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Dienstag, 14 November 2017 09:08

Festlich und frisch

Die Corvinuskantorei unter neue Leitung im Festkonzert zum Kirch-Jubiläum

Freitag, 19 Mai 2017 19:32

Halleluja!

Aufführung des „Messias“ von Unichor, Barockorchester und Solisten

Montag, 30 Januar 2017 12:48

Mit Bravour gespielt

Zwei vom Komponisten unvollendete Werke führten Universitätschor und -orchester zum Semesterabschluss auf. Diese Zusammenstellung hatte ihren eigenen Reiz, auch wenn Mozarts Requiem ergänzt und vervollständigt wurde – zur Aufführung kam die Fassung von Joseph Eybler und Franz Xaver Süßmayr. Das Universitätsorchester unter Leitung des Akademischen Musikdirektors Ingolf Helm eröffnete den Abend mit der Sinfonie in h-Moll von Franz Schubert – der „Unvollendeten“. Die Kontraste zwischen und innerhalb der beiden Sätze arbeitete Helm deutlich heraus und konnte sich hierbei auf die jungen Musikerinnen und Musiker verlassen, die mit viel Enthusiasmus das Werk zum Klingen brachten.

Im zweiten Teil des Abends konnte insbesondere der Universitätschor glänzen. Mozarts Requiem erfordert eine hohe Präsenz der Mitwirkenden. Die jungen Sängerinnen und Sänger waren hochkonzentriert und gut einstudiert dabei, was ihnen die Freiheit gab, den Blick auffallend häufig von den Noten zu lösen. Das brachte durch den direkten Kontakt zum Dirigenten nicht nur einen wunderbar leichten und homogen geformten Chorklang, sondern für das Publikum auch einen erfreulichen Anblick. Die Gesangssolisten waren Theresa Sommer (Sopran), Anna Bineta Diouf (Alt), und Yannick Spanier (Bass). Für den kurzfristig erkrankten Sebastian Franz war Florian Lohmann (Tenor) eingesprungen. Die Solisten harmonierten bestens und ließen den Abend zum Erlebnis werden, da die Gesangssolisten in diesem Stück häufig im Quartett gefordert sind. Einzig Theresa Sommer fiel durch etwas angestrengte Stimmführung und deutliches Vibrato etwas aus dem Rahmen. Das Orchester begleitete zuverlässig und stellte sich seiner Aufgabe auf einem hohen Niveau. Die gelegentlichen Intonationstrübungen schmälerten die Gesamtleistung nicht. Mozart hat in seinem Requiem nur tiefe Holzbläser eingesetzt und erreicht damit eine besondere, einem Totengedenken gemäße, Klangfarbe. Hier sind besonders die Bassetthörner zu erwähnen, Instrumente, die üblicherweise Laienspielern nicht zur Verfügung stehen, hier aber von den beiden Studentinnen mit Bravour gespielt wurden.

Die gewählten Tempi verlangten lange Spannungsbögen vom Chor. Eine Anforderung, der sich die Sängerinnen und Sänger in bemerkenswerter Weise stellten, der Chorklang war ausgewogen und stimmstark. Das liegt sicher auch an der vorbereitenden Probenarbeit mit Andreas Jedamzik, der in den langen Schlussapplaus von Helm mit einbezogen wurde.

Samstag, 10 September 2016 13:01

Intensiv und emotional

Mit Bach-Kantaten wurden die diesjährigen Nikolausberger Musiktage eröffnet. „Perspektiven zwischen Reger und Shakespeare“ lautet das Motto der Festspiele.

Sonntag, 22 Mai 2016 20:50

Lauter Lobgesang

Erstmals musizierte Antonius Adamske und der Petrichor Weende mit dem Göttinger Symphonie Orchester. Eingeladen wurde zum „Lobgesang“ sowie zur Choralkantate „Wir glauben all‘ an einen Gott“ in die Universitätskirche St. Nikolai sowie in die St. Pauluskirche.

