Willkommen im Kulturbüro Göttingen

Module Version <> CBSubs version.
Lieber Gast,
herzlich willkommen auf den Seiten des Kulturbüro Göttingen. Sie finden hier ein großes Angebot an Terminen, Spielplänen, Tipps und Rezensionen.
Um dieses Angebot frei verfügbar anbieten zu können, sind wir auf Unterstützung angewiesen. Wir freuen uns, wenn Sie sich an der Finanzierung dieses Angebotes beteiligen würden. Lesen Sie mehr über die Möglichkeiten – von der Einmalzahlung bis zur Jahresmitgliedschaft.

Christoph Türkay

  • Was wirklich in dem 12jährigen Théo vorgeht, ahnt noch nicht einmal seine Lehrerin Hélène – auch nicht, dass er ganz bewusst auf seinen Selbstmord zusteuert. Sie sorgt sich um den stillen, braven Schüler, der dem Unterricht fast nur noch teilnahmslos folgt und so untröstlich wirkt. nur die Leser in Delphine de Vigans Roman „Loyalitäten“ erfahren von seinen Gedanken und von diesem heimlichen Hilfeschrei, in dem die einsame Verzweiflung des Jungen zum Ausdruck kommt. „Ich liebe es, den Alkohol in meinem Körper zu spüren.“

  • In der Heilquelle dümpeln gefährliche Bakterien. Es sieht nicht gut aus für den prosperierenden Kurort und seine Gewinnspekulanten, die sich gerade noch in kapitaler Aufbruchstimmung wähnten. Aber noch geht es auf der Bühne fast euphorisch zu. Kurarzt Tomas Stockmann genießt die Tatsache, dass er mit seinen Vermutungen richtig gelegen hat und sein Bruder Peter als Stadtvorsteher und Vorsitzender der Kulturverwaltung beim Bau der Heilanlage mal wieder geknausert hat. Mit so einem Skandal lässt sich natürlich auch politisch einiges an Aufruhr anrichten, gegen die kommunalen Netzwerker und ihre Seilschaften. Doch es lauert noch einiges mehr an zerstörerischen Unruheherden in Henrik Ibsens Schauspiel „Ein Volksfeind“ und auch in der Inszenierung von Gerhart Willert, der dieses kleinstädtische Gesellschaftspanorama am Deutschen Theater sondiert und seziert hat.

  • Shows verkaufen sich nun mal besser als ernüchternde Bilanzen. Dann lockt noch der Promifaktor und schon wird eine Anliegerversammlung zum Event. Die spekulativen Geschäfte der Göttinger Union laufen schon längst nicht mehr gewinnbringend. Umso wichtiger sind jetzt die Statements von Fußballikonen, Politikern und großzügig auftretenden Mäzenen, die Imagepflege für den maroden Finanzkonzern betreiben. Und wenn Firmengründer Harry Cornelius (Roman Majewski) und Finanzvorstand Volker Roggensack (Marco Matthes) dazu noch verkünden, dass man an die Zahlen glauben müsse, kann eigentlich keine Rede mehr sein von Schneeballsystemen, grauen Märkten und drohender Insolvenz. Punktgenau werden erneut Beifallsstürme eingeblendet, und Moderatorin Angie (Christina Jung) kann den nächsten Überraschungsgast anstrahlen.

  • Ein bisschen kulturelle Bildung täte Behringer vielleicht ganz gut, wie er da an einem verkaterten Sonntagmorgen an seinem Lebensüberdruss laboriert. Freund Hans rät ihm zu optischem Styling, mehr noch zu guten Büchern, Kinoabenden und Ausstellungen und natürlich auch mal zu einem Theaterbesuch. Die freundschaftliche Kabbelei könnte ewig so weiter gehen, auch weil sich die Beiden weiterhin uneins sind über Karriereoptionen und Erfolg versprechende Verhaltensmuster. Doch dann bebt der Bühnenboden zur Premiere von Eugène Ionescos Schauspiel „Die Nashörner“, das Thomas Dannemann am Deutschen Theater inszenierte.

  • Es ist wieder soweit: die erste „Nachtbar“ im Deutschen Theater ist den neuen Ensemblemitgliedern gewidmet. Am Ende bekommen sie von Kollegen die Medaille des Deutschen Theaters verliehen.

    An diesem Abend begrüßt Meik Türkyski seine Gäste in der Talkshow. Sein Konzept: er hat eines, seine Gäste nicht. Damit sind die Gäste schon mal im Vorteil, wie er selbst meint.

Jetzt schon Tickets sichern

Kulturticket

Figurentheatertage

Diese Seite verwendet Cookies, mit denen Informationen lokal auf Ihrem Rechner gespeichert werden. Mit der Benutzung der Seite stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu.
Ok