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Sommerspektakel im Goethe-Institut

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Donnerstag, 22 Juni 2017 08:38

Vorstand beim Verein KUNST neu gewählt

Aktiv für Erhalt der Göttinger Kulturvielfalt

KUNST fordert endlich Entscheidungen beim Thema Stadthallensanierung, die Prüfung von Alternativlösungen und finanziellen Schadensausgleich für die davon betroffenen Einrichtungen!

In den vergangenen Jahren wurde die Sanierung der Stadthalle seitens der Verwaltung wie auch der Politik in Göttingen immer wieder vertagt, verzögert und die Folgeprobleme verdrängt. Auch Alternativen wie ein Neubau an gleicher Stelle oder gegenüber mit entsprechender Umfeldgestaltung wurden nie konsequent durchgerechnet und zu Ende gedacht. Nun stehen die betroffenen Kultureinrichtungen und Hallennutzer vor einem unlösbaren Dilemma, da die Stadthalle laut Aussagen der Verwaltung nicht mehr mit Notmaßnahmen weiterbetrieben werden kann und endgültig 2018 wegen Brandschutz- und Sicherheitsbestimmungen stillgelegt werden muss.

Obwohl Politik und Verwaltung über diese Probleme seit Jahren Bescheid wussten, ist nicht konsequent auf eine Lösung und notwendige Entscheidungen hingearbeitet worden. Ausbaden müssen dies nun das GSO, die Internationalen Händelfestspiele oder auch die GWG, auf die alle erhebliche Probleme zukommen werden.

In dieser Situation fordert der Verein KUNST e.V. endlich zügige Entscheidungen, klare Terminfestlegungen, die Prüfung von Alternativen, die Ermittlung der Folgekosten und auch finanzielle Hilfszusagen, damit der Schaden für die Betroffenen in Grenzen gehalten werden kann!

Deshalb wird die VertreterIn des Vereins KUNST im Kulturausschuss am 4.5. einen Dringlichkeitsantrag zu diesem Thema einbringen. Der Wortlaut ist wie folgt:

Donnerstag, 27 April 2017 17:22

Fördergelder übergeben

KUNST vergibt 14.500 Euro für Kulturprojekte, die sich mit dem Europa-Gedanken auseinandersetzen

Der Verein KUNST e.V. hatte im Herbst 2016 beschlossen, mit den Erlösen der KUNST-Gala 2017 Kulturprojekte zu fördern, die sich mit dem Europa-Gedanken auseinandersetzen.

Die Einrichtungen konnten bis Ende Feb. 2017 ihre Anträge beim Verein einreichen. Im März tagte eine ausgewählte Jury, die über insgesamt 13 Anträge mit einer Gesamthöhe von fast 115.000 Euro, davon 23.000 Euro bei KUNST beantragt, zu entscheiden hatte. Die Jury entschied, 11 Projekte ganz oder teilweise zu fördern.

Am 26.4. wurden den Trägern der geförderten Projekte im Apex die Fördergelder durch die Jurymitglieder Inge Mathes und Nils König vom KUNST-Vorstand übergeben.

Die Erlöse aus der KUNST-Gala werden als Fördergelder übergeben

Büchertisch-Anmeldungen ab sofort möglich

Thema: „Himmel, Sterne und Planeten“

Jetzt neu im Badeparadies Eiswiese, im Kulturwissenschaftlichen Zentrum und im Lern- und Studienzentrum der Universität sowie im Sartorius-Hauptwerk und im Sartorius College

Gesamter Erlös fließt in Kulturprojekte mit Flüchtlingen
Projekt-Anträge noch bis zum 15. Februar möglich
Aufruf, Gala-Karten für Flüchtlinge zu spenden

Bei der KUNST-Gala am 28. Februar 2016 treten über 130 KünstlerInnen kostenlos auf. Mit dem gesamtem Erlös der Gala werden Kulturprojekte und Projekte der kulturellen Bildung von Gruppen oder Einrichtungen gefördert, die Flüchtlingen die Möglichkeit der Begegnung und des Austausches untereinander und mit Kulturschaffenden eröffnen, um sich gemeinsam mit Kultur (Musik, Theater, Tanz, Film, Literatur, Bildende Kunst) in unterschiedlichster Weise auseinander zu setzen.

Antragsteller können alle Gruppen, Initiativen, Kulturschaffende, Kultureinrichtungen und Initiativen sowie Schulen, Vereine und Einrichtungen, die Flüchtlinge unterstützen, sein.

Die Anträge müssen bis zum 15. Februar 2016 gestellt werden. Bei Projekten von 2 oder mehr Partnern müssen alle Partner gemeinsam den Antrag einreichen. Für das beantragte Projekt muss eine Projektbeschreibung und eine Gesamtkosten- und Einnahmeaufstellung vorgelegt werden, die die bei KUNST beantragte Fördersumme enthält. Eine Doppelförderung von KUNST und aus dem so genannten städtischen „Sammeltopf“ für das gleiche Projekt ist möglich. Die maximale Fördersumme beträgt 2000 Euro.
Förderanträge sind schriftlich an den Verein KUNST, Herzberger Landstr. 4, 37085 Göttingen, zu richten.

Wer außerdem Flüchtlingen die Möglichkeit geben möchte, die Kulturvielfalt in unserer Stadt kennenzulernen, kann sich an einer Spendenaktion zur KUNST-Gala beteiligen. Mit einer Überweisung von 25 Euro (für einen Flüchtling) oder 100 Euro (für 5 Flüchtlinge) – hier sind vor allem Firmen angesprochen - auf das KUNST-Konto mit der IBAN DE62 2605 0001 0050 5892 17 bei der Sparkasse Göttingen und dem Stichwort „Flüchtlinge“ werden automatisch Karten reserviert, die das Göttinger Mitgrationszentrum dann an Flüchtlinge aus Göttinger Flüchtlings-unterkünften verteilt!


Der Verein KUNST e.V. wird im Jahr 2016 Kulturprojekte und Projekte der kulturellen Bildung von Gruppen oder Einrichtungen fördern, die Flüchtlingen die Möglichkeit der Begegnung und des Austausches untereinander und mit Kulturschaffenden eröffnen, um sich gemeinsam mit Kultur (Musik, Theater, Tanz, Film, Literatur, Bildende Kunst) in unterschiedlichster Weise auseinander zu setzen. Angesprochen werden neben den Kultureinrichtungen und Initiativen auch Schulen, Vereine und Einrichtungen, die Flüchtlinge unterstützen.
 