Donnerstag, 28 Januar 2016 12:02

Ausdauernd und federleicht

Rossinis „Messe Solennelle“ mit dem Universitätschor in der Johanniskirche

Der Göttinger Universitätschor ist wieder da: Unter der Leitung von Ingolf Helm gaben die Choristen gemeinsam mit vier Solisten Rossinis „Petite Messe Solennelle“ - und bewiesen damit einmal mehr, wozu sie in der Lage sind.

Rossinis „Messe Solennelle“ erlebt anscheinend zurzeit so etwas wie eine Renaissance: Immer öfter findet sich das geschmeidige, zur schlanken Begleitung von Harmonium (hier: Christopher Weik)und Klavier (hier: Gi Ran Jung) gesetzte Werk auf den Spielplänen städtischer Chöre. Gerade im späten Januar ist das wohltuend für die geschundenen Ohren. Weihnachten und damit verbundene musikalische Qualen sind vorbei, der Schnee schmilzt und frühlingshafte Temperaturen kitzeln verschlafene Eichhörnchen aus ihren holzigen Kobeln. Zeit also für den großen Gourmet unter den Opernkomponisten, Zeit für ein Lob des geschmeidigen Arienkatholizismus': Bühne frei für Gioachino Rossinis „Messe“.

Ausdauernd und federleicht hangelte sich Ingolf Helm durch Rossinis Partitur und seine Sängerinnen und Sänger dankten es ihm mit spürbarer Singfreude. Insgesamt präsentierte sich der Chor mit einem ausgeglichenen, sanften Klang, der gegebenenfalls noch etwas Stärke und Dynamik in den kräftigeren Sätzen der Messe hätte vertragen können. Wunderbar harmonisch allerdings gestaltete sich das Verhältnis zwischen Solisten und Chor: Besonders schön kam das Zusammenspiel im abschließenden Agnus Dei heraus. Anna Bineta Diouf, die als Altistin die Solopartien mit großer Ausdrucksstärke und ergreifendem Timbre sang, wurde nie übertönt, sondern schmiegte sich souverän und mit großem Facettenreichtum in den Gesamtklang ein.

Es ist beeindruckend, dass Jean Christophe Fillol, der erst kurz vor Konzertbeginn als Bariton-Solist für seinen erkrankten Bassisten-Kollegen eingesprungen war, eine so ausgewogene Leistung präsentieren konnte. Uwe Gottwinter sang hierzu mit einem sehr klaren, wenngleich in den höheren Lagen oft etwas spitzen Tenor, und Theresa Sommer bezauberte das Publikum mit einem samtig strahlenden Sopran, der insbesondere in ihrem Crucifixus zu voller Geltung kam.

Dass an diesem Abend der letzte Schnee geschmolzen ist, konnte jeder Göttinger am nächsten Morgen am eigenen Leib erfahren. Und falls daran nicht der eindrucksvolle Vortrag von Chor und Solisten eine Mitschuld trägt, so doch mit Sicherheit der tosende Beifall des Publikums: Man munkelt, dass sogar die Eichhörnchen vor der Johanniskirche für eine kurze Zeit von ihrer beschwerlichen Nusssuche Abstand genommen haben.

Mittwoch, 18 November 2015 08:35

Barocker Opernzauber mit „Armide“

Ein musikalisches Fest in der Nikolausberger Klosterkirche

Musiker sind auch Schatzgräber, wenn sie sich wie Antonius Adamske für barocke Meisterwerke begeistern, die viel zu selten aufgeführt werden. Jean Baptiste Lullys Oper ist so ein Fall. Nur wenige Bühnen wagten sich in den letzten Jahren an diese lyrische Tragödie um eine arabische Zauberin, die sich in einen Kreuzritter verliebt. Dabei bezaubert die Oper schon in den ersten Motiven der festlichen Ouvertüre und später um so mehr. Wenn Lully ein vielfarbiges Arrangement von Arien und Rezitativen entfaltet und immer wieder mit den Chorstimmen verwebt.

