dient ihnen als Deckung vor vermeintlichen Schüssen. 

  • Zum Empfang ballern zwei Gewehrschüsse. Offensichtlich steht die Begegnung zwischen dem gefeierten Autor und Literaturpreisträger Abel Znorko und dem Journalisten Erik Larsen unter keinem guten Stern. Doch nach ersten störrischen Wortwechsel und weiteren Gewehrschüssen zeigt sich, dass die beiden Männer etwas verbindet. Es ist eine schmerzhafte und auch sehr berührende Geschichte, an die sie sich in Eric-Emmanuel Schmitts Schauspiel „Enigma“ herantasten und ein ganz entscheidendes Kapitel in ihrem Leben.

    Auf der DT-X Bühne im Keller des Deutschen Theaters inszeniert Johanna Schwung ihre Spurensuche in einer geheimnisvollen Vergangenheit, die wir Ihnen im Gespräch mit der Regisseurin vorstellen.

    Hören Sie das Gespräch von Tina Fibiger mit Johanna Schwung:

    Hören Sie eine Kostprobe aus dem Stück:

     

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