Die Förderung erfolgt aus den Erlösen der KUNST-Gala 2016, die am 28. Februar 2016 in der Stadthalle Göttingen stattfinden wird.
Antragsteller können alle Gruppen, Initiativen, Kulturschaffende, Kultureinrichtungen und Initiativen sowie Schulen, Vereine und Einrichtungen, die Flüchtlinge unterstützen, sein.

Die Anträge müssen von den Gruppen, Initiativen, Kulturschaffenden,  Kultureinrichtungen, Initiativen, Schulen oder Einrichtungen der Flüchtlingshilfe gestellt werden. Bei Projekten von 2 oder mehr Partnern müssen alle Partner gemeinsam den Antrag einreichen. Für das beantragte Projekt muss eine Projektbeschreibung und eine Gesamtkosten- und Einnahmeaufstellung vorgelegt werden, die die bei KUNST beantragte Fördersumme enthält. Eine Doppelförderung von KUNST und aus dem so genannten städtischen „Sammeltopf“ für das gleiche Projekt ist möglich. Die maximale Fördersumme beträgt 2000 Euro.

Förderanträge sind schriftlich bis zum 15. Februar 2016 an den Verein KUNST, Herzberger Landstr. 4, 37085 Göttingen, zu richten.

Freitag, 23 Oktober 2015 06:00

Neuer Vorstand beim Verein KUNST gewählt

Aktiv für Erhalt der Göttinger Kulturvielfalt

Der Verein KUNST e.V. hat kürzlich bei seiner Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Im Vorstand verblieben sind Anne Moldenhauer vom KAZ, Wilfried Arnold vom Kino Lumiere und Nils König, einer der KUNST-Gründer. Neu in den Vor-stand wurde Inge Mathes, Pressesprecherin des Deutschen Theaters, gewählt.

Der neue Vorstand wird sich auch weiterhin für den Erhalt der Kulturvielfalt in Göttin-gen einsetzen. KUNST e.V. vertritt inzwischen 25 Kultureinrichtungen und Initiativen. Der Verein bemüht sich um gute Kontakte zu den Vertretern der Stadtverwaltung und der Ratsfraktionen, aber auch zu den Göttinger Landtagsabgeordneten und der Lan-desregierung, um kontinuierlich über die Probleme der Kultureinrichtungen und der Kulturförderung zu informieren.
Mit der KUNST-Gala wird zum einen jedes Jahr die Qualität und Vielfalt der Göttinger Kulturszene präsentiert und zum anderen über die Erlöse aus dem Kartenverkauf und mit Hilfe von Sponsoren Kulturförderung mit jährlich wechselnden Schwerpunkten  betrieben.

„Da eine Reihe von Kultureinrichtungen von Kürzungen im Rahmen des Entschul-dungsprogramms der Stadt Göttingen betroffen sind, bemühen wir uns verstärkt um Sponsoring oder Patenschaften aus der Göttinger Wirtschaft und Unterstützung durch Fördermitgliedschaften,“ erklärte Nils König. Wer die Göttinger Kultur unterstützen möchte, kann sich jederzeit an den Vorstand wenden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Anlage: Foto des Vorstands:

Donnerstag, 02 Juli 2015 16:38

Ungewöhnliche Räume für Kunst

Aus den Erlösen der KUNST-Gala hat der Verein KUNST e.V. für 2015 eine Projektförderung ausgeschrieben, die Impulse setzen soll, „ungewöhnliche Räume für Kunst“ in Szene zu setzen.

Fünf Künstlerinnen und Künstler aus dem Künstlerhaus Göttingen haben in diesem Sinne „ungewöhnliche Räume für Kunst“ ausgewählt, die im Zusammenhang mit ihrer künstlerischen Arbeit zu verstehen sind und eine Erweiterung der Auseinandersetzung mit und über Kunst ermöglichen sollen.

Schon zuvor haben Künstlerinnen und Künstler aus dem Künstlerhaus in Ausstellungsreihen mit Kunst in den öffentlichen Raum gewirkt.

Mit dem aktuellen Projekt hofft das Künstlerhaus Göttingen, ein breiteres Interesse für Kunst zu wecken. "Wir freuen uns auf neugierige Besucher und anregende Diskussionen über die Kunst.", so die Veranstalter. Die "ungewöhnlichen Räume für Kunst" mit Vernissagen und Aktionen sind im Zeitraum vom 4. – 31. Juli 2015 in der Innenstadt und der nahen Umgebung von Göttingen zu sehen und zu erleben.

Den Flyer des Programms können Sie hier im Internet herunterladen.

Alle Termine der Ausstellungsreihe finden Sie hier.

Der Verein KUNST e.V. hat beschlossen, das ThOP im Jahr 2015 mit einer Summe von 3000 Euro finanziell zu unterstützen, um zumindest teilweise die erhöhten Aufwendungen des ThOP durch die Umlegungen der Aufführungen an verschiedene Orte in Göttingen wegen der andauernden Dacharbeiten im ThOP aufzufangen.

Die Planungen für die Dacharbeiten laufen, die entsprechende Ausschreibung wird momentan vorbereitet, so dass die Arbeiten nach den Planungen des Gebäudemanagements der Universität voraussichtlich im Juni beginnen können. Die Aufführungen müssen also weiterhin an verschiedenen wechselnden Spielorten durchgeführt werden. Zu den bisherigen Ausweichorten (ehemalige Notaufnahme, Aula am Waldweg und DT2) werden sicher auch noch andere hinzukommen, innerhalb und außerhalb der Universität.

Neben dem logistischen Aufwand kommen auf das ThOP deshalb zusätzliche Kosten für Transport, evtl. Raummieten und/oder Schließdienst zu. Neuanschaffungen im technischen Bereich bzw. Reparaturen der vorhandenen Ausstattung waren bereits nötig, um den Spielbetrieb zu gewährleisten (neue Dimmer, Reparatur kleinerer Defekte am mobilen Lichtpult etc.) und sind auch für die kommenden Monate zu erwarten.
Diese zusätzlichen Ausgaben müsste das ThOP komplett aus seinen Eintrittseinnahmen bestreiten.

Deshalb wird der Verein KUNST aus den Erlösen der diesjährigen KUNST-Gala das ThOP, das selbst Mitglied im Verein KUNST ist, finanziell mit 3000 Euro unterstützen!
„Wir hoffen, so dem ThOP in seiner Not ein bisschen helfen zu können und bitten die Universität, die Reparaturarbeiten zügig voran zu treiben, damit das ThOP schnellstmöglich wieder in seinen angestammten Räumen spielen kann!“ erklärte Nils König vom KUNST-Vorstand.