Der Göttinger Musiker und Chorleiter wagte mit der Bergung dieses barocken Schatzes  gleich ein weiteres Abenteuer mit der Aufführung in der Nikolausberger Klosterkirche. Für Kammerkonzerte ist der Altarraum wunderbar geeignet. Aber wo sollte der Raum herkommen für das Barockorchester Musica Affettuosa Borussica Potsdam, für die Solisten und den Kammerchor St. Petri und für die vielen Ballettszenen, mit denen Lully sein adliges Publikum am Hof von Ludwig XIV ja ebenfalls zu entzücken wusste.
Mit farbigem Lichteinsatz, viel szenischer Fantasie und reflektierenden Spiegelelementen entstand ein effektvoller Bühnenraum für all die großen Gefühle, die in dieser Oper kollidieren.

Auch bei Armide geht es wie so oft um ein emotionales Chaos, in das die Protagonisten verwickelt werden. Um Ruhm Ehre und Machtspiele und um  Kränkungen, die sich nicht so leicht verschmerzen lassen. Armides magische Kräfte versagen, wenn sie den Kreuzritter Renaud vernichten will. Aber auch der kämpferische Held verliert den strategischen Überblick und wird zum leidenschaftlichen Schwärmer.

Im Prolog der Oper liefern sich Vernunft und Weisheit einen munteren Wettstreit, der sich später auch auf das Gefolge von Armide und Renaud überträgt. Zwischenzeitlich weiß keiner mehr so recht, ob er jetzt vernünftig handeln oder auf diese innere Stimme vertrauen soll, die sich eher von Gefühlen leiten lässt und von Sehnsüchten. Auch das Liebespaar ist sich seiner Sache keineswegs sicher und treibt ein doppelbödiges Spiel, das Regisseur Freimund Pankow wunderbar subtil in Szene gesetzt hat. Die Idee mit reflektierenden Spiegelelementen zu arbeiten trifft den Kern dieses musikalischen Dramas, in dem der Schein eben auch trügt, weil die emotionalen Kraftproben vor dem Hindergrund eines politischen Kräftemessens stattfinden, das schließlich in die Eroberung Jerusalems mündete. In den Spiegelungen erscheint die heldenhafte Pose so verzerrt wie der magische Liebeszauber, während die lyrische Tragödie ihren Lauf nimmt, weil der Ruhm am Ende doch mehr lockt als die verwirrende Welt der großen Gefühle.

Das Gefühlschaos spiegelt sich auch in den Auftritten des Kammerchors St. Petri Weende. Für Ballettszenen wäre nun wirklich kein Raum mehr in der Nikolausberger Klosterkirche. Also macht Pankow aus der Not eine Tugend, in dem er die Sängerinnen und Sänger immer wieder gestisch und szenisch einsetzt. Das tut dem musikalischen Drama nicht immer gut, weil sich dabei manchmal ein Gefühl von visueller Überfülle einstellt, auch mit all den Farb- und Lichteffekten und den ebenso effektvoll eingesetzten Requisiten, die einander bedrängen.

Lully lieferte mit seiner Armide“ natürlich auch die Vorlage für ein grandioses barockes Fest. Aber das wird es vor allem durch die Solisten, die wunderbar harmonierenden Stimmen des St. Petri Kammerchor und die Musiker der Musica Affettuosa Borussica Potsdam, die unter der Leitung von Antonius Adamske so fein austarierte Klangbilder entwickeln.

Besonders die Solisten machen diesen Opernabend zu einem Fest der Stimmen. Mit Anna Bineta Diouf in der Rolle der Armide, deren kraftvoller Mezzosopran der auch in den heiklen Sopranlagen noch strahlt. Und mit den Sopranistinnen Johanna Neß und Sophia Körber, die besonders in den vielen Duett Rezitativen in den schönsten Stimmfarben begeistern. Tenor Robert Macfarlane gestaltete  die Partie des Renaud mit warmem Timbre, das einen schönen Kontrast bildet zu Daniel Preis und seinem dunkel eingefärbten Tenor und dem kraftvoll geerdeten Bassbariton von Mathias Tönges.

Dienstag, 14 Juli 2015 07:59

Sommerliches Konzert zum Semesterende

Göttinger Universitätsorchester und Universitätschor in der Johanniskirche

Am Wochenende haben das Universitätsorchester und der Universitätschor unter der Leitung des Akademischen Musikdirektors Ingolf Helm zum Semesterende das Ergebnis der gemeinsamen musikalischen Arbeit vorgestellt. Das Programm, das in diesem Sommersemester erarbeitet wurde, wurde in zwei Konzerten in der gut gefüllten St. Johanniskirche aufgeführt. Der Abend begann mit Ludwig van Beethovens 6. Sinfonie, der Pastorale. Die von Beethoven gewählte Programmatik dieser Sinfonie stellt passend zur Jahreszeit musikalisch Szenen einer Landpartie, ein Unwetter und die anschließende Ruhe nach dem Sturm dar. Dieses Stück ist für ein studentisches Orchester eine Herausforderung, der sich die Musizierenden mit großem Engagement und Können stellten. Besonders hervorzuheben sind hier die Holz- und Blechbläser, die immer wieder die kleinen, aber heiklen solistischen Stellen mit Bravour meisterten. Die Cello- und Bassgruppe lieferte stets ein zuverlässiges Fundament. Dieses sorgte dafür, dass einige kleinere Ungenauigkeiten zwischen den verschiedenen Stimmgruppen, die vor allem durch die Akustik der Kirche und die Sitzverteilung im Altarraum bedingt waren, schnell aufgefangen werden konnten und den Hörgenuss nicht trübten.

Das zweite Stück des Abends, die Messe Nr. 5 von Franz Schubert in As-Dur steht in einer für Streicher ungünstigen Tonart und stellt damit große Anforderungen an das Können des Orchesters. Aber von dieser Misslichkeit abgesehen, die hörbar keine war, war der Unterschied sofort bemerkbar: dieses Stück ist Kirchenmusik und für den Kirchenraum komponiert. Durch das Hinzukommen des Chores änderte sich auch die Akustik im Altarraum merklich und das gemeinsame Musizieren aller Beteiligten war ein wahrer Hörgenuss. Der Chor beeindruckte durch dynamische Differenzierung sowie den strahlenden und intonationssicheren Chorklang. Die Solisten werden in dieser Messe von Schubert nur gemeinsam als Terzett oder Quartett eingesetzt. Theresa Sommer, Anna Bineta Diouf, Uwe Gottswinter und Yannick Spanier bildeten ein außergewöhnlich ausgewogenes Ensemble großartiger Stimmen, das wunderbar miteinander harmonierte.

Das studentische Kulturticket sorgte für ein auffallend junges Publikum, das begeistert zuhörte  und  anschließend den Musizierenden lange und ausdauernd applaudierte.

Dienstag, 28 Januar 2014 13:18

Viel Applaus zum Geburtstag

Konzert der Corvinuskantorei mit Hermann Amlung

Den ersten Applaus gab es, bevor es überhaupt losging: der frühere Pastor der Corvinus-Gemeinde Marc Wischnowsky begrüßte die Besucher des Geburtstags-Konzertes mit der Bemerkung: „Am heutigen Tag haben zwei große Musiker Geburtstag“.
Wenn Hermann Amlung mit der Corvinuskantorei zum Konzert einlädt, ist die Kirche immer gut gefüllt. Doch dieses mal reichten die Stühle nicht: zu seinem 80. und Mozarts 258. Geburtstag kamen deutlich mehr Gäste.

Zu hören gab es Musik von Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy. Gerade bei den beiden Mendelssohn-Psalmen „Richte mich Gott“ und „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ war zu spüren, wo Amlungs Leidenschaft liegt: auswendig dirigiert, forderte er vom Chor Präzision, viel Gestaltung und vor allem Klang. Hier war er wieder zu hören: der „Stadtkantorei-Sound“, den er geprägt hat und den nunmehr Bernd Eberhardt an der Göttinger Stadtkantorei weiter entwickelt hat.

Umrahmt wurden diese beiden A-capella-Stücke von zwei Werken Mozarts: zu Beginn war das Oratorium „Litanieae de venerabili altaris sacramento“ zu hören. Diese anspruchsvolle Litanei komponierte Mozart im Jahr 1776, in ihr wird die Eucharistie besonders verehrt. Musikalisch ist sie durch die sehr unterschiedlichen neun Sätze interessant: besonders klangvolle Nummern wechseln sich mit eher schlichten Momenten, in denen gregorianische Melodien zu Grunde liegen. Dies ist sicher auch der Grund, warum Amlung das Werk ausgewählt hat, denn die Gregorianik ist eines seiner besonderen Anliegen. (Siehe Interview mit Hermann Amlung.)

