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Gregor Schleunig

  • Über eine dunkle Wand gleiten die Lichtstreifen wie Wellenbewegungen sanft dahin. Noch kauert Volker Muthmann am Rand des Bühnenraums. Schon das Schweigen seines Lazarus erzählt viel von der Erschöpfung des gestrandeten Reisenden und seinem Lebensüberdruss. Mit diesem verweigert er sich seiner Umgebung schon so lange und ist ganz bei den Stimmen in seinem Kopf.

  • Benjamin will die Wahrheit wissen über den Mann, der seine Schwester vergewaltigt hat. Noch sieht es so aus, als ob er nur zufällig auf Isaac trifft, weil er bei ihm einen Job als Fensterputzer bekommen hat. „Schau nicht nach unten“, herrscht ihn der Jugendfreund an, wenn er in luftiger Höhe an einer Hochhausfassade Halt sucht. Gemeint ist damit auch die gemeinsame Vergangenheit mit dem Bürgerkrieg, den Terrorkommandos und der Willkür, die Opfer zu Tätern werden ließ. Nur dass das auf gar keinen Fall zur Sprache kommen darf.

  • In der Heilquelle dümpeln gefährliche Bakterien. Es sieht nicht gut aus für den prosperierenden Kurort und seine Gewinnspekulanten, die sich gerade noch in kapitaler Aufbruchstimmung wähnten. Aber noch geht es auf der Bühne fast euphorisch zu. Kurarzt Tomas Stockmann genießt die Tatsache, dass er mit seinen Vermutungen richtig gelegen hat und sein Bruder Peter als Stadtvorsteher und Vorsitzender der Kulturverwaltung beim Bau der Heilanlage mal wieder geknausert hat. Mit so einem Skandal lässt sich natürlich auch politisch einiges an Aufruhr anrichten, gegen die kommunalen Netzwerker und ihre Seilschaften. Doch es lauert noch einiges mehr an zerstörerischen Unruheherden in Henrik Ibsens Schauspiel „Ein Volksfeind“ und auch in der Inszenierung von Gerhart Willert, der dieses kleinstädtische Gesellschaftspanorama am Deutschen Theater sondiert und seziert hat.

  • Für eine Zigarette ist wohl noch Zeit, auch wenn die Party längst vorbei ist. Von einer Spieluhr möchte die Gestalt auf dem Sofa auch gern noch mehr hören. Aber signalisiert sie damit ein besonderes Interesse an dem Gastgeber, der die Szene beobachtet, die sich vor sieben Jahren abgespielt hat, als er seine Professur feierte und dabei dieser Antoinette (Katharina Möller) begegnete, die so attraktiv anmutete, intelligent und vielleicht sogar ein bisschen geheimnisvoll. Später wollte er sie ja ursprünglich zum Taxi begleiten, doch der Abend sollte anders enden.

  • Es ist wieder soweit: die erste „Nachtbar“ im Deutschen Theater ist den neuen Ensemblemitgliedern gewidmet. Am Ende bekommen sie von Kollegen die Medaille des Deutschen Theaters verliehen.

    An diesem Abend begrüßt Meik Türkyski seine Gäste in der Talkshow. Sein Konzept: er hat eines, seine Gäste nicht. Damit sind die Gäste schon mal im Vorteil, wie er selbst meint.

  • Eingehüllt in sanft blau- und rotfarbenes Licht nimmt das Publikum vor einem Tisch mit kleinen Leselampen Platz. Auf den Stufen im Zuschauerraum sind große Teppiche und Sitzkissen ausgelegt. Alles erinnert ein klein wenig an eine träumerische Welt, wie in 1001 Nacht.

  • Im Theatermagazin „Szenenwechsel“ unterhält sich Tina Fibiger mit dem Regisseur Jakob Weiss und den Schauspielern Marius Ahrendt und Gregor Schleunig vor der Premiere von „In der Schwebe“

  • Jeder Nachtbar wohnt ein Zauber inne – an jedem letzten Freitag in einer Spielzeit. In der Dezember-Nachtbar ist es der Weihnachtszauber, der sowohl die Ensemblemitglieder als auch das Publikum regelmäßig in Scharen in das Rangfoyer des Deutschen Theaters treibt und gute Laune verbreitet.

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