Anne Moldenhauer     Willi Arnold     Tobias Wolff        Nils König
(Vorstand des Vereins KUNST e.V.)

Donnerstag, 16 April 2015 12:09

KUNST fördert Kulturprojekte

KUNST vergibt 17.500 Euro für Kulturprojekte, die neue Kulturräume erschaffen

Der Verein KUNST e.V. hatte im Herbst 2014 beschlossen, mit den Erlösen der KUNST-Gala 2015 Kulturprojekte zu fördern, die neue Kulturäume schaffen oder alte in neuen Licht erscheinen lassen.

Die Einrichtungen konnten bis Ende Feb. 2015 ihre Anträge beim Verein einreichen. Im März tagte eine ausgewählte Jury, die über insgesamt 13 Anträge mit einer Gesamthöhe von fast 70.000 Euro, davon 22.000 Euro bei KUNST beantragt, zu entscheiden hatte. Die Jury entschied, 10 Projekte ganz oder teilweise zu fördern.

Am 15.4. wurden den Trägern der geförderten Projekte im Goethe-Institut die Fördergelder durch die Jurymitglieder  Beate Hofmann-Steinmetz vom Goethe-Institut und Nils König vom KUNST-Vorstand übergeben.

Liste der geförderten Projekte:

Andreas Düker    Konzertreihe Saitenwechsel    Parthenon-Saal des Archäologischen Instituts    1000 €
Boat People Projekt    Machine Head Theaterprojekt    Kinderzimmer    1500 €
Domino    Familientheaterfest Sommerbriese    Nicolai-Kirche und Umfeld    2000 €
Inst. f. Ethnologie Uni Göttingen    Theaterprojekt Baron von Asch    Ausstellungsräume des Ethnologischen Instituts    900 €
JT    Gastspiele  in der JVA    JVA Göttingen    2000 €
KAZ     Worüber das Gänseliesel mit Lichtenberg diskutiert  (Aktion)    Orte mitten in der Stadt    1800 €
Künstlerhaus    Ungewöhnliche Räume für Kunst – Installationen und Ausstellungen    Robert-Gernhardt-Platz, Mühlengraben, Hennekehütte,  Antiquariat,Sternwarte     2500 €
Kunstverein    Raumnahme – Ausstellungsgestaltung durch neue Gruppen    Seniorenheim, Soziokult. Zentrum, Verein Jugendhilfe    2000 €
Lit. Zentrum    Poetree-Lyrikfestival    Cheltenham-Park    2000 €
Schülerlesetage    Denkenswerte Leseorte    Bahnhofsmission, Polizeistation     1800 €
        Summe        17500

Gefördert werden Projekte aus den Sparten Theater, Literatur, bildende Kunst und Musik.
Der Verein KUNST wird mit einem eigenen Flyer auf die ungewöhnlichen Veranstaltungsorte aufmerksam machen.

Anne Moldenhauer     Willi Arnold     Tobias Wolff        Nils König
(Vorstand des Vereins KUNST e.V.)

Montag, 26 Januar 2015 17:59

Auf den Punkt gebracht

Die 14. KUNST-Gala in der Stadthalle

Für die neuen Intendanten des Deutschen und des Jungen Theaters war es die erste KUNST-Gala – und sie durften sofort „ran“ – beide moderierten gemeinsam die 14. KUNST-Gala in der Göttinger Stadthalle.

Gut gelaunt führten sie durch das dicht gedrängte und abwechslungsreiche Programm. Sie überzeugten immer dann, wenn sie ihre Texte nicht von den Moderationskärtchen abgelesen haben sondern frei gesprochen haben. So war zum Beispiel zu erfahren, dass beide von der Vielfalt der Kultur in Göttingen ganz besonders beeindruckt sind.

Das ist auch in der Tat etwas ganz Besonderes. Und dann auch noch in der Form, dass die großen wie die kleinen Kultureinrichtungen sich selbst im Verein KUNST zusammengetan haben. Das hat ihnen die Nutzung zahlreicher Synergien eingebracht – zum Beispiel einen beratenden Sitz im Kulturausschuss des Rates.

Einmal im Jahr treffen sich die KUNST-Mitglieder öffentlich zu ihrem Familienfest in der Stadthalle. Alle treten ohne Gage auf, so dass Geld in die KUNST-Kasse kommt. Dieses Geld wird für bestimmte Kulturprojekte als Unterstützung genutzt. Im vergangenen Jahr wurden zahlreiche Projekte unterstützt, die sich das Thema „Inklusion“ vorgenommen hatten. Und in diesem Jahr werden Projekte zum Thema „Kultur an neuen Orten“ gesucht. Dafür steht die Rekordsumme von ca. 20.000 Euro zur Verfügung.

Dass das auch in diesem Jahr wieder vor vollem Haus geklappt hat, liegt nicht nur an der guten Idee, sondern auch der guten Umsetzung, die Nils König und sein Team wieder einmal gelungen ist. Dabei sind sie durchaus neue Wege gegangen, nicht nur bei der Wahl der Moderatoren.

Erstmals gab es kein „Vorprogramm“ im Foyer. Dafür gab es eine fast einstündige Pause mit Programm im Foyer. Eine überaus gelungene Idee – auf sechs Bühnen traten Duos ganz unterschiedlicher Art auf und unterhielten das Publikum, das sich nebenbei auch miteinander unterhielt. So wurde das lange Vollprogramm im Saal auf angenehme Art unterbrochen. Dabei war dieses Hauptprogramm keineswegs zu lang: von der Klassik (Duo Kundirenko/Bartha) und Operngesang (Ulrike Schneider als Hauptdarstellerin in der Händel-Oper Agrippina) über Bewegung (Carmina burana mit der Ballettschule art la danse und der Tuchfühlung mit den KAZ-Akrobaten bis hin zum Theater mit Kostproben aus aktuellen Inszenierungen des Jungen und des Deutschen Theaters. Das war kurzweilig, abwechslungsreich und alles auf hohem Niveau.

Das Publikum ging begeistert mit. Und das ist wirklich etwas ganz Besonderes: die vielfältige Kultur in Göttingen schafft es, die Göttingerinnen und Göttinger quer durch alle Stilrichtungen zu begeistern. Ob Hochkultur, Soziokultur, ob E- oder U-Musik, ob laut oder leise, ob abendländisch oder orientalisch: in Göttingen gibt es für all das sowohl Publikum als auch die passenden Einrichtungen. Danke KUNST, dass das einmal im Jahr in dieser Form auf den Punkt gebracht wird.