Mozart komponierte in dieser Litanei auch eine groß angelegte Doppelfuge ("Pignus futurae gloriae"). Hier waren die technischen Schwierigkeiten an den Chor nicht zu überhören. Insgesamt folgten Chor, Orchester und Solisten dem Jubilar aufmerksam.

Den Abschluss des Abends bildete Mozarts „Spatzenmesse“, die Missa in C-Dur. Das ist nicht nur eine „Missa brevis“, also eine kurze Messe, die für den Gottesdienst geschrieben wurde, sondern auch eine „Missa solemnis“, also eine besonders festliche Messe. Entsprechend kommen Pauken und Trompeten zum Einsatz. Für den Chor ist dieses Werk vermeintlich weniger anspruchsvoll, verzichtet Mozart hier komplett auf einen Kontrapunkt. Dennoch gibt es viele kleine Klippen – es ist halt Mozart. Hier war noch einmal Konzentration bei allen Beteiligten gefordert.

Das Kammerorchester um Konzertmeisterin Ina Schmelzus ließ die Spatzen zwitschern und bot überhaupt viel Erfreuliches: an den Hörnen spielten Felix Klieser und Keiji Takao quasi als „alte Bekannte“, Aylin Balikavlayan und Veronika Schmidtke-Sieben an den Flöten, Michael Brömse an der Oboe, Marten Bock an der Trompete, Ulrike Haase am Cello – es ist immer wieder ein Treffen alter Bekannter. Und das ist gut so. Das Ensemble reagierte meist gut auf Amlungs Vorgaben.
Bei den Solisten fiel vor allem Nicola Krause-Glandorf mit ihrem schlanken, schönen Sopran angenehm auf. Das schmälert nicht die Leistung der übrigen Solisen: hätte Mozart den warmen, satten Ton der kurzfristig eingesprungenen Altistin Anna Bineta Diouf gekannt, hätte er seiner Constanze vielleicht weniger Töne zugesprochen. Goetz Philipp Körner (Tenor) und Jesko Baensch (Bass) ergänzten das Solistenquartett.

Am Ende wurde viel Beifall gespendet. Und viel gratuliert: Moderator Wischnowsky konnte zahlreiche Gäste begrüßen, die ihren ganz persönlichen Glückwunsch an Hermann Amlung aussprechen konnten. Großen Beifall erntete Bernd Eberhardt, der Anne Amlung bei Notabene beim Kauf von Noten getroffen hatte. Er zitierte die Frau des Kantors: „Das hier niemand auf dumme Gedanken kommt: natürlich leitet Hermann auch nach diesem Konzert die Corvinuskantorei weiter.“

Was für eine erfreuliche Nachricht an die Gemeinde, die Konzertbesucher und die Kirchenmusik in Göttingen.

Mittwoch, 06 November 2013 21:36

Kantate im Universitätsgottesdienst

BWV 99 "Was Gott tut, das ist wohlgetan"

Am kommenden Sonntag, den 10. November 2013, erklingt um 11.30 Uhr im Universitätsgottesdienst in der Nikolaikirche die Kantate "Was Gott tut, das ist wohlgetan", BWV 99 von Johann Sebastian Bach. Als Solisten singen Lena zum Berge - Sopran, Anna Bineta Diouf - Alt, Christoph Grasse - Tenor, Michael Humann - Bass.

Es singt der Göttinger Universitätschor, es spielt das Göttinger Universitätsorchester. Die Leitung hat der Akademischer Musikdirektor Ingolf Helm.
 
Der Gottesdienst steht unter dem Motto „Seid untertan der Obrigkeit“ – Reformation und Politik II
Der Predigttext ist aus: Römer 13, 1–7
Predigt: Prof. Kaufmann / Prof. Jakubowski-Tiessen  (Seminar für mittlere und neuere Geschichte)

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