Montag, 26 Januar 2015 09:20

Kultureinrichtungen brauchen Sicherheit!

Diskussion um das KuQua wird von KUNST e.V.kritisch begleitet!

Bei der gestrigen KUNST-Gala in der Göttinger Stadthalle (Bericht folgt), gab der Vorstand des Vereins KUNST e.V. eine Erklärung zur Diskussion und Finanzierung des Kunstquartiers "KuQua" ab:

Der Verein KUNST begrüßt die Aussagen des neuen OB Rolf Georg Köhler, das die Göttinger Kultureinrichtungen keine Kürzungen wegen der Finanzierung des geplanten Kunst-Quartiers (KuQua) durch die Stadt zu befürchten haben. Aus Sicht des Vereins ist für die Göttinger Kultureinrichtungen auf mittlere Sicht trotzdem mit einer Verschlechterung der finanziellen Unterstützung zu rechnen, da durch das Entschuldungshilfeprogramm (EHP) die Ausgaben für freiwillige Leistungen auf 3,24 % des Haushalts gedeckelt sind. Dies führt unwillkürlich dazu, dass nur Einrichtungen wie das DT oder das GSO, in deren Zuschussverträgen feste Steigerungsraten verankert sind, abgesichert sind, während für die kleineren Kultureinrichtungen und Initiativen nur ein kontinuierlich kleiner werdender Betrag übrig bleibt. Wir freuen uns sehr über die von der Stadt zugesagten Zuschusserhöhungen zur Erfüllung der Mindestlohnanforderungen bei Kultureinrichtungen wie musa, KAZ, Künstlerhaus oder Lumiere und anderen. Eine mittelfristige Sicherheit ist damit leider nicht gegeben. Auch das Junge Theater ist trotz seines für 4 Jahre gesicherten Zuschusses nicht gerettet, weil die damit verbundenen Kürzungen von 40.000 Euro nur in diesem Jahr seitens der Stadt ausgeglichen werden!

Vor diesem Hintergrund beobachtet der Verein KUNST die Diskussion um die Finanzierung des geplanten KuQua mit großem Interesse, aber auch mit Sorge. Das KuQua kann eine Bereicherung mit großer überregionaler Strahlkraft für Göttingen werden. Grundvoraussetzung dafür ist allerdings, dass das zu erstellende Konzept durchdacht und gerade im Hinblick auf die entstehenden Kosten überzeugend und belastbar ist. Dies scheint uns auf Basis der vorliegenden Informationen noch nicht gegeben. Aus Sicht des Vereins ist dafür im Vorfeld außerdem eine breite Diskussion über Auftrag, Partner und Kooperationen notwendig. So sollten z.B. der Kunstverein und die Universität, möglicherweise auch die Kunsthalle in Duderstadt einbezogen werden, um Kooperationen zu schaffen und Synergien zu nutzen. Auch das Land Niedersachsen sollte bei der Finanzierungsplanung einbezogen und weitere Zuschussmöglichkeiten (z.B. EU) geprüft werden.

Als höchst bedenklich sehen wir die diskutierte Kürzung bei Städtischem Museum und Stadtarchiv zugunsten des KuQua. Für uns sind derzeit weder für das KuQua noch für den langfristigen Betrieb von Museum und Archiv belastbare Konzepte erkennbar. Wir halten diese allerdings für unerlässlich, bevor Entscheidungen über Umverteilungen im Haushalt gefällt werden. Museum und Archiv tragen erheblich zur Reflektion und Identifikation der Stadt bei und haben es verdient, dass Bürger und Rat über Funktion, Anforderungen und finanzielle Ausstattung eine ernsthafte und kritische Diskussion über die zukünftige Ausrichtung führen. Sie dürfen nicht zum Steinbruch für andere Einrichtungen missbraucht werden.
Die Stadt steht vor großen Herausforderungen, die mittelfristig eine Gefahr für die kulturelle Vielfalt der Stadt bedeuten können. Dazu zählt auch der große Sanierungsbedarf  bei städtischen Spielstätten wie dem Deutschen Theater, dem Ottfried-Müller-Haus oder der Stadthalle.

Wir fordern eine breite Diskussion mit Einbeziehung aller Kulturträger, bevor Rat und Verwaltung entscheiden oder gar vollendete Tatsachen schaffen und bieten ausdrücklich unsere konstruktive Unterstützung an.

Nils König, Willi Arnold, Tobias Wolff und Anne Moldenhauer.
Für den Verein KUNST e.V.

Samstag, 10 Januar 2015 11:17

Guck mal, Kunst

Ausstellung im Rahmen der KUNST Gala 2015

Zur Eröffnung der Ausstellung sprach Tina Fibiger die Einführung, die Sie hier im Wortlaut nachlesen können.

Herzlich willkommen im Foyer der Stadthalle, zur Einstimmung auf die KUNST Gala 2015.

Die bildende Kunst spielt immer mit rein in das Gala Programm und in die Performance von Musikern und Tänzern,  Theatermachern und Kabarettisten. Auch sie arbeiten ja mit Farben und  Lichteffekten, wenn sie Ideen gestalten,  wenn sie Gedankenbilder und Fantasien in der Korrespondenz von Klang, Bewegung, Sprache  und Bedeutung in uns ansprechen Aber für das, was auf der Leinwand und auf Papier zur Sprache kommt oder in Skulpturen und Installationen, braucht es nun mal intimere  Wahrnehmungs- und Erlebnisräume als die Dimensionen der Stadthallenbühne. Und natürlich auch andere Darstellungsformen, wie eben hier die klassische Galeriewand.

Spontan ließe sich das Motto der Ausstellung, Guck mal, Kunst jetzt wunderbar auf die Galabesucher übertragen. Los Leute, guckt und staunt, was Komödianten, Clowns und Kabarettisten  in Göttingen so alles auf die Beine stellen, wie unterhaltsam ein Abstecher in die Klassik sein kann und wie großartig der sich an diesem Abend auch mit Pop und Jazz Arrangements verträgt oder mit einer Hip Hop Performance. Aber heute Abend und in den nächsten Wochen bis zum großen Gala Event am 25. Januar geht es weniger um das bequeme Angucken und Genießen  sondern um das, was daraus folgen kann.

Das Motto Guck mal, Kunst enthält nämlich eine  schöne Aufforderung für die Welt der bildenden Kunst:  Mach mal Kunst, lass Dich von Leinwandgeschichten und Objekten auch schöpferisch inspirieren und berühren. Frag diese scheinbar fremde Formsprache, ob sie  mit Dir redet. Mach Dir Deinen eigenen Reim darauf. Finde etwas ganz Persönliches von Dir in einer Ansammlung von Farbsequenzen und Materialcollagen und erzähle anderen davon.

Guck mal, Kunst klingt hier natürlich auch viel spannender als das pädagogische Logo, das hinter dieser Ausstellung lauert: Mit dem Konzept der „handlungsorientierten Kunstvermittlung“. Nach einer Reihe von Gala Galerien mit Göttinger Künstlergemeinschaften sind heute die Akteure an der Reihe, die all die vertrauten Kunstbarrieren und möglichen Stolperfallen kreativ und spielerisch aushebeln und demonstrieren,  wie das mit Workshops, Ausstellungsbesuchen und Aktionen für Kinder und Jugendliche gelingt. Hier engagiert sich der Kunstverein im Bündnis mit dem Künstlerhaus Verein und der Kinder+ Kunst Galerie von Ute Wieder in  einer Vielzahl von Projekten.

Wir erleben diese Projekte  heute in dieser ganz besonders aufmunternden Gemeinschaftsausstellung, die vor allem von Kunstbegegnungs- und Vermittlungsabenteuern erzählt.

Bleiben wir noch einen Moment bei der Aufforderung Guck mal, Kunst: So ganz ungezwungen, unakademisch, ohne den klassischen Einführungsvortrag zur möglichen Rezeption der ausgestellten Arbeiten, ihrem zeitgenössischen Bedeutungskontext und was sich da noch alles an Anhalts- und Fixpunkten zum Verständnis anbietet.

Stellen Sie sich vor, sie würden bei einer Vernissage mit solchen Fragen konfrontiert, wie sie die Kunstvermittler gerne stellen: Was macht ein bewegtes Bild aus?  Besteht Kunst aus dem Objekt oder mehr dem Prozess? Ist sie Material oder eine Spur? Kann man  das flüchtige Moment der Bewegung überhaupt in Bild und Farbe festhalten?

Die meisten von uns kämen bei den Antworten vermutlich ins Stottern  und würden sich nach klugen Formulierungen sehnen, anstatt  jetzt einfach spontan drauf los zu fantasieren und zu assoziieren.

Da haben die jungen Kreativen bereits als Kunstbetrachter dem erwachsenen Kunstbetrachter einiges voraus. An Unbefangenheit, an  unmittelbarer Neugier und an  Experimentierfreude. Darauf vertrauen auch  die Projekte, die Carola Gottschalk beim Kunstverein betreut, Georg Hoppenstedt für den Künstlerhaus e. V und Ute Wieder in ihrer Kinder + Kunst Galerie.

Das kreative Staunen beginnt bei Wieder schon im Krabbelalter: Wenn sich Krippenkinder eine Ausstellung auch mal auf allen Vieren  erschließen und die Schatten verfolgen, die eine Skulptur hinterlässt. Oder wenn sie sich dazu  bewegen und sich in der Galerie mit den Arbeiten von Kirstine Roepstorff Gestalten und Figuren  vorstellen und nachnahmen. Spannend sind ja vielleicht auch die vielen Linien, die sich in alle Richtungen verzweigen, um damit weiter zu forschen. Vor allem, wenn dann eine bunte Sammlung von Materialien zur Verfügung steht.

Nicht nur Buntstifte, Papier und Farbe, sondern auch ganz  alltägliche, überaus faszinierende  Requisiten, die sich auftürmen lassen,  zerschnippeln, verkleben oder einfach miteinander kombinieren: Strohhalme und Zeitungsausschnitte,  glänzende Folien und Kabelreste, ein Stück Stoff oder ein Stein.
Anfassen ist hier ganz wichtig, sich die künstlerische Welt auch berührbar zu machen und quasi handgreiflich ein Gefühl dafür zu entwickeln, was da kratzt und weich anmutet, uneben oder störrisch  und dann so viel Spaß macht, dass man damit was Eigenes anstellen möchte: Jetzt ein Objekt bauen oder einen Kreisel über das nasse Farbdurcheinander wirbeln zu lassen, dass es munter spitzt und kleckert.

Man kann sich vorstellen, wie turbulent es auch bei den Treffen des Kinder-Kunst Clubs im Gewölbekeller des Künstlerhauses zugeht. Dann auch im Sommer draußen, wenn bei den Workshops von Georg Hoppenstedt neben, Pinseln, Stöckchen, Schwämmchen und geknülltem Papier eben auch der Kreisel zum Einsatz kommt.

Vielleicht erinnern Sie sich ja an die ein oder andere Ausstellung, die in den Fotomotiven  von Werkstattabenteuern und kreativen Kommentaren anklingen. An die Skulpturen von Nicolai von Magnus,  die Objektkunst von Madeline Stillwell oder die Arbeiten von  Nevon Allerdag im Alten Rathaus, die sie jetzt unter dem Motto „Guck mal, Kunst“ noch mal ganz neu entdecken können. Zum Beispiel mit den Aufnahmen, die an die Fotoserie „Best Friends“ anknüpfen, mit T-Shirts die aus gemeinsamen Collagen entstanden und neben Freundschaften auch von  modischen Gemeinsamkeiten und Gegensätzen erzählen und von der Suche nach einem eigene Stil.

So offen und vielstimmig lesbar die jungen Kreativen mit Gips umgehen, um Masken und Gesichter zu imaginieren, schräge Blicke und Faltenköpfe, nehmen sie auch die Begegnung mit den Figuren von Ernst Eidmann an. Die bilden nun fröhlich collagierte Banden aus geometrischen Formen und ecken gut gelaunt an.  Schöpferisch gestaunt  und erkundet wurde oft auch gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern: Wie etwa im Gespräch mit Madeline Stillwell über bewegende  Formen, Muster und Materialien, das zu einer Sammlung fantastischer Kreationen führte: Auch mit abgewrackten Toastern, einer Fernbedienung, wo Kabel und Schnüre ihre Kreise ziehen und Farbreste eigenwillig schimmern ohne dass nach einer zentralen Bedeutung gefahndet werden muss.

Es geht um Entstehungsprozesse, was einem dabei an Ideen und Assoziationen den Sinn geht, wie sie in ihrem Verlauf überraschen und  die eigene  Stimmung widerspiegeln. Und da ist auch jede Frage zulässig, was gefällt mir, was bewegt mich und was verstehe ich jetzt überhaupt nicht, um genau diese Zwänge nicht aufkommen zu lassen, die den offenen Blick verstellen.

Natürlich haben gerade Kinder einen unverstellteren Blick auf künstlerische Felder. Das weiß jeder Schauspieler, wenn er vor seinem Nachwuchspublikum steht. Das zappelt und nörgelt sofort, wenn es auf der Bühne langweilig wird. Anders würden vermutlich junge Ausstellungsbesucher auch  nicht reagieren, wenn sie nur aufmerksam zuschauen müssten.

Sie wollen umso mehr angesprochen und bewegt werden, auch gerade weil sie ansprechbarer sind und beweglicher als der erwachsen Betrachter. Wie oft denkt der über die Form von Tönen nach und den Geschmack einer Melodie?

Oder dass Geräusche auch ein Muster bilden können, ein Ornament oder einen bunten Farbteppich und dass unsere Umgebung keineswegs nur streng funktional betrachtet werden muss.

Und wie unternehmungslustig  mag der wohl auf eine Galerie von Kalebassen reagieren, wie sie im weißen Saal von der Decke hängen und auch den Boden mit Geräuschen und Klängen bevölkern. Die Kids haben dieser Kalebassen auf ihre Weise noch ganz anders und bildhaft zum Schwingen gebracht, mit bunt gefleckten Schallwellen. Sie haben mit den ledernen Häuten experimentiert und Dinge in Klangkörper verwandelt.

In der Kunst  bekommt die Dingwelt ihr Eigenleben. Sie erscheint nicht nur wandelbar und veränderbar. Sie ist es auch, sobald ein bisschen kreative Unbefangenheit ins Spiel kommt.  Dann wird eben in einer Geschichte nach dem Buchstaben Z gefahndet, Und warum soll aus der Form des Buchstabens nicht ein Tier entstehen und sei es eine Ente, die kein rundliches Gefieder bekommt, sondern ein paar Zacken.

Nebenbei macht ja die Geschichte um  Klara Knusper und ihre geizig zusammen gehaltenen Wintervorräte auch noch Spaß. Was sich unter dem Motto Guck mal, Kunst ebenfalls entdecken lässt, sind auch die vielen Unternehmungen mit Kindern und  Jugendlichen, die in Schulen und Kindergärten zum kreativen Alltag gehören.  Requisiten wie ein Atelierkoffer, das „Mal mir Mal“ Atelier in der Erich Kästner Schule, der Kinder-Künstler-Dialog der „Leinepiraten“ mit der Künstlerin Marion Bergmann, das Engagement der jungen „Kunst Scouts“  oder das Ausstellungsprojekt an  der BBS 3 und die
Arbeiten mit Gesichtscollagen.

Auch mit dem Schreiben und Kommentieren von Kunst wurde experimentiert, geforscht und nachgedacht und über die Frage, wie man andere Kunstbetrachter für seine Entdeckungen und Fantasien begeistern kann. Das Bild des Monsters vom Kinder-Kunst-Club wäre sicherlich auch ein toller Stoff für eine Geschichte. Wunderbar fantasieren ließe  sich ebenso über den „Salat im Gruseltal“ und den Paradiesvogel. Mindestens so schön wie über die vielen bunten Hände, die wilden Farblandschaften und die Lieblingstiere, die so gern gemalt werden oder über die vielen Objekte, die bereits als Fotomotive faszinieren und im Original vermutlich noch vielmehr.

Eine tolle Ermunterung, mal anders zu gucken, offener, neugieriger oder wie auch immer, ist auch die Aufnahme der junge Kreativen, wie sie da durch eine Papierröhre spähen. Und warum nicht mal bücken und hinter die Leinwand linsen, ob sich da noch etwas verbirgt ohne dass es gleich zu tiefsinnigen Expertisen über das Werk kommen muss.

Es geht bei der pädagogischen Formel von der handlungsorientierten Kunstvermittlung natürlich auch um die Ausstellungsbesucher der Zukunft, die sich hier ungezwungen an Inhalte und Ausdrucksformen herantasten. Vor allem aber geht es darum, sie auch in ihrer Offenheit zu stärken und ihrem Verständnis für schöpferische Prozesse, wie sie das Leben inspirierend bereichern: Auch mit Blick auf  eigene Vorlieben und Interessen, die sich ja auch
immer wieder neu entwickeln, verändern und reifen können.

Guck mal, Kunst ist dann auch die Aufforderung an uns, die Göttinger Kunstszene weiterhin neugierig und aufgeschlossen zu betrachten,  immer wieder mutige Abstecher zu riskieren ohne sich gleich in mögliche Bedeutungszusammenhänge zu stürzen sondern erst mal in ein kreatives Neuland.

14. KUNST-Gala am 25. Januar 2015: fast 100 KünstlerInnen aus zahlreichen Göttinger Kultur-Einrichtungen an einem Abend auf der Bühne!

Die KUNST-Gala ist wohl die außergewöhnlichste Kulturveranstaltung in der Region: am Sonntag, 25. Januar 2015 ab 18 Uhr treten fast 100 KünstlerInnen aus zahlreichen Göttinger Kultur-Einrichtungen wie dem Deutschen Theater, dem Göttinger Symphonie Orchester, den Internationalen Händel-Festspielen, dem Jungen Theater, der Musa, dem KAZ, dem Literarischen Zentrum, der Schülerlesetage oder von Art la Danse an einem Abend auf der Stadthallen-Bühne auf! Musik verschiedener Stilrichtungen, Theater, Tanz, Literatur, Akrobatik und mehr: das alles gibt es bei der Göttinger Kunst-Gala zu sehen und zu erleben!

Viele Highlights werden zu erleben sein: die Ballett-TänzerInnen von art la danse zeigen Ausschnitte aus der neuen Produktion „Carmina Burana“ von Carl Orff und das Deutsche Theater Ausschnitte aus „X-Freunde“ von Felicia Zeller. Die KAZ-Akrobaten werden mit einer ausgefallenen Choreographie begeistern und ein ungewöhnliche Performance der Schülerlesetage mit Literatur, Tanz und Musik wird ebenso zu erleben sein wie der Auftritt der 1. Konzertmeisterin des GSO, Natalie Kundirenko begleitet von der Pianistin Julia Bartha. Die Bands Front Porch Picking und Rahalla und die Sängerin Christiane Eiben werden ganz unterschiedliche musikalische Akzente setzen. Vom Literarischen Zentrum kommen die SiegerInnen des regionalen Schüler-Poetry Slam, das Ensemble des Jungen Theaters wird zu einer Band, die Meisterwerke und Biographien der Forever-27-Club-Members spielen wird.

„Special Guest“ mit einem längeren Auftritt wird die großartige Mezzosopranistin Ulrike Schneider vom Staatstheater Kassel sein, die auch die Hauptrolle in der diesjährigen Händel-Oper „Agrippina“ singen wird.
Im neuen Foyer-Programm mit Sektempfang spielen 6 Duos, die mal klassisch, mal popig oder jazzig daherkommen. Anton Säckl und Matthias Mauerer bieten klassische Klarinetten-Duette, Ju Hyeon Lee und Seon Hwa Choi aus dem Goethe-Institut interpretieren Brahms an Flügel und Violine, Karin Bender mit Begleitung und Nathalie & Hendrik singen Popsongs mit Gitarrenbegleitung, Joachim Gückel an der Posaune jazzt mit seinem Partner und die beiden Ausnahmegitarristen Peter Funk & Herbert Wegener  präsentieren einen Gute-Laune-Mix auf Steelstring- und Resonatorgitarren.

Alle KünstlerInnen treten wie jedes Jahr ohne Gage auf. Dank zahlreicher Sponsoren wird der gesamte Erlös aus den Eintrittsgeldern sowie alle zugesagten Spenden wieder in die Göttinger Kulturförderung fließen. Bisher konnten durch die Erlöse der KUNST-Aktion und von 13 Galas über 250.000 Euro an mehr als 150 Projekte vergeben werden! Aus den diesjährigen Erlösen werden Projekte gefördert, die neue Kulturräume schaffen oder alte Räume in neuem Licht erscheinen lassen.

Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufstellen mit Reservix-Anschluss in Göttingen (z.B. Göttinger Tageblatt, Touristbüro Altes Rathaus, Blick Ticketservice, Deutsches Theater, ET Ticketservice) und auch außerhalb Göttingens! Und natürlich direkt hier online im Kulturbüro Göttingen.

Freitag, 28 November 2014 07:49

KUNST-Gala: Erlöse für neue Kunsträume

KUNST fördert aus dem Erlös der KUNST-Gala 2015 Kulturprojekte, die neue Kunsträume schaffen

Der Verein KUNST e.V. wird im Jahr 2015 Kulturprojekte fördern, die neue Kulturräume schaffen. Voraussetzung ist, dass die Projekte in Räumen stattfinden, die bisher nicht von der Antrag stellenden Institution als Spielstätte genutzt wurden bzw Projekte, die bestehende Spielstätten in einer ungewohnten Perspektive präsentieren.

Die Förderung erfolgt aus den Erlösen der KUNST-Gala 2015, die am 25. Januar 2015 in der Stadthalle Göttingen stattfinden wird.
Antragsteller können alle Gruppen, Initiativen, Kulturschaffende, Kulturvereine oder Kultureinrichtungen sein, die solche Projekte durchführen oder betreuen.

Die Anträge müssen von den Gruppen, Initiativen, Kulturschaffenden, Kulturvereinen oder Kultureinrichtungen gestellt werden. Bei Projekten von 2 oder mehr Partnern müssen alle Partner gemeinsam den Antrag einreichen. Für das beantragte Projekt muss eine Projektbeschreibung und eine Gesamtkosten- und Einnahmeaufstellung vorgelegt werden, die die bei KUNST beantragte Fördersumme enthält. Eine Doppelförderung von KUNST und aus dem so genannten städtischen „Sammeltopf“ für das gleiche Projekt ist möglich. Die maximale Fördersumme beträgt 2000 Euro.

Förderanträge sind schriftlich bis zum 15. Januar 2015 an den Verein KUNST, Herzberger Landstr. 4, 37085 Göttingen, zu richten.

14. KUNST-Gala am 25. Januar 2015:

fast 100 KünstlerInnen aus zahlreichen Göttinger Kultur-Einrichtungen an einem Abend auf der Bühne!

Der gesamte Erlös dient der Kulturförderung!

Die KUNST-Gala ist wohl die außergewöhnlichste Kulturveranstaltung in der Region: am Sonntag, 25. Januar 2015 ab 18 Uhr treten fast 100 KünstlerInnen aus zahlreichen Göttinger Kultur-Einrichtungen wie dem Deutschen Theater, dem Göttinger Symphonie Orchester, den Internationalen Händel-Festspielen, dem Jungen Theater, der Musa, dem KAZ, dem Literarischen Zentrum, der Schülerlesetage oder von Art la Danse an einem Abend auf der Stadthallen-Bühne auf! Musik verschiedener Stilrichtungen, Theater, Tanz, Literatur, Akrobatik und mehr: das alles gibt es bei der Göttinger Kunst-Gala zu sehen und zu erleben!
Alle KünstlerInnen treten wie jedes Jahr ohne Gage auf. Dank zahlreicher Sponsoren wird der gesamte Erlös aus den Eintrittsgeldern sowie alle zugesagten Spenden wieder in die Göttinger Kulturförderung fließen. Bisher konnten durch die Erlöse der KUNST-Aktion und von 13 Galas über 250.000 Euro an mehr als 150 Projekte vergeben werden! Aus den diesjährigen Erlösen werden Projekte gefördert, die neue Kulturräume schaffen oder alte Räume in neuem Licht erscheinen lassen.

Die KUNST-Gala selbst bekommt ein neues Gewand. Das 2-teilige Programm auf der großen Bühne wird durch einen Sektempfang im Foyer unterbrochen, bei dem nach einer gemeinsamen musikalischen Begrüßung 6 Duos auf 6 Bühnen Duette unterschiedlicher musikalischer Stilrichtungen spielen werden. Neu ist auch ein „Special Guest“, der im Rahmen des Bühnenprogramms einen längeren Auftritt haben wird.
Viele Highlights werden zu erleben sein: die Ballett-TänzerInnen von art la danse zeigen Ausschnitte aus der neuen Produktion „Carmina Burana“ von Carl Orff und das Deutsche Theater Ausschnitte aus „X-Freunde“ von Felicia Zeller. Die KAZ-Akrobaten werden mit einer ausgefallenen Choreographie begeistern und ein ungewöhnliche Performance der Schülerlesetage mit Literatur, Tanz und Musik wird ebenso zu erleben sein wie der Auftritt der 1. Konzertmeisterin des GSO, Natalie Kundirenko begleitet von der Pianistin Julia Bartha. Die Bands Front Porch Picking und Rahalla und die Sängerin Christiane Eiben werden ganz unterschiedliche musikalische Akzente setzen. Vom Literarischen Zentrum kommen die SiegerInnen des regionalen Schüler-Poetry Slam, das Ensemble des Jungen Theaters wird zu einer Band, die Meisterwerke und Biographien der Forever-27-Club-Members spielen wird.

Die Duos im Foyer kommen klassisch, popig oder jazzig daher: Anton Säckl und Matthias Mauerer bieten klassische Klarinetten-Duette, Ju Hyeon Lee und Seon Hwa Choi aus dem Goethe-Institut interpretieren Brahms an Flügel und Violine, Karin Bender mit Begleitung und Nathalie & Hendrik singen Popsongs mit Gitarrenbegleitung, Joachim Gückel an der Posaune jazzt mit seinem Partner und die beiden Ausnahmegitarristen Peter Funk & Herbert Wegener  präsentieren einen Gute-Laune-Mix auf Steelstring- und Resonatorgitarren.

„Special Guest“ mit einem längeren Auftritt wird die großartige Mezzosopranistin Ulrike Schneider vom Staatstheater Kassel sein, die auch die Hauptrolle in der diesjährigen Händel-Oper „Agrippina“ singen wird.

Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufstellen mit Reservix-Anschluss in Göttingen (z.B. Göttinger Tageblatt, Touristbüro Altes Rathaus, Blick Ticketservice, Deutsches Theater, ET Ticketservice) und auch außerhalb Göttingens!

1. Preis an Jan Peter Pfuhlmann

Beim Wettbewerb „Stadthalle meiner Träume“ des Vereins KUNST e.V. hat die Jury am 17.6.2014 alle Beiträge begutachtet und über die Preisvergabe entschieden.

Die 31 Beiträge wurden unter den Aspekten Funktionalität, städtebauliche Eingliederung, äußere Gestaltung, Umgang mit der Bausubstanz, Energie und Ökologie sowie Visionen im Hinblick auf kulturelle Möglichkeiten und Nutzungskonzepte geprüft und bewertet, wobei sich die meisten Beiträge erwartungsgemäß nur mit Teilaspekten beschäftigt haben. In die engere Wahl kamen 10 Beiträge und 3 Schülerbeiträge.

Die Jury, in der der Architekt Hansjochen Schwieger, Pro City Vorstand Phillip Bremer, sowie Lia Eastwood, Carola Gottschalk, Johanna Meyer, Nils König und Tobias Wolff vom Verein KUNST vertreten sind, war überrascht von der Vielfalt und dem bunten Mosaik der Ideen in den Beiträgen und das breite Altersspektrum der TeilnehmerInnen. Die meisten Beiträge schlagen einen Erhalt der alten Halle mit Umgestaltungen oder Anbauten vor. Dazu kommen Beiträge, die sich einen Neubau am alten Ort oder direkt gegenüber auf dem Parkplatz wünschen. Ein Beitrag wünscht einen Neubau hinter der Lokhalle.

Das Unwetter in der Nacht vom 10. auf den 11.06. brachte den desolaten Zustand der Göttinger Kulturimmobilien sehr eindrücklich ans Licht: So musste die letzte Vorstellung der Oper „Faramondo“ der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen im Deutschen Theater in Göttingen abgebrochen werden.

Durch einen massiven Wassereinbruch auf der Seitenbühne waren neben den produktionsbeteiligten Künstlern die technische Anlagen und die Bühnendekoration gefährdet. Der Bühnenbereich des DT sowie die Treppenhäuser im Anbautrakt wie auch die Tiefgarage und Werkstätten im Erweiterungstrakt waren durch den Wassereinbruch durch Wände und Decken ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Durch die Vorfälle des gestrigen Abends wird der massive Investitionsstau der vergangenen Jahre offenbar.

Göttinger Kulturschaffende fordern schlüssige Konzepte

Der Verein Kunst e.V. begrüßt den Abbruch der Verkaufsverhandlungen mit dem Bielefelder Galeristen Natan Koch über die städtischen Immobilien Bürgerstraße 13 (Baptistenkirche) und 15 (ehemalige Voigtschule). „Da der Verkauf offensichtlich gescheitert ist, sollte ein neuer Oberbürgermeister den Neustart nutzen, das Entwicklungspotential des zentral gelegenen Gebäudekomplexes nochmals zu prüfen.“ erklärten die KUNST-Vorstände Nils König, Anne Moldenhauer, Wilfried Arnold und Tobias Wolff. „Die Situation war verfahren. Der Verhandlungsstop war der richtige Befreiungsschlag.“

Mittwoch, 23 April 2014 08:49

Stadthallen-Ideenwettbewerb verlängert

Erste Vorschläge eingegangen!

Die Abgabefrist für den von KUNST e.V. ausgerufenen Ideenwettbewerb „Die Stadthalle meiner Träume“ wird verlängert auf den 23.5.2014. Es gibt bereits die ersten Wettbewerbsbeiträge, die bei KUNST e.V. eingegangen sind; weitere sind schon angekündigt. Neben einer Fotokollage eines 10-jährigen Jungen gibt es z.B. den Vorschlag des Neubaus der Halle auf dem Parkplatz gegenüber mit der Integration mehrerer Kultureinrichtungen wie dem GSO, den Händelfestspielen und anderer, wobei ein Weiterbetrieb der alten Stadthalle während der Bauphase möglich wäre. Weiter gibt es Vorschläge für Anbauten vor und links neben der alten Halle. Ein Vorschlag wünscht die Aufwertung der Akustik zu einer Konzerthalle und die Integration von Räumlichkeiten für freie Theatergruppen.

Montag, 25 November 2013 08:55

13. KUNST-Gala am 9. März 2014

Vorverkauf hat begonnen!

Die KUNST-Gala 2014 findet am 9. März 2014 wie immer in der Göttinger Stadthalle statt. Zum 13. Mal steigt nun schon dieses kulturelle Großereignis, bei dem wie immer alle beteiligten Künstler kostenlos zugunsten der Göttinger Kulturförderung auftreten.

Der Vorverkauf für die Gala hat begonnen!

KUNST-Gala am 9.3.2014

Der Verein KUNST e.V. wird im Jahr 2014 Kulturprojekte fördern, die im Sinne der Inklusion gemeinsam von  Menschen ohne und mit Behinderungen bzw. mit speziellem Förderbedarf durchgeführt werden.
Die Förderung erfolgt aus den Erlösen der KUNST-Gala 2014, die am 9. März 2014 in der Stadthalle Göttingen stattfinden wird